Eye-Able, Kommunen

Eye-Able KI: Deutsche Kommunen setzen auf KI für barrierefreie Sprache

24.01.2026 - 01:44:12

Immer mehr Städte und Kreise nutzen KI-Tools, um Amtstexte automatisiert in verständliche Sprache zu übersetzen und so digitale Barrierefreiheit gesetzeskonform umzusetzen.

Deutsche Städte und Kreise nutzen zunehmend Künstliche Intelligenz, um Behördentexte in einfache Sprache zu übersetzen. Dieser Schritt soll digitale Teilhabe für alle Bürger sicherstellen.

Hinter dem Trend stehen gesetzliche Vorgaben wie der European Accessibility Act (EAA) und die deutsche Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV). Sie verpflichten den öffentlichen Sektor, Webseiten und Apps barrierefrei zu gestalten. Die manuelle Übersetzung komplexer Amtssprache war für viele Kommunen jedoch eine enorme Ressourcenfrage. KI-gestützte Tools wie Eye-Able KI bieten hier eine effiziente Lösung.

Wie die KI komplexe Texte entschlüsselt

Die Technologie analysiert Webseiteninhalte in Echtzeit. Schwierige Begriffe und verschachtelte Sätze werden automatisch erkannt und durch einfachere Formulierungen ersetzt – ohne den ursprünglichen Sinn zu verfälschen. Das kommt nicht nur Menschen mit kognitiven Einschränkungen zugute, sondern auch allen, die mit behördlichem Deutsch hadern.

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Das Tool ist Teil einer größeren Plattform mit über 25 Funktionen für digitale Barrierefreiheit. Dazu zählen individuell anpassbare Schriftarten, Kontraste, Vorlesefunktionen und mehrsprachige Übersetzung. Für Kommunen bedeutet dies einen vergleichsweise einfachen Weg, die Vorgaben der WCAG-Richtlinien und des EAA zu erfüllen.

Effizienz und Vertrauen: Der doppelte Nutzen für Behörden

Die Einsparung von Zeit und Kosten ist ein starker Treiber. KI automatisiert große Teile des Compliance-Prozesses, der sonst manuelle Prüfungen erfordert. Doch der wichtigere Gewinn liegt woanders: in der Bürgernähe.

Wenn Einwohner Anträge, Fahrpläne oder Veranstaltungshinweise leicht verstehen können, stärkt das das Vertrauen in die Verwaltung. Studien zeigen: Nutzerfreundliche Online-Dienste führen zu einer besseren Bewertung der Behörden. Jede reibungslose Interaktion wird so zur Investition in die öffentliche Akzeptanz.

Praxistest: Diese Kommunen machen es vor

Die Anwendung ist bereits im Alltag angekommen. In den letzten 72 Stunden tauchte das Eye-Able-Tool auf den Webseiten des Kreises Offenbach, des Schwalm-Eder-Kreises und der Stadt Dormagen auf. Diese Beispiele signalisieren einen klaren Trend: Immer mehr lokale Verwaltungen setzen auf KI, um ihr digitales Angebot inklusiver zu gestalten.

Durch einen einheitlichen Standard entsteht für Bürger ein konsistenteres und vorhersehbareres Online-Erlebnis. Die Technologie ermöglicht die sofortige Übersetzung von Webseitentexten – und macht so wichtige Informationen ohne Verzögerung zugänglich.

KI als Teil einer Gesamtstrategie

Die Sprach-KI ist nur ein Baustein der digitalen Transformation im öffentlichen Sektor. Da immer mehr Dienstleistungen online abgewickelt werden, ist der gleichberechtigte Zugang für alle zur zentralen Aufgabe geworden. KI wird dabei als unverzichtbares Werkzeug gesehen, um diese Lücken effizient zu schließen.

Experten betonen jedoch: Automatisierte Tools wirken am besten innerhalb einer umfassenden Barrierefreiheits-Strategie. KI-gestützte Audits können Probleme aufdecken, aber manuelle Tests und Expertise bleiben nötig, um alle Nutzerbedürfnisse zu erfüllen. Das Ziel ist eine von Grund auf inklusiv gestaltete digitale Infrastruktur.

Ausblick: Intelligente Agenten für die Verwaltung

Die Rolle der Künstlichen Intelligenz in der öffentlichen Verwaltung wird weiter wachsen. Branchenbeobachter erwarten noch ausgefeiltere Systeme. Denkbar sind autonome agenten, die komplexe Workflows nahezu ohne menschliches Zutun managen – von der Analyse des Quellcodes über Lösungsvorschläge bis zum Erstellen von Aufgaben-Tickets.

Für Städte und Gemeinden verspricht diese Entwicklung hochdynamische, nutzerzentrierte digitale Portale. Die fortgesetzte Nutzung von Innovationen wie Eye-Able KI hilft nicht nur, gesetzliche Pflichten zu erfüllen. Sie verbessert fundamental, wie der Staat mit seinen Bürgern kommuniziert und interagiert.

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