EQT Aktie: CEO Rice verkauft 99.000 Anteile
22.06.2026 - 05:09:57 | boerse-global.de
Ein US-Kongressabgeordneter soll EQT-Aktien gekauft haben. Das weckt Aufmerksamkeit. Denn seit dem Einstieg um 55 Dollar ist der Kurs gefallen.
Die Aktie des Erdgasproduzenten notiert bei 44,86 Euro. Das sind rund 7 Prozent weniger als zum Zeitpunkt des Kaufs. Dazu kommt eine generelle Schwäche im Gassektor.
Solide Zahlen, aber Gegenwind bleibt
Das erste Quartal lief operativ stark. EQT erzielte einen Rekord-Free-Cashflow und baute Schulden ab. Analysten sehen Kursziele umgerechnet bei etwa 70 Euro – getrieben von der Hoffnung auf steigende LNG-Exporte und mehr Stromnachfrage durch Rechenzentren.
Gleichzeitig zeigen technische Indikatoren ein gemischtes Bild. Der RSI liegt bei 39,2 Punkten – unterkauft, aber noch kein Kaufsignal. Ein „Death Cross" belastet die Charttechnik zusätzlich.
Der Aktienkurs liegt rund 25 Prozent unter dem 52-Wochen-Hoch von 59,49 Euro. Zum Jahrestief von 42,57 Euro sind es gut 5 Prozent.
Insiderverkäufe: CEO und Führungskräfte aktiv
Im Blick behalten Anleger auch die Insider-Aktivitäten. CEO Toby Z. Rice verkaufte in den letzten sechs Monaten drei Mal Aktien – insgesamt knapp 99.000 Stück für geschätzt 5,36 Millionen Dollar. Auch andere Führungskräfte wie EVP Sarah Fenton und EVP J.E.B. Bolen reduzierten ihre Positionen.
Für eine nachhaltige Erholung braucht es vor allem eines: steigende Erdgaspreise. Unternehmenseigene Impulse sind kurzfristig nicht in Sicht.
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