EOS: Auftragsbestand springt auf 726 Millionen Dollar
16.05.2026 - 12:24:26 | boerse-global.deElectro Optic Systems macht bei der Übernahme der MARSS-Gesellschaften Tempo. Parallel dazu kommen neue Großaufträge herein. Für den australischen Verteidigungstechnologie-Konzern ist das mehr als nur eine gute Nachricht. Es schiebt den Auftragsbestand in eine andere Größenordnung.
Übernahme mit nachjustierten Konditionen
EOS hat die Bedingungen für den Zukauf angepasst. Für den Vorabbetrag fließen 36 Millionen US-Dollar. Der Abschluss soll in den nächsten Tagen folgen. Zur Finanzierung hat das Unternehmen 70 Millionen australische Dollar aus einer besicherten Kreditlinie gezogen.
Ein Teil davon, 50 Millionen australische Dollar, ist für die Barzahlung der Übernahme reserviert. Hinzu kommt ein höherer Erfolgsaufschlag für die Verkäufer. Die Obergrenze dafür steigt auf 140 Millionen Euro, nach zuvor 100 Millionen Euro.
Das passt zu einem Geschäft, dessen Bewertung sich offenbar mit dem Marktinteresse an Gegen-Drohnen-Technologie verschoben hat. MARSS bringt genau dort Spezialwissen mit. EOS will damit zu einem breiter aufgestellten Anbieter werden, der Sensorik, Entscheidungssoftware und Wirkmittel enger zusammenführt.
Aufträge aus dem Nahen Osten
Die zweite Nachricht ist mindestens so wichtig. MARSS hat im Mai Aufträge über 102 Millionen Euro von einem bestehenden Militärkunden im Nahen Osten erhalten. Dazu kommt ein weiterer Vertrag über 85 Millionen Euro mit einem anderen Kunden aus der Region.
Dieser zweite Auftrag betrifft ein landesweites System zur Drohnenerkennung und -abwehr. Dabei setzt MARSS auf die NiDAR-C2-Software. Der Großteil der Erlöse daraus soll in den Jahren 2026 und 2027 anfallen.
Der Auftragsbestand von MARSS liegt nun bei 135 Millionen Euro. Nach dem Abschluss der Übernahme erwartet EOS gemeinsam einen kombinierten Auftragsbestand von 726 Millionen Dollar. Ende Dezember lag der eigene Bestand noch bei 459 Millionen Dollar, per 15. Mai bei 509 Millionen Dollar.
Markt reagiert mit Kaufinteresse
Der Markt hat die Entwicklung positiv aufgenommen. Die Aktie schloss am Freitag bei 5,52 Euro und legte im Tagesverlauf um 3,72 Prozent zu. Seit Jahresbeginn bleibt die Bilanz aber noch leicht negativ. Mit 22,8 Punkten signalisiert der RSI eine klar überverkaufte Lage, während die annualisierte 30-Tage-Volatilität bei 93,38 Prozent liegt.
Die Kombination aus Übernahmefortschritt und neuen Verträgen gibt EOS mehr sichtbare Erlöse für die kommenden Jahre. Am Ende zählt nun vor allem, ob der Abschluss der MARSS-Transaktion in den nächsten Tagen tatsächlich über die Bühne geht und der kombinierte Auftragsbestand wie angekündigt in Richtung 726 Millionen Dollar springt.
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