Extra Space Storage, US30225T1025

Extra Space Storage-Aktie (US30225T1025): Neue Köpfe im Vorstand und stabile Dividende im Fokus

21.05.2026 - 22:15:56 | ad-hoc-news.de

Extra Space Storage verstärkt den Verwaltungsrat mit zwei neuen Direktoren, während die Aktie im Mittelfeld ihrer 52-Wochen-Spanne notiert und eine laufende Dividendenserie bietet. Was bedeutet das für das Self-Storage-Geschäftsmodell und die Perspektiven für Anleger aus Deutschland?

Extra Space Storage, US30225T1025
Extra Space Storage, US30225T1025

Die Extra Space Storage-Aktie steht im Fokus, nachdem der US-Self-Storage-Spezialist zwei neue Direktoren in den Verwaltungsrat berufen hat und damit die Führungsstruktur erweitert. Laut einem Bericht vom 16.05.2026 wurde das Board um erfahrene Branchenkenner ergänzt, während die Aktie im mittleren Bereich ihrer 52-Wochen-Spanne gehandelt wird, wie Investing.com Stand 16.05.2026 berichtet. Der Schritt erfolgt in einer Phase, in der Extra Space Storage weiterhin auf stabile Einnahmen aus Mieterlösen und eine kontinuierliche Dividendenpolitik setzt.

Stand: 21.05.2026

Von der Redaktion - spezialisiert auf Aktienberichterstattung.

Auf einen Blick

  • Name: Extra Space Storage
  • Sektor/Branche: Immobilien - Self-Storage REIT
  • Sitz/Land: USA
  • Kernmärkte: USA, Schwerpunkt städtische und vorstädtische Regionen
  • Wichtige Umsatztreiber: Vermietung von Self-Storage-Lagerflächen, Servicegebühren, Managementverträge
  • Heimatbörse/Handelsplatz: NYSE (Ticker: EXR)
  • Handelswährung: US-Dollar

Extra Space Storage: Kerngeschäftsmodell

Extra Space Storage zählt zu den größten börsennotierten Self-Storage-Anbietern in den USA und ist als Real Estate Investment Trust strukturiert. Das Unternehmen betreibt und verwaltet tausende Lagerobjekte in zahlreichen Bundesstaaten und fokussiert sich auf die Vermietung von Lagerboxen für Privatpersonen und kleinere Unternehmen. Zielkundschaft sind Mieter, die temporären oder langfristigen Lagerbedarf haben, etwa bei Umzügen, Haushaltsverkleinerungen oder zur Aufbewahrung von Akten und Waren. Die Einnahmen des Konzerns stammen vor allem aus monatlichen Mieten, die in der Regel kurzfristig angepasst werden können.

Als REIT ist Extra Space Storage verpflichtet, einen großen Teil der steuerlichen Gewinne als Dividende an die Anteilseigner auszuschütten. Dies macht das Papier für einkommensorientierte Anleger interessant, die auf wiederkehrende Ausschüttungen achten. Laut einem Überblick zu US-Self-Storage-REITs verzeichnet der Konzern eine Marktkapitalisierung von rund 31,4 Milliarden US-Dollar und erzielte in den letzten zwölf Monaten einen Umsatz von etwa 3,48 Milliarden US-Dollar, wie Investing.com Stand 16.05.2026 berichtet. Diese Kennzahlen unterstreichen die Größenordnung des Geschäfts und die Bedeutung des Unternehmens im US-Immobiliensektor.

Das Geschäftsmodell setzt stark auf eine hohe Auslastung der Lagerflächen, effizientes Revenue-Management und starke Standorte in wachstumsstarken Regionen. Self-Storage ist traditionell relativ konjunkturresistent, da sowohl in wirtschaftlich starken als auch schwächeren Phasen Bedarf an zusätzlichen Lagerkapazitäten besteht. In Wachstumsphasen nutzen Verbraucher und Unternehmen zusätzliche Kapazitäten für Konsumgüter und Warenbestände, in schwierigen Zeiten entsteht Bedarf durch Umzüge, Haushaltsverkleinerungen oder die Aufgabe von Büroflächen. Für Extra Space Storage sind daher eine breite geografische Diversifikation und eine flexible Preisgestaltung zentrale Elemente des Geschäftsmodells.

