FPĂ–-Delegation sucht in Israel strategische Wirtschaftsachse
25.01.2026 - 23:51:12Eine hochrangige Delegation der FPÖ-EU-Abgeordneten reiste diese Woche zu politischen und wirtschaftlichen Gesprächen nach Israel. Unter Leitung von Harald Vilimsky will die Partei die bilateralen Beziehungen vertiefen und eine strategische Wirtschaftsachse etablieren. Politische Beobachter werten den Vorstoß als signifikanten Schritt in der außenpolitischen Neuausrichtung der Freiheitlichen.
Ein zentrales Element der Reise war ein rund 45-minütiges Gespräch zwischen Vilimsky und Israels Premierminister Benjamin Netanyahu in Jerusalem. Die FPÖ-Seite bezeichnet das Treffen als historischen Moment, da die israelische Regierung offiziellen Kontakt zur Parteispitze zuvor gemieden hatte.
Thematische Schwerpunkte waren die Bedrohung durch den radikalen Islam und die Expansionsstrategie des Iran. Vilimsky betonte nach dem Austausch die Notwendigkeit, das christlich-jüdische Erbe zu verteidigen. Solche Gespräche auf höchster Ebene sollen den Weg für konkrete Wirtschaftsprojekte ebnen.
Fokus auf High-Tech und Sicherheit
Das erklärte Ziel ist die Stärkung der Wirtschaftsbeziehungen. Die Handelsbilanz zeigt bereits eine solide Basis:
* Österreichische Warenexporte nach Israel beliefen sich 2024 auf 594 Millionen Euro.
* In den ersten fünf Monaten 2024 stiegen die Importe aus Israel um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
* Wichtigste Handelsgüter sind medizinische und pharmazeutische Erzeugnisse.
Die FPÖ-Delegation will nun insbesondere die Kooperation in Zukunftsfeldern vorantreiben, in denen Israel als weltweit führend gilt: Cybersicherheit, künstliche Intelligenz und Verteidigungstechnologie.
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Eine politisch vielschichtige Annäherung
Die Initiative ist nicht ohne Kontroversen. Historisch war das Verhältnis belastet. Die Israelitische Kultusgemeinde (IKG) in Österreich verweigert weiterhin die Zusammenarbeit mit der FPÖ-Spitze und verweist auf antisemitische Vorfälle innerhalb der Partei.
Die aktuelle Strategie, sich als starker Partner Israels zu positionieren, wird von Analysten als Versuch gewertet, internationale Legitimität zu gewinnen. Innenpolitisch zielt die Ausrichtung darauf ab, Wähler anzusprechen, die eine harte Haltung gegenüber Migration und islamistischem Extremismus befürworten.
Von Gesprächen zu konkreten Projekten
Nach den politischen Gesprächen werden nun Arbeitsgruppen auf Expertenebene erwartet. Im Fokus dürften gemeinsame Forschungsprojekte in Hochtechnologie und Sicherheit stehen. Die FPÖ hat angekündigt, die Ergebnisse im Europäischen Parlament einzubringen.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob die in Jerusalem geschaffene Dynamik in nachhaltige wirtschaftliche Erfolge mündet. Kann die angestrebte Achse zwischen Österreich und Israel Realität werden?
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