Aktien, Europa

Aktien Europa: Erholt - AB Inbev und Unicredit stark

05.05.2026 - 12:20:03 | dpa.de

Europas wichtigste AktienmÀrkte haben sich am Dienstag von den Vortagesverlusten erholt.

"Insgesamt setzen die Investoren weiterhin auf die guten Ergebnisse als StĂŒtze fĂŒr den Aktienmarkt und fokussieren sich so weniger auf die Meldungen aus dem Nahen Osten", stellte Andreas Lipkow, Marktanalyst CMC Markets, fest. Es sei schwer, sich ein klares Bild ĂŒber die Lage im Iran-Krieg zu machen. Die Ölpreise gaben nach dem Sprung am Vortag etwas nach. Das stĂŒtze den Markt.

Der EuroStoxx 50 EU0009658145 zog am Mittag um 1,32 Prozent auf 5.839,69 Punkte an. Außerhalb der Eurozone gewann der schweizerische SMI CH0009980894 0,61 Prozent auf 13.082,12 ZĂ€hler. Der Aktienmarkt in London GB0001383545 verlor nach der Feiertagspause dagegen ein Prozent auf 10.259,83 Punkte.

Zu den stĂ€rkeren Sektoren gehörten die Nahrungs- und GetrĂ€nkewerte. AB Inbev BE0003793107 stĂŒtzten mit deutlichen Gewinnen den Sektor. Die Aktie des Brauereikonzerns gewann nach der Vorlage von Quartalszahlen 7,4 Prozent. Analystin Celine Pannuti von JPMorgan hob den Gewinn je Aktie hervor, dieser habe die Erwartungen um neun Prozent ĂŒbertroffen.

Uneinheitlich war dagegen die Entwicklung im Bankensektor. Zahlen brachten bei Unicredit IT0005239360 und HSBC GB0005405286 stÀrkere Bewegungen in beide Richtungen. WÀhrend Unicredit GB00BVZK7T90 um 3,8 Prozent stiegen, sanken HSBC um 5,2 Prozent.

Bei der um die Commerzbank DE000CBK1001 buhlenden italienischen Großbank Unicredit sprachen die Analysten der Citibank von einem Zahlenwerk fĂŒr das erste Quartal, das die Erwartungen in ĂŒberzeugender Weise ĂŒbertroffen habe. Die britische Großbank hatte dagegen im ersten Quartal wegen KreditausfĂ€llen und der Folgen des Iran-Kriegs ĂŒberraschend weniger verdient.

Im Telekomsektor gab es Nachrichten zu Vodafone GB00BH4HKS39. Der britische Telekommunikationskonzern ĂŒbernimmt die vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber die britische Mobilfunk-Tochter VodafoneThree. Der Kaufpreis liegt bei 4,3 Milliarden britischen Pfund (rund 4,9 Mrd Euro). Nach Abschluss des Deals, der fĂŒr die zweite JahreshĂ€lfte erwartet wird, ist Vodafone der alleinige EigentĂŒmer von VodafoneThree. Vodafone gaben leicht nach.

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