Ex-Trigema-Chef, EnteignungsplÀne

Ex-Trigema-Chef kritisiert EnteignungsplÀne der Linken

Veröffentlicht am: 22.09.2026 um 08:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWS

Nach dem Wahlsieg der Linken in Berlin hat Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp die PlÀne der Partei zur Vergesellschaftung von Wohnungen kritisiert.

"Wohnungsunternehmen einfach zu enteignen, kann nicht sein", sagte der 84-JÀhrige der "Bild"-Zeitung. "In einer Marktwirtschaft kann man niemanden enteignen, nur weil sein Unternehmen gut lÀuft."

Gleichzeitig forderte Grupp laut dem Bericht mehr Verantwortung und Haftung bei großen Wohnungsgesellschaften. "Die mĂŒssen geradestehen fĂŒr das, was sie tun." Und auch bei den Kosten sieht er demnach Grenzen: "Beim Wohnungsbau und bei den Mieten kann nicht alles immer teurer werden. Es muss gerecht sein."

Linke wurde am Sonntag in Berlin stÀrkste Kraft

Spitzenkandidatin Elif Eralp, die als erste Regierende BĂŒrgermeisterin ihrer Partei ins Rote Rathaus einziehen könnte, will in möglichen Koalitionsverhandlungen eine Vergesellschaftung von Wohnungen großer Konzerne gegen EntschĂ€digung in den Mittelpunkt stellen.

Bei der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus am Sonntag war die Linke laut dem vorlĂ€ufigen Ergebnis mit 25,7 Prozent stĂ€rkste Kraft geworden - sie schnitt doppelt so stark ab wie bei der letzten Wahl 2023. Dahinter folgen CDU (18,8 Prozent), AfD (16,3 Prozent), GrĂŒne (14,3 Prozent) und SPD (12,1 Prozent).

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