Wichtigste Umsatz- und Produkttreiber von Extra Space Storage

Der wesentliche Umsatztreiber von Extra Space Storage sind die wiederkehrenden Mieterlöse aus den vermieteten Lagerboxen. Die Mietverträge sind meist kurzfristig und erlauben regelmäßige Anpassungen der Preise an Marktbedingungen, Inflation und lokale Nachfrage. Dies kann helfen, die Einnahmen auch in einem Umfeld steigender Kosten stabil zu halten. Ergänzend erzielt der Konzern Erlöse aus Verwaltungs- und Managementgebühren für Anlagen, die im Auftrag von Drittinvestoren betrieben werden. Auf diese Weise erhöht Extra Space Storage die Reichweite seines Netzwerks, ohne alle Immobilien selbst in der Bilanz zu halten.

Ein weiterer Treiber ist die Auslastungsquote der Self-Storage-Anlagen. Hohe Belegungsraten sorgen für Planbarkeit bei den Cashflows und erlauben zusätzliche Preisanpassungen. In vielen Regionen profitiert Extra Space Storage von urbanen Verdichtungsprozessen, bei denen Wohnraum kleiner und teurer wird, während der Platzbedarf der Haushalte stabil bleibt oder steigt. Diese Dynamik stärkt die Nachfrage nach externen Lagerflächen. Laut Branchendaten zu Self-Storage in den USA verzeichnete das Segment in den letzten Jahren eine hohe Nachfrage in Ballungsgebieten, was REITs wie Extra Space Storage Rückenwind verschaffte, wie aus mehreren Analysen der Industrie- und Fachpresse im Jahr 2025 hervorgeht.

Zusätzliche Umsätze entstehen aus Serviceleistungen wie dem Verkauf von Verpackungsmaterial, Versicherungsangeboten für eingelagerte Gegenstände oder der Vermietung spezieller klimatisierter Einheiten. Für institutionelle Investoren ist zudem die Dividendenhistorie ein wichtiger Faktor. Extra Space Storage hat über Jahre hinweg regelmäßig Dividenden ausgeschüttet und diese über längere Zeiträume angepasst, was das Unternehmen in die Gruppe etablierter US-REITs einordnet. Dividendenpolitik, Auslastung und die Pipeline neuer oder erweiteter Standorte zählen zu den zentralen Kennzahlen, auf die der Markt achtet.

Board-Erweiterung als frischer Impuls für die Governance

Die Berufung von zwei neuen Direktoren in den Verwaltungsrat von Extra Space Storage ist ein wichtiger Governance-Impuls. Laut Unternehmensangaben, die sich in Berichten vom Mai 2026 widerspiegeln, sollen die neuen Board-Mitglieder zusätzliche Expertise in Bereichen wie Immobilienentwicklung, Kapitalmarktstrategie und Technologie einbringen. Ziel ist es, die strategische Ausrichtung in einem Umfeld zu stärken, das von steigenden Finanzierungskosten, sich wandelnden Kundenbedürfnissen und zunehmender Digitalisierung im Immobiliensektor geprägt ist.

Ein stärker diversifizierter Verwaltungsrat kann die Kontrolle über Investitionsentscheidungen und Kapitaleinsatz verbessern. Dazu gehören etwa die Bewertung neuer Projekte, potenzielle Akquisitionen, Joint Ventures oder auch der mögliche Verkauf von nicht strategischen Objekten. Die Self-Storage-Branche hat in den letzten Jahren einen Konsolidierungsprozess erlebt, in dem größere REITs kleinere regionale Anbieter übernommen haben. Extra Space Storage war in der Vergangenheit an Transaktionen beteiligt und könnte bei attraktiven Gelegenheiten erneut als Käufer auftreten, wenn dies zur Stärkung des Standortnetzes beiträgt.

