Ăkostrom deckt mehr als die HĂ€lfte des Verbrauchs
01.04.2026 - 06:23:07 | dpa.deKonkret waren es rund 53 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von fast sechs Prozentpunkten, wie vorlĂ€ufige Berechnungen des Zentrums fĂŒr Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-WĂŒrttemberg und des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) zeigen.
Das Vorjahresquartal sei windschwach gewesen. In den ersten drei Monaten dieses Jahres stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal die Stromerzeugung aus Windenergie an Land um mehr als ein Viertel. Die Stromerzeugung aus Photovoltaik lag laut Angaben rund fĂŒnf Prozent unter dem Vorjahreswert. UrsĂ€chlich hierfĂŒr seien ungĂŒnstige Witterungsbedingungen sowie der etwas sonnigere Jahresbeginn 2025 gewesen.
Ministerin Reiche will Ausbau an Stromnetze anpassen
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) plant bei der Energiewende Reformen, um Kosten zu sparen. Sie will den Ausbau der erneuerbaren Energien besser an den Ausbau der Stromnetze anpassen. Sie plant auĂerdem, die Förderung fĂŒr neue, kleine Solaranlagen zu streichen. Kritiker werfen Reiche vor, die Energiewende auszubremsen. Reiche hĂ€lt am Ziel fest, den Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms am Stromverbrauch bis 2030 auf 80 Prozent zu steigern.
Erneuerbare Energien stĂ€rkten Versorgungssicherheit, Resilienz und strategische SouverĂ€nitĂ€t Deutschlands, sagte BDEW-HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrerin Kerstin Andreae mit Blick auf den Iran-Krieg und steigende Ăl- und Gaspreise. Es komme darauf an, die positive Dynamik mit den Reformen bei Netzen und dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu verstĂ€rken.
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