EU-Umfrage: Geld ist Deutschen besonders wichtig
01.07.2026 - 07:14:35 | dpa.deDas ergab die jĂŒngste Umfrage des EuropĂ€ischen Parlaments, die regelmĂ€Ăig die öffentliche Meinung innerhalb der EU abfragt. Das sogenannte Eurobarometer untersucht dabei Einstellungen zu politischen und sozialen Themen, sowie persönliches Befinden und Perspektiven von EU-BĂŒrgern auf europĂ€ische Angelegenheiten.
Die laut Parlament reprĂ€sentativen Umfragen werden standardmĂ€Ăig zweimal im Jahr durchgefĂŒhrt. In persönlichen Interviews wurden in Deutschland im April 1.507 Menschen ab 15 Jahren befragt. In der EU insgesamt waren es 26.421 Personen.
Hohe Zufriedenheit mit LebensqualitÀt
Auf die Frage, was gute LebensqualitĂ€t auszeichne, gab es die gröĂte Zustimmung fĂŒr die finanzielle Situation und die FĂ€higkeit, den Lebensunterhalt zu bestreiten (54 Prozent). Danach folgen körperliche und geistige Gesundheit (53 Prozent) und Sozialleben (53 Prozent). AuĂerdem hoch oben in der PrioritĂ€tenliste sind die QualitĂ€t und Zugang zur Gesundheitsversorgung (43 Prozent) sowie die öffentliche und persönliche Sicherheit (43 Prozent). Die Befragten konnten bis zu vier Aspekte nennen. Auch EU-weit sind das die am hĂ€ufigsten genannten Punkte, wobei dort zudem die Sicherheit und QualitĂ€t von Lebensmitteln (EU: 40 Prozent, Deutschland 35 Prozent) ebenso oft angefĂŒhrt wird wie die Sicherheit.
Die meisten Befragten aus Deutschland (83 Prozent) und auch aus der gesamten EU sind den Angaben zufolge zufrieden mit ihrer LebensqualitĂ€t. Sie gaben an, dass VerĂ€nderungen in den Bereichen der finanziellen Situation (43 Prozent), der QualitĂ€t und des Zugangs zur Gesundheitsversorgung (37 Prozent) und des Soziallebens (34 Prozent) ihre LebensqualitĂ€t am stĂ€rksten verbessern wĂŒrden.
PrioritÀten: Geld und Sicherheit
Auch wenn es darum geht, worauf sich die EU besonders fokussieren sollte, um ihre Position in der Welt zu stÀrken, befindet sich die WettbewerbsfÀhigkeit unter den ersten drei Aspekten, die in Deutschland genannt wurden (37 Prozent) - hinter EnergieunabhÀngigkeit (41 Prozent) sowie Verteidigung und Sicherheit (38 Prozent). Die Befragten gaben zudem an, dass das EuropÀische Parlament sich mit der Inflation und den steigenden Preisen und Lebenshaltungskosten (46 Prozent) befassen solle sowie mit der Verteidigung und Sicherheit der EU (43 Prozent) und der Wirtschaft und Schaffung von ArbeitsplÀtzen (33 Prozent). Es waren jeweils mehrere Antworten möglich.