Die Anpassung der Board-Struktur erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Investoren verstärkt auf Corporate-Governance-Aspekte achten. Themen wie Unabhängigkeit, Diversität und Fachkompetenz der Board-Mitglieder gelten als wesentliche Faktoren für eine langfristig nachhaltige Unternehmensführung. Für die Extra Space Storage-Aktie könnte die Board-Erweiterung als Signal gewertet werden, dass das Management auf eine breitere Basis an Erfahrung und Expertise setzt, um die nächsten Wachstumsphasen zu planen und Herausforderungen des Zinsumfelds adressieren zu können.

Dividendenprofil und REIT-Eigenschaften der Extra Space Storage-Aktie

Als REIT ist Extra Space Storage verpflichtet, einen Großteil des steuerpflichtigen Gewinns an die Aktionäre auszuschütten. Dies führt in der Regel zu vergleichsweise attraktiven Dividendenrenditen gegenüber klassischen Industrie- oder Technologiewerten. Für viele Anleger steht bei der Extra Space Storage-Aktie deshalb der regelmäßige Cashflow im Vordergrund. Die Dividenden werden typischerweise quartalsweise ausgezahlt, was sie für Einkommensstrategien interessant macht. Berichte aus dem Frühjahr 2026 heben hervor, dass die Gesellschaft an ihrer Dividendenstrategie festhält und die Ausschüttungen auf Basis des Cashflows aus dem operativen Geschäft plant.

Die Fähigkeit, Dividenden aufrechtzuerhalten oder zu steigern, hängt stark von der operativen Performance, der Auslastung der Lagerflächen und der Entwicklung der Finanzierungskosten ab. Ein Umfeld mit steigenden Zinsen kann die Fremdkapitalkosten von REITs erhöhen, gleichzeitig aber auch Anlagedruck auf Immobilienwerte ausüben, da festverzinsliche Anlagen wieder attraktiver werden. Für Extra Space Storage stellt sich daher die Aufgabe, mit organischem Wachstum, effizientem Kostenmanagement und einer ausgewogenen Kapitalstruktur den Spielraum für Dividendenzahlungen zu sichern.

In Deutschland sind US-REITs wie Extra Space Storage zumeist über Handelsplätze wie Xetra, Tradegate oder über die Heimatbörse in New York zugänglich. Deutsche Anleger müssen dabei Währungsrisiken in US-Dollar sowie die steuerliche Behandlung von Dividenden berücksichtigen. Bei US-Ausschüttungen fällt in der Regel eine Quellensteuer an, die mit der deutschen Abgeltungsteuer verrechnet werden kann, abhängig von individueller Situation und Doppelbesteuerungsabkommen. Für die Bewertung des Dividendenprofils ist es daher wichtig, sowohl Brutto- als auch Nettoerträge im Blick zu behalten.

Kursentwicklung und Bewertung im Self-Storage-Sektor

Die Aktien von Self-Storage-REITs wie Extra Space Storage haben in den vergangenen Jahren von strukturellen Trends profitiert, die den Bedarf an Lagerflächen erhöht haben. Dazu zählen Urbanisierung, E-Commerce-Wachstum, flexible Arbeitsmodelle und eine allgemein steigende Mobilität der Bevölkerung. Branchenberichte aus 2024 und 2025 zeigten, dass Self-Storage-REITs im S&P-500-Umfeld über einen längeren Zeitraum eine solide Kursentwicklung aufwiesen, wenngleich die Performance stark vom Zinsumfeld und der allgemeinen Stimmung gegenüber Immobilienwerten abhing. Für Extra Space Storage spielte zudem die Integration von Zukäufen und die Effizienz im Betrieb neu hinzugekommener Anlagen eine Rolle.

Laut einem Marktüberblick zu US-Immobilienaktien wurde der Kurs von Extra Space Storage im Mai 2026 im mittleren Bereich der 52-Wochen-Spanne gehandelt, wie aus einem Bericht bei Ad-hoc-news.de Stand 18.05.2026 hervorgeht. Dies deutet auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Hoffnungen auf weiteres Wachstum und Vorsicht der Investoren angesichts der makroökonomischen Rahmenbedingungen hin. Bewertungskennzahlen wie das Verhältnis von Kurs zu Funds from Operations oder das Verhältnis von Unternehmenswert zum Nettovermögenswert werden von institutionellen Investoren zur Einordnung herangezogen, sind jedoch je nach Marktphase sehr unterschiedlich zu interpretieren.

