Fermi Aktie: 70-Prozent-Hürde gegen Neugebauer
18.05.2026 - 03:13:30 | boerse-global.deFermi Inc. zieht die Mauern hoch. Während der Infrastruktur-Spezialist seine Strategie auf die Stromversorgung von KI-Rechenzentren ausrichtet, tobt hinter den Kulissen ein Machtkampf. Der Vorstand hat nun die Hürden für personelle Änderungen massiv verschärft.
Hohe Hürden für den Ex-Chef
Wer künftig die Größe oder Struktur des Gremiums ändern will, benötigt eine Super-Mehrheit. Die Satzungsänderung sieht eine Schwelle von 70 Prozent vor. Die Maßnahme zielt direkt auf den geschassten Gründer Toby Neugebauer, der über Partner rund 40 Prozent der Anteile kontrolliert.
Die Unruhe an der Spitze belastet das Vertrauen am Kapitalmarkt. Evercore ISI stufte die Aktie herab und verwies auf die Instabilität der Führungsebene. Zwar legte der Kurs zuletzt innerhalb einer Woche um fast 23 Prozent zu, notiert mit 5,60 Euro aber weiterhin weit unter dem Vorjahreshoch. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von rund 26 Prozent zu Buche.
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Der Vorstand erhält Rückendeckung von institutioneller Seite. Der Großaktionär Caddis Holdings hält gut neun Prozent der Anteile und stellte sich hinter das aktuelle Management. Damit steht der zweitgrößte Investor gegen die Pläne des Gründers, der auf einen Verkauf des Unternehmens drängt.
Fokus auf KI-Infrastruktur
Operativ treibt das Unternehmen das Project Matador in Texas voran. Fermi sicherte sich eine Genehmigung für sechs Gigawatt Leistung und schloss eine Finanzierung über 785 Millionen Dollar für neues Equipment ab. Bis zum Jahresende soll das erste Gigawatt ans Netz gehen.
In den kommenden 90 Tagen will das Management Fakten schaffen. Neben der Suche nach einem neuen CEO stehen der Abschluss eines Mietvertrags und die erste Stromeinspeisung auf der Agenda. Diese Meilensteine sind die Voraussetzung, um die bisherigen Investitionen von 1,4 Milliarden Dollar in stabiles Wachstum zu verwandeln.
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