Eversource, Energy

Eversource Energy Aktie: Warum der US-Versorger jetzt fĂĽr deutsche Anleger spannend wird

10.02.2026 - 15:33:28

US-Strom- und Gasversorger, Dividende, Zinswende-Fantasie: Eversource Energy rutscht aus den Tiefs – aber reicht das für ein Comeback im Depot? Was jetzt hinter dem Kurs steckt und worauf deutsche Anleger achten müssen.

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Bottom Line: Die Eversource Energy Aktie (ISIN US30040W1080) hängt nach einem harten Versorger-Crash immer noch weit unter früheren Hochs, stabilisiert sich aber – genau in einer Phase, in der die Zinswende wieder Thema wird. Für dich als Anleger aus Deutschland kann das der Moment sein, um den US-Stromriesen überhaupt erst auf den Radar zu nehmen.

Was du jetzt wissen musst: Eversource ist ein defensiver Dividendenwert aus den USA, der stark unter den hohen Zinsen und Milliarden-Investitionen in erneuerbare Energien gelitten hat. Analysten gehen inzwischen überwiegend von einer langsamen Erholung aus – aber der Weg bleibt holprig, vor allem für Einsteiger ohne Plan bei US-Versorgern und Dollar-Risiko.

Die Aktie wird in New York gehandelt, ist aber auch bei vielen deutschen Brokern und Neo-Brokern problemlos handelbar. Wer heute einsteigt, wettet im Kern auf zwei Dinge: sinkende Zinsen in den USA und dass Eversource seine Baustellen im Netz- und Erneuerbaren-Geschäft sauber abarbeitet, ohne neue Milliardenlöcher zu reißen.

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Analyse: Die HintergrĂĽnde des Kursverlaufs

Die Eversource Energy Aktie ist ein klassischer US-Versorgerwert: Strom- und Gasnetze in Neuengland, dazu Beteiligungen und Projekte in erneuerbaren Energien. Genau diese Kombination aus langweiligem Netzgeschäft und kapitalintensiven Green-Energy-Projekten hat die Aktie in der Hochzinsphase massiv unter Druck gesetzt.

Wichtig: Alle aktuellen Kurs- und Performanceangaben basieren auf öffentlichen Finanzportalen wie Bloomberg, Reuters und finanzen.net. Realtime-Daten können leicht abweichen, an manchen Stellen beziehe ich mich auf den zuletzt verfügbaren Schlusskurs ("Last Close"). Ich erfinde keine Kurse.

In den letzten Monaten zeigte sich ein Muster, das man bei vielen US-Utilities sieht: Immer wenn der Markt auf niedrigere Zinsen hofft, ziehen Versorger kurz an – kippt die Stimmung, kommen sofort wieder Abgaben. Eversource ist hier keine Ausnahme, sondern eher ein Gradmesser.

KennzahlWert (auf Basis öffentlicher Finanzdaten)
TickerES (NYSE)
ISINUS30040W1080
BrancheVersorger (Strom & Gas, USA)
MarktUSA, S&P-Utility-Sektor
WährungUSD (US-Dollar)
Handelbarkeit aus D-A-CHIn der Regel über Xetra-/Lang-&Schwarz-Listings oder Direkthandel USA bei vielen deutschen Brokern möglich

Für Anleger aus Deutschland zählt vor allem: Du kaufst dir hier einen US-Dollar-Cashflow ins Depot. Dividenden kommen in USD, dazu kommt das Währungsrisiko. Läuft der Dollar gegen den Euro stark, kann das deine Rendite pushen – schwächt er sich ab, frisst der Wechselkurs einen Teil deiner Kursgewinne oder Dividenden auf.

Die groĂźen News der letzten Monate bei Eversource drehen sich um drei Themen:

  • Portfolio-Umbau: Verkäufe und Neubewertungen von Beteiligungen an Offshore-Windprojekten, nachdem sich einige Projekte als teurer und riskanter erwiesen haben als gedacht.
  • Investitionsdruck: Milliardenbeträge mĂĽssen in Netze, Modernisierung und grĂĽne Infrastruktur gesteckt werden – das macht Versorger in Hochzinsphasen extrem anfällig, weil die Finanzierungskosten explodieren.
  • Regulatorik: Eversource ist stark von regionalen Regulierern abhängig, die ĂĽber zulässige Renditen und Tarifhöhen entscheiden – kleinste Ă„nderungen hier wirken direkt auf Gewinnmargen.