Da REITs unter anderem von den Zinskosten und der Refinanzierbarkeit ihrer Schuldenstruktur abhängen, achten Marktteilnehmer auf die durchschnittliche Restlaufzeit der Verbindlichkeiten, die Zinsbindungsdauer und den Anteil variabel verzinster Schulden. Ein robustes Liquiditätsmanagement und der Zugang zu Kapitalmärkten sind für Extra Space Storage daher wesentliche Faktoren. In Phasen niedriger Zinsen können günstige Refinanzierungen die Rentabilität steigern, während schnell steigende Zinsen den Margendruck erhöhen können. Die Bewertung der Aktie im Vergleich zu Wettbewerbern wie Public Storage oder anderen US-Self-Storage-REITs liefert Hinweise darauf, wie der Markt die relative Position von Extra Space Storage in der Branche einschätzt.

Self-Storage-Markt: Nachfragefaktoren und strukturelle Trends

Der Self-Storage-Markt in den USA wird von mehreren langfristigen Trends getragen. Zum einen steigt in vielen Großstädten die Bevölkerungszahl, während die Wohnflächen pro Haushalt sinken. Dadurch verlagert sich ein Teil des Lagerbedarfs in externe Lagerboxen. Zum anderen sorgen eine hohe Umzugsrate, flexible Arbeitsmodelle und die Zunahme von Kleinunternehmen und Online-Händlern für zusätzlichen Bedarf an Lagerkapazitäten. Self-Storage-Einheiten werden als flexible, kurzfristig kündbare Lösung genutzt, um Warenbestände, Akten oder saisonale Artikel aufzubewahren.

Auch die demografische Entwicklung spielt eine Rolle. Die Alterung der Bevölkerung in den USA führt dazu, dass ältere Haushalte ihre Wohnsituation anpassen, Wohnraum verkleinern und überschüssige Gegenstände temporär auslagern. Zudem kann die Zunahme von Einpersonenhaushalten den Platzbedarf pro Kopf erhöhen. Extra Space Storage positioniert sich mit seinem Netz an Standorten in urbanen und vorstädtischen Gebieten, um diese Nachfrage abzufangen. Ein weiterer Trend ist die Digitalisierung des Kundenerlebnisses. Online-Buchung, kontaktlose Zahlung und digitale Zugangssysteme werden in der Branche immer wichtiger, um den Komfort für die Nutzer zu erhöhen.

Für Extra Space Storage ist die Fähigkeit, diese Trends frühzeitig aufzunehmen und im eigenen Geschäftsmodell umzusetzen, ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal gegenüber kleineren, regionalen Anbietern. Größere REITs können Skaleneffekte in Marketing, Technologie und Finanzierung nutzen. Gleichzeitig müssen sie jedoch sicherstellen, dass die lokale Marktkenntnis und die Servicequalität vor Ort nicht unter der Größe des Netzwerks leiden. Investitionen in digitale Plattformen, datengetriebene Preisgestaltung und effiziente Betriebsabläufe gehören deshalb zu den strategischen Schwerpunkten, um die Wettbewerbsposition zu festigen.

Relevanz von Extra Space Storage für deutsche Anleger

Für deutsche Privatanleger ist die Extra Space Storage-Aktie vor allem als Baustein zur Diversifikation in internationale Immobilien- und Infrastrukturthemen interessant. Der Self-Storage-Bereich unterscheidet sich deutlich von klassischen Wohn- oder Büroimmobilien und weist eigene Nachfrage- und Konjunkturmuster auf. Ein Engagement in US-REITs wie Extra Space Storage kann das Portfolio um eine Branche erweitern, die in Deutschland bislang deutlich kleiner und weniger börsennotiert ist. Damit eröffnet sich Zugang zu einem Markt, der stark von US-Konsum- und Umzugstrends getrieben wird.

