Ferrexpo, Aktie

Ferrexpo Aktie: Verwässerungsschock droht!

16.04.2026 - 04:08:51 | boerse-global.de

Der ukrainische Eisenerzförderer Ferrexpo kämpft nach russischen Angriffen auf die Energieinfrastruktur ums Überleben. Die Produktion ist massiv eingebrochen, die Liquidität reicht nur noch bis Juni.

Ferrexpo Aktie: Verwässerungsschock droht! - Foto: über boerse-global.de

Der Krieg holt Ferrexpo mit voller Wucht ein. Nach massiven russischen Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur steht die Produktion des Eisenerzförderers auf der Kippe. Nun schwinden die Barreserven rapide, und das Management bereitet den Markt auf einen schmerzhaften Schritt vor.

Produktion im Notbetrieb

Im ersten Quartal 2026 brach die gesamte Eisenerzproduktion auf 592.751 Tonnen ein. Das entspricht einem Rückgang von 72,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Grund für den Absturz liegt in den landesweiten Angriffen auf das ukrainische Stromnetz. Im Januar musste Ferrexpo die Anlagen nahezu komplett abschalten. Erst Ende Februar lief der Betrieb mit stark reduzierter Kapazität wieder an. Aktuell produziert das Unternehmen nur auf einer von vier Pelletlinien.

Immerhin verzeichneten die für die Stahlindustrie wichtigen Premium-Eisenerzpellets ein sequenzielles Plus von 27,1 Prozent auf 524.926 Tonnen. Im Jahresvergleich steht hier allerdings weiterhin ein Minus von 61 Prozent. Die Produktion von kommerziellem Konzentrat fiel im Quartalsvergleich sogar um rund 90 Prozent.

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Liquidität reicht bis Juni

Interims-Chef Lucio Genovese reagiert auf die Krise mit einem harten Sparkurs. Das Management schickte Teile der Belegschaft in Kurzarbeit, strich Investitionen zusammen und stoppte alle nicht zwingend notwendigen Ausgaben. Diese Maßnahmen lindern den finanziellen Druck nur bedingt.

Dem Konzern fehlen fest eingeplante Mittel. Ausstehende Mehrwertsteuerrückerstattungen summieren sich bis Ende März auf voraussichtlich 80 Millionen US-Dollar. Die frei verfügbare Liquidität schrumpfte derweil auf rund 22 Millionen US-Dollar, exklusive der bei der MBaer Merchant Bank liegenden Gelder. Ferrexpo kalkuliert, dass diese Reserven den operativen Betrieb maximal bis Ende Juni 2026 absichern.

Um die drohende Lücke zu schließen, prüft der Vorstand derzeit verschiedene Finanzierungsoptionen. Eine Kapitalerhöhung liegt explizit auf dem Tisch. Das Management warnt bereits vor erheblichen negativen Konsequenzen, falls die Mehrwertsteuerzahlungen weiter ausbleiben und keine frischen Gelder fließen. Die Börse quittierte diese Aussichten umgehend mit deutlichen Kursabschlägen.

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