Ferrari: 73.191 Aktien für 21 Millionen
12.05.2026 - 13:35:10 | boerse-global.deFerrari hält am Aktienrückkauf fest. Der Luxusautobauer hat Anfang Mai erneut eigene Aktien eingesammelt und setzt damit seine mehrjährige Kapitalrückführung trotz schwächerer Börsenstimmung konsequent fort.
Rückkauf läuft planmäßig weiter
Zwischen dem 4. und 8. Mai kaufte Ferrari 73.191 eigene Aktien für rund 21,04 Millionen Euro zurück. Der Schwerpunkt lag in Mailand: Dort erwarb das Unternehmen 64.315 Papiere zu einem Durchschnittspreis von 287,49 Euro je Aktie. Auf der New York Stock Exchange kamen weitere 8.876 Aktien dazu, zu einem Preis von etwa 337,94 Dollar.
Die jüngsten Käufe sind Teil der zweiten Tranche des Kapitalallokationsprogramms. Für diese Phase sind insgesamt 250 Millionen Euro vorgesehen. Das ist nur ein Ausschnitt aus dem größeren Rahmen: Das bis 2030 autorisierte Rückkaufprogramm hat ein Gesamtvolumen von 3,5 Milliarden Euro.
Seit dem Start am 5. Januar 2026 hat Ferrari bereits 1.100.455 Aktien zurückgekauft und dafür 324,6 Millionen Euro ausgegeben. Die eigenen Bestände stiegen dadurch auf 17.634.681 Aktien. Das entspricht 9,09 Prozent des gesamten Grundkapitals.
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Kurs schwächelt trotz Buyback
An der Börse kommt der Kaufdruck bisher nur begrenzt an. Die Aktie notierte zuletzt bei 276,85 Euro und lag damit knapp 1 Prozent im Minus zum Vortag. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Rückgang von 7,9 Prozent, seit Jahresbeginn beträgt das Minus 12,75 Prozent.
Auch der Abstand zu den längerfristigen Trendlinien bleibt klar. Der Kurs liegt unter dem 50-Tage-Durchschnitt von 295,07 Euro und deutlich unter der 200-Tage-Linie bei 333,47 Euro. Vom 52-Wochen-Hoch bei 447,60 Euro ist die Aktie inzwischen weit entfernt.
Kapitalrückführung als Kern der Strategie
Ferrari setzt die Rückkäufe parallel zur operativen Entwicklung fort. Im ersten Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Umsatz von 1,85 Milliarden Euro und einen Gewinn je Aktie von 2,33 Euro. Das Buyback-Programm bleibt damit ein zentrales Element der Finanzstrategie, neben Produktmix und Individualisierung als wichtige Ertragsquellen.
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Für den Markt ist das eine klare Botschaft: Ferrari will überschüssige Liquidität nicht liegen lassen. Die Käufe stützen den Anteil je verbliebener Aktie und zeigen, dass der Konzern an seiner Kapitalallokation festhält, auch wenn der Aktienkurs zuletzt unter Druck stand.
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