Die Aktie ist in den USA an der NYSE handelbar und wird häufig auch auf deutschen Handelsplätzen wie Xetra, Tradegate oder über Broker mit Zugang zu US-Börsen angeboten. Für Anleger in Deutschland sind jedoch einige Besonderheiten zu beachten. Neben dem Währungsrisiko in US-Dollar spielen die Unterschiede im Steuerregime von REITs und die Quellensteuer auf Dividenden eine Rolle. Zudem unterliegen US-Immobilienwerte oft anderen regulatorischen Rahmenbedingungen als europäische Immobiliengesellschaften. Die genaue Struktur der Beteiligung und die individuellen steuerlichen Konsequenzen sollten deshalb im Vorfeld geprüft werden.

Ein weiterer Aspekt für deutsche Anleger ist die Korrelation der Extra Space Storage-Aktie mit anderen Anlageklassen. Self-Storage-REITs können sich in bestimmten Marktphasen anders entwickeln als klassische Aktienindizes oder europäische Immobilienwerte, was Diversifikationseffekte ermöglicht. Allerdings reagieren auch diese Werte sensibel auf Zinsänderungen, Inflationserwartungen und die allgemeine Risikoaversion an den Kapitalmärkten. Die Berücksichtigung dieser Faktoren ist wichtig, wenn die Rolle der Extra Space Storage-Aktie im Gesamtportfolio bewertet wird.

Branchentrends und Wettbewerbsposition von Extra Space Storage

Im Wettbewerbsumfeld trifft Extra Space Storage unter anderem auf Public Storage und weitere börsennotierte sowie private Self-Storage-Anbieter. Die Branche ist fragmentiert, weist aber eine zunehmende Konsolidierung auf, bei der größere REITs kleinere Betreiber aufkaufen. Extra Space Storage positioniert sich im oberen Segment der Branche und zählt zu den größten Playern im US-Markt. Die Wettbewerbsfähigkeit wird vor allem über Standortqualität, Serviceangebot, Preisgestaltung und digitale Kundenschnittstellen definiert. Ein stärkeres Netzwerk und bessere Markenbekanntheit können helfen, höhere Auslastungsquoten zu erzielen.

Zu den zentralen Branchentrends gehören neben der Digitalisierung auch Nachhaltigkeitsthemen. Investoren achten stärker auf Energieeffizienz, CO2-Fußabdruck und soziale Kriterien. Extra Space Storage hat in den vergangenen Jahren Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz seiner Anlagen eingeleitet, etwa durch modernisierte Beleuchtungssysteme und Optimierung der Gebäudeinfrastruktur, wie aus Unternehmenspublikationen hervorgeht. Solche ESG-Maßnahmen können nicht nur Kosten senken, sondern auch das Profil bei institutionellen Investoren stärken, die Nachhaltigkeitskriterien in ihren Anlageprozess integrieren.

Die Wettbewerbsposition von Extra Space Storage hängt zudem von der Fähigkeit ab, in attraktiven Märkten Flächen zu sichern und gleichzeitig die Entwicklungskosten im Griff zu behalten. In Regionen mit hoher Nachfrage können Grundstücks- und Baukosten stark steigen, was die Rendite neuer Projekte beeinflusst. Eine sorgfältige Standortauswahl, Partnerschaften mit Projektentwicklern und die Nutzung von Skaleneffekten im Betrieb sind daher entscheidende Faktoren. Für Anleger ist es wichtig, die Strategie des Unternehmens in Bezug auf Wachstum durch Neubau, Expansion und Akquisition zu verfolgen und deren Auswirkungen auf Verschuldung, Cashflow und Dividendenpotenzial zu beobachten.

Risiken und offene Fragen rund um die Extra Space Storage-Aktie

Wie bei allen Immobilienwerten bestehen auch bei Extra Space Storage spezifische Risiken. Ein wesentlicher Faktor ist das Zinsumfeld. Steigen die Zinsen deutlich, erhöhen sich in der Regel die Finanzierungskosten und der Druck auf die Bewertung von Immobilienvermögen. Dies kann sowohl die operative Rentabilität als auch die Bewertung von REIT-Aktien beeinflussen. Zusätzlich kann ein deutlich schwächeres Konsumumfeld dazu führen, dass Mieter verstärkt Kosten senken und Lagerflächen kündigen oder auf kleinere Einheiten ausweichen. Die Auslastungsquote und die Preisgestaltung würden dadurch unter Druck geraten.

