Ethereum, Jane

Ethereum: Jane Street dreht auf ETH

19.05.2026 - 12:45:55 | boerse-global.de

Jane Street investiert 82 Mio. Dollar in Ethereum-ETFs, während Wale massiv ETH akkumulieren. Das Glamsterdam-Upgrade verzögert sich.

Ethereum: Jane Street dreht auf ETH - Foto: ĂĽber boerse-global.de
Ethereum: Jane Street dreht auf ETH - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Während ETH aktuell rund 55 Prozent unter seinem Allzeithoch von 4.946 Dollar aus dem August 2025 notiert, häufen sich die Signale, die auf ein wachsendes institutionelles Interesse hindeuten. Der Kurs steht derzeit bei etwa 2.190 bis 2.220 Dollar – noch klar unter wichtigen technischen Marken, aber mit bemerkenswerter Bewegung im Hintergrund.

Jane Street hat seine Bitcoin-ETF-Positionen im ersten Quartal 2026 um 71 Prozent abgebaut und gleichzeitig rund 82 Millionen Dollar in BlackRocks iShares Ethereum Trust umgeschichtet. Auch die Beteiligung am Fidelity-Ethereum-ETF wurde ausgebaut. Gleichzeitig trennte sich das Handelshaus von 78 Prozent seiner Strategy-Anteile sowie von Positionen in mehreren Bitcoin-Mining-Unternehmen. Eine deutliche Neuausrichtung zugunsten von ETH.

Wale und ETF-ZuflĂĽsse ziehen an einem Strang

Parallel dazu akkumulierten große Wallet-Adressen zwischen dem 1. und 3. Mai innerhalb von 96 Stunden über 140.000 ETH im Wert von rund 322 Millionen Dollar. Die Gesamtbestände dieser Adressen stiegen von etwa 13,78 auf knapp 13,98 Millionen ETH. Bemerkenswert: Rund 37 Millionen ETH – etwa 30 Prozent des Umlaufangebots – sind aktuell im Staking gebunden und damit dem freien Markt entzogen.

Spot-Ethereum-ETFs kehrten nach sechs negativen Monaten in die Gewinnzone zurück. Im April flossen netto 356 Millionen Dollar in diese Produkte, angeführt von BlackRock und Fidelity. Das ist kein Zufall – es passt zum breiteren Bild einer institutionellen Neubewertung.

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Glamsterdam kommt später als geplant

Der wichtigste technische Katalysator des Jahres lässt allerdings länger auf sich warten. Die Ethereum Foundation bestätigte Mitte Mai, dass das Glamsterdam-Upgrade nicht mehr im Juni, sondern erst im dritten Quartal 2026 erwartet wird. Zusätzliche Tests waren nach einer Entwicklerkonferenz auf Svalbard nötig geworden.

Das Upgrade ist substanziell: Das Gaslimit soll von 60 Millionen auf 200 Millionen angehoben werden – eine Verdreifachung der Kapazität. Transaktionskosten könnten um bis zu 78 Prozent sinken. EIP-7928 ermöglicht parallele Transaktionsverarbeitung, EIP-8037 bremst unkontrolliertes Zustandswachstum.

Technisch bleibt die Lage angespannt. Der 200-Tage-Durchschnitt bei 2.335 Dollar hat den Kurs zuletzt mehrfach abgewiesen, der RSI signalisiert mit einem Wert von 42 eine neutrale bis leicht bärische Verfassung. Analysten sehen Verkaufsdruck bei 2.320 und 2.400 Dollar. Standard Chartered hält trotzdem am Kursziel von 7.500 Dollar bis Jahresende fest – Citi bleibt mit 3.175 Dollar deutlich zurückhaltender.

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