ROUNDUP, Energiemanagement

Energiemanagement fĂŒr KI-Rechenzentren treibt Schneider Electric an

Veröffentlicht am: 30.04.2026 um 12:16 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der weltweit rasante Ausbau von KI-KapazitÀten schiebt den Technologiekonzern Schneider Electric FR0000121972 weiter an.

Die Nachfrage nach Technik zur effizienten Energienutzung, KĂŒhlung und anderer kritischer AusrĂŒstung wie Serverracks und elektrische Werkzeuge bleibt hoch. Das hilft, trĂ€gere GeschĂ€fte im Bereich der Industrieautomatisierung abzufedern. An der Börse gab es dennoch Kursverluste.

Die Papiere von Schneider Electric fielen gegen Mittag um 1,3 Prozent auf 267,90 Euro. FĂŒr 2026 steht damit noch ein Gewinn von 14 Prozent auf der Kurstafel. Zwar habe das Unternehmen die Markterwartungen in puncto GeschĂ€ftswachstum bei Energiemanagement-Lösungen etwas ĂŒbertroffen, doch dĂŒrften nicht wenige Investoren heimlich auf noch mehr gehofft haben, erklĂ€rte Analyst Alasdair Leslie von Bernstein Research.

Branchenexperte Rizk Maidi vom Investmenthaus Jefferies betonte nach der Telefonkonferenz zu den Resultaten, dass Rechenzentren erneut der dynamischste Endmarkt gewesen seien, gestĂŒtzt auf eine solide globale Projektpipeline. Zudem habe die UnternehmensfĂŒhrung auf Wachstum bei den Dienstleistungsangeboten rund um Rechenzentren hingewiesen. Das verdeutliche, dass Schneider Electric ĂŒber deren Lebenszyklus hinweg profitieren könne und sich damit von stĂ€rker Hardware-ausgerichteten Konkurrenten positiv abhebe.

Insgesamt steigerte der französische Siemens-Konkurrent laut einer Mitteilung vom Donnerstag den Umsatz im ersten Quartal um fast 5 Prozent auf 9,8 Milliarden Euro. Aus eigener Kraft - also bereinigt um WĂ€hrungseffekte sowie Zu- und VerkĂ€ufe von Unternehmensteilen - ĂŒbertraf das Wachstum mit gut 11 Prozent die durchschnittliche AnalystenschĂ€tzung.

Die Jahresziele bestÀtigten Konzernchef Olivier Blum. Demnach soll der Umsatz 2026 aus eigener Kraft um 7 bis 10 Prozent wachsen. Das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte (Ebita) soll auf dieser Basis zwischen 10 und 15 Prozent zulegen.

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