Ein weiteres Risiko liegt in der regionalen Konzentration auf den US-Markt. Zwar ist Extra Space Storage geografisch innerhalb der USA breit aufgestellt, jedoch hängt das Geschäft stark von der US-Wirtschaft und den lokalen Immobilienmärkten ab. Veränderungen in der Gesetzgebung, etwa im Mietrecht oder in der Immobilienbesteuerung, könnten das Geschäftsmodell beeinflussen. Auch regulatorische Anforderungen im Bereich Umwelt und Sicherheit können zusätzliche Investitionen erfordern. Für internationale Anleger, einschließlich solcher aus Deutschland, kommt das Währungsrisiko hinzu, da Kursbewegungen des US-Dollar gegenüber dem Euro die in Euro gemessene Performance der Aktie und der Dividenden beeinflussen.

Schließlich ist der Wettbewerb in der Self-Storage-Branche intensiv. Neue Marktteilnehmer oder aggressive Preismodelle regionaler Anbieter können die Margen belasten. Technologische Entwicklungen, etwa Plattformen für die flexible Vermietung von Lagerflächen oder Peer-to-Peer-Konzepte, könnten zudem neue Wettbewerbsformen hervorbringen. Wie Extra Space Storage auf solche Herausforderungen reagiert, etwa durch eigene digitale Initiativen oder Kooperationen, ist eine offene Frage, auf die Anleger bei der Verfolgung der Unternehmensstrategie achten dürften.

Wichtige Termine und potenzielle Katalysatoren

Für die Kursentwicklung der Extra Space Storage-Aktie sind neben makroökonomischen Faktoren vor allem unternehmensspezifische Termine wichtig. Dazu gehören die Veröffentlichung von Quartals- und Jahreszahlen, Dividendenerklärungen und Ankündigungen zu Investitionsprojekten oder möglichen Zukäufen. Typischerweise berichten US-REITs wie Extra Space Storage viermal jährlich über ihre Ergebnisse und geben dabei Einblicke in Vermietungsstand, Auslastung, Mietpreisentwicklung und Cashflows. Anleger achten insbesondere auf Kennzahlen wie Funds from Operations, Adjusted FFO und den Ausblick des Managements auf die weiteren Quartale.

Weitere Katalysatoren können Investorentage oder Capital-Markets-Events sein, auf denen das Management seine Strategie und mittel- bis langfristigen Ziele erläutert. Auch Updates zur Integration größerer Akquisitionen oder zur Entwicklung von Neubauprojekten können Impulse geben. Strukturmaßnahmen im Bereich der Kapitalstruktur, wie etwa Aktienrückkäufe, Kapitalerhöhungen oder größere Refinanzierungstransaktionen, werden vom Markt ebenfalls aufmerksam verfolgt. Für deutsche Anleger kann zudem relevant sein, ob und in welchem Umfang die Aktie in wichtigen internationalen Indizes vertreten ist, da dies Einfluss auf Mittelzuflüsse von Index- und ETF-Investoren haben kann.

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Fazit

Extra Space Storage hat sich als einer der führenden Self-Storage-REITs in den USA etabliert und kombiniert ein skalierbares Geschäftsmodell mit einem Dividendenprofil, das besonders einkommensorientierte Anleger anspricht. Die jüngste Erweiterung des Verwaltungsrats um zwei neue Direktoren sowie die weiterhin solide Marktposition unterstreichen den Anspruch, in einem sich wandelnden Immobilienumfeld aktiv zu gestalten. Gleichzeitig bleiben die bekannten Risiken durch Zinsentwicklung, Wettbewerb und die Konzentration auf den US-Markt präsent. Für deutsche Anleger, die nach internationaler Diversifikation im Immobiliensegment suchen und mit den Besonderheiten von REITs und US-Dollar-Investments vertraut sind, kann die Extra Space Storage-Aktie ein interessantes Beobachtungsobjekt darstellen, dessen Chancen und Risiken sorgfältig gegenübergestellt werden sollten.

Hinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar. Aktien sind volatile Finanzinstrumente.

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