Ferragamo, DTC

Ferragamo: DTC wächst 5,5 Prozent auf 161 Millionen

15.05.2026 - 04:48:43 | boerse-global.de

Salvatore Ferragamo verzeichnet Umsatzminus im ersten Quartal, während der Direktvertrieb an Endkunden deutlich zulegt und den Großhandel schwächt.

Ferragamo: DTC wächst 5,5 Prozent auf 161 Millionen - Foto: über boerse-global.de
Ferragamo: DTC wächst 5,5 Prozent auf 161 Millionen - Foto: über boerse-global.de

DTC stützt das Quartal

Salvatore Ferragamo hat im ersten Quartal 2026 weniger umgesetzt, zugleich aber seine eigene Vertriebsschiene deutlich gestärkt. Der Konzern erzielte 209 Millionen Euro Umsatz. Das lag unter dem Vorjahr und knapp unter den Erwartungen.

Vor allem der direkte Verkauf an Endkunden entwickelte sich besser als der Großhandel. Die DTC-Sparte wuchs währungsbereinigt um 5,5 Prozent auf 161 Millionen Euro und machte 77 Prozent des Konzernumsatzes aus. Im Wholesale-Geschäft rutschten die Erlöse dagegen um 19 Prozent auf 42 Millionen Euro ab.

Schwache Märkte, gemischte Regionen

Regional zeigt sich ein klares Ungleichgewicht. Nordamerika legte um 18,8 Prozent zu und zog das Geschäft spürbar nach oben. In EMEA fielen die Erlöse um 17 Prozent, Asien-Pazifik verlor 5,4 Prozent, Japan 4,4 Prozent.

Auch die Produktpalette lieferte kein einheitliches Bild. Lederwaren brachen um 22,5 Prozent ein. Schuhe hielten sich mit einem Minus von 3,4 Prozent deutlich besser.

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Das Management sprach nach Quartalsende davon, dass sich der Umsatztrend im April ähnlich entwickelt habe wie in den ersten drei Monaten. Für den Markt ist das wichtig, weil Ferragamo derzeit stärker auf die eigene Ladenstruktur setzt und den Großhandel zurückfährt.

Umbau läuft weiter

Am Quartalsende betrieb Ferragamo 350 direkt geführte Stores. Ende 2025 waren es noch 358. Der Konzern baut also weiter an einem kleineren, kontrollierteren Vertriebsnetz und verringert zugleich die Lagerbestände.

Die Aktie reagierte freundlich. Am Donnerstag schloss sie bei 7,95 Euro. Nach der Vorlage der Zahlen lag der Kurs am 14. Mai bei 8,12 Euro und damit 4,57 Prozent höher. Auf Sicht von sieben Tagen steht trotzdem ein Minus von 10,27 Prozent zu Buche. Gleichzeitig notiert das Papier noch über dem 50-Tage-Durchschnitt von 7,21 Euro.

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Der operative Umbau bleibt damit das zentrale Thema. Solange der Großhandel schwach läuft, muss Ferragamo stärker über eigene Stores und bessere regionale Entwicklung liefern. Genau dort zeigt sich im laufenden Jahr bisher das engste Zeitfenster.

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