KrankenhÀuser in Deutschland knacken Millionengrenze bei Personal
06.11.2025 - 09:43:36Umgerechnet auf VollzeitbeschĂ€ftigte ĂŒberstieg die Zahl der Mitarbeiter 2024 erstmals seit Beginn der Krankenhausstatistik im Jahr 1991 die Millionengrenze, wie das Statistische Bundesamt berichtet.
Zum Jahresende 2024 waren in den KrankenhĂ€usern rund 217.700 Menschen im Ă€rztlichen Dienst und 1.240.900 Menschen im nichtĂ€rztlichen Dienst direkt bei den Einrichtungen beschĂ€ftigt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Ărztinnen und Ărzte damit um 2,7 Prozent und die Zahl der BeschĂ€ftigten im nichtĂ€rztlichen Dienst um 3,3 Prozent.
Von den insgesamt 1.014.800 Millionen sogenannten VollzeitĂ€quivalenten - also unter BerĂŒcksichtigung von Voll-, Teilzeit und geringfĂŒgiger BeschĂ€ftigung - entfielen 180.400 auf den Ă€rztlichen Dienst und 834.400 auf den nichtĂ€rztlichen Dienst.
Mehr Patienten, weniger Betten
Die Zahl der Klinikpatienten lag 2024 um zwei Prozent höher als 2023: 17,5 Millionen Menschen wurden stationÀr in den deutschen KrankenhÀusern behandelt.
Insgesamt waren in den deutschlandweit 1.841 KrankenhĂ€usern im Jahresdurchschnitt 472.900 Betten aufgestellt. Das waren 0,9 Prozent weniger Betten als im Vorjahr. Die durchschnittliche Bettenauslastung stieg 2024 gegenĂŒber dem Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte und liegt nun bei 72,0 Prozent.

