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Faraday, Future

Faraday Future startet mit Robotern in unruhige Börsenphase

11.02.2026 - 07:00:11

Der Elektroauto-Hersteller Faraday Future steuert nach seinem überraschenden Einstieg in den KI-Roboter-Markt durch turbulente Börsenwochen. Die Unternehmensführung betont nun, die neue Sparte solle das Kerngeschäft stärken, nicht ersetzen.

Kalifornien – Erst Elektroautos, jetzt humanoide Roboter: Faraday Future (FF) hat mit seiner neuen Tochter FF EAI-Robotics Inc. einen spektakulären Strategiewechsel vollzogen. Die Präsentation dreier Roboter-Modelle auf der Händlermesse NADA in Las Vegas Anfang Februar löste jedoch an der Börse Verunsicherung aus. Das Unternehmen reagierte mit einer Klarstellung: Die Roboter-Sparte sei als zweiter Wachstumsmotor gedacht, der das Automobilgeschäft finanziell und technologisch stützen soll.

Auf der Messe stellte das Unternehmen ein Trio sogenannter „Embodied AI“-Roboter vor. Die Palette reicht vom professionellen Humanoiden FF Futurist (ab 34.990 Euro) über den athletischen FF Master (ab 19.990 Euro) bis zum vierbeinigen Sicherheits- und Begleitroboter FX Aegis (ab 2.499 Euro). Faraday Future will noch in diesem Monat die ersten Einheiten ausliefern und beansprucht damit für sich, der erste Anbieter in Nordamerika zu sein, der Humanoiden und Quadrupeden gleichzeitig auf den Markt bringt.

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Zum Hardware-Angebot gehört ein umfassendes Ökosystem aus KI-Software, einer Open-Source-Plattform und einer dezentralen Datenfabrik. Das Unternehmen gab an, bereits über 1.200 unverbindliche Anzahlungen von Geschäftskunden erhalten zu haben. Diese stammten von Partnern, die in Co-Creation-Projekte eingebunden sind.

Börse skeptisch, Führung betont Synergien

Die Reaktion der Finanzmärkte fiel verhalten aus. Der Aktienkurs zeigte nach der Ankündigung starke Schwankungen. Gründer und Co-CEO YT Jia räumte eine Informationslücke gegenüber dem öffentlichen Markt ein, die zu „Bedenken und Missverständnissen“ geführt habe.

Die Kernbotschaft der Schadensbegrenzung: Der Roboter-Einstieg sei eine logische Erweiterung, kein Bruch. In einem „Dual-Engine“-Ansatz werden Fahrzeuge und Roboter als ähnliche KI-Terminals betrachtet. Die Synergien in Forschung, Entwicklung und Vertrieb sollen die Roboter-Sparte schnell profitabel machen. Der daraus generierte Cashflow soll dann wiederum das kapitalintensive Elektroauto-Geschäft stabilisieren.

Ambitionierte Pläne in hartem Wettbewerb

Der Vorstoß ist kühn. Faraday Future betritt damit ein Feld, in dem mit Tesla bereits ein Gigant aus der eigenen Branche aktiv ist. Für ein Unternehmen, das in der Vergangenheit mit Produktionsverzögerungen und finanziellen Herausforderungen zu kämpfen hatte, ist es ein gewagtes Spiel. Der Erfolg hängt nun davon ab, ob die Software-Versprechen eingelöst und die ambitionierten Auslieferungspläne eingehalten werden können.

Die nächsten Wochen werden entscheidend sein. Noch im Februar sollen die ersten Roboter ausgeliefert werden. Im Automobilbereich ist für das zweite Quartal 2026 der Start der Auslieferungen des FX Super One geplant. Um die Investoren weiter von der Strategie zu überzeugen, nimmt das Unternehmen noch heute an einer Fachkonferenz in New York teil. Zudem erkundet Faraday Future in einer Absichtserklärung mit AIxC Kooperationen im Bereich Web3-Infrastruktur für seine KI-Projekte.

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