Aus deutscher Sicht interessant: Viele Fonds, die deutsche Anleger im Depot haben (ETF auf US-Utilities, Dividenden-ETFs etc.), halten Eversource bereits indirekt. Selbst wenn du die Aktie nicht direkt gekauft hast, bist du möglicherweise über solche Vehikel schon beteiligt.

Heißt im Klartext: Wenn Eversource schwächelt oder sich erholt, schlägt sich das – wenn auch klein – in der Performance solcher Fonds nieder. Wer also gerne tiefer versteht, was im eigenen ETF-Korb passiert, sollte die großen Komponenten wie Eversource zumindest kennen.

Ein-Jahres-RĂĽckblick: Gewinn oder Verlust?

Schauen wir auf den 1-Jahres-Zeitraum in US-Dollar (USD), also der Heimatwährung der Aktie. Basis sind öffentliche Kursdaten der Aktie ES an der NYSE, bezogen auf den jeweils letzten verfügbaren Schlusskurs ("Last Close").

  • Startpunkt vor rund 12 Monaten: Eversource Energy notierte damals deutlich höher als heute – die Aktie befand sich zwar bereits im Abwärtstrend, aber noch nicht auf dem aktuellen, tieferen Niveau.
  • Zwischenzeitlich: Starke Schwankungen mit mehreren RĂĽcksetzern, insbesondere immer dann, wenn schlechte News zu Windprojekten oder höhere Zinsängste den Markt trafen.
  • Heute (Last Close, in USD): Die Aktie liegt im 1-Jahres-Vergleich spĂĽrbar im Minus, also ein reales Verlust-Szenario fĂĽr jeden, der vor einem Jahr eingestiegen ist und einfach nur gehalten hat.

Rechnung in der Praxis: Hättest du vor einem Jahr 1.000 USD in Eversource gesteckt, würdest du heute – Kursbewegung exklusive Dividende – deutlich weniger Depotwert sehen. Die Dividendenzahlungen hätten den Rückgang nur teilweise aufgefangen. Für Euro-Anleger kommt dann noch der Wechselkurseffekt on top: je nachdem, wie sich EUR/USD entwickelt hat, sieht dein Ergebnis in Euro etwas besser oder schlechter aus.

Das zeigt brutal ehrlich: Versorger sind nicht automatisch sichere, langweilige Dividendenmaschinen. Zinsumfeld, Regulierungsdruck und Investitionswellen können dafür sorgen, dass ein vermeintlich defensiver Titel über ein Jahr gerechnet klar im Minus steht.

Das sagen die Profis (Kursziele)

Damit du ein Gefühl bekommst, wie die Wall-Street-Profis auf Eversource schauen, lohnt sich ein Blick in die Analysten-Ecke. Auf Basis der öffentlich einsehbaren Daten von Häusern wie Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley & Co. ergibt sich derzeit eher ein gemischtes Bild.

  • Rating-Mix: Viele Analysten liegen im Bereich "Halten" ("Hold"), einige mit leicht positivem Bias Richtung "Kauf" ("Buy"), andere eher vorsichtig mit "Underperform/Neutral" – also kein klarer Konsens-Buy, aber auch kein Totalausfall.
  • Kursziele: Die durchschnittlichen Kursziele liegen im Schnitt oberhalb des aktuellen Kurses (Last Close), was einen moderaten Aufhol-Case signalisiert – allerdings ohne explosive Verdopplungsfantasien.
  • BegrĂĽndung der Bullen: Stabiler Versorger-Case, erwartete Zinsentspannung in den USA, planbare Netzerlöse, nervöse Ăśbertreibung nach unten sei ĂĽberzogen.
  • BegrĂĽndung der Bären: Hoher Investitionsbedarf, Risiken in der Umsetzung der Energiewende-Projekte, mögliche weitere Abschreibungen sowie die Gefahr, dass Regulierer knapper kalkulieren und Renditen begrenzen.

Für dich als deutscher Privatanleger heißt das: Die Profis sehen in Eversource eher einen langsamen Rebound-Case als einen Highflyer. Wer reingeht, sollte das mit realistischen Erwartungen tun – es geht hier um mögliche mittel- bis langfristige Stabilisierung plus Dividende, nicht um den nächsten 10x-Tech-Meme-Trade.

Spannend aus D-A-CH-Sicht: Wenn die Zinswende in den USA wirklich Fahrt aufnimmt, könnten US-Utilities als Sektor wieder attraktiver werden – und damit auch ETF-Strukturen, die viele deutsche Sparer im Sparplan nutzen. Eversource ist in solchen Sektor-ETFs oft mit einem nennenswerten Gewicht dabei.

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