Frankfurter Büromarkt knackt 2025 Umsatzrekord
28.01.2026 - 23:50:11Der Frankfurter Büromarkt hat sich 2025 mit einem Flächenumsatz von über 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr spektakulär erholt. Das ist der höchste Wert seit fünf Jahren und übertrifft deutlich die langjährigen Durchschnittswerte. Getrieben von mehreren Großabschlüssen und einer ungebrochenen Nachfrage nach Top-Lagen demonstriert die Mainmetropole ihre Anziehungskraft als Wirtschaftsstandort.
Großdeals und Finanzbranche treiben den Boom
Die beeindruckende Bilanz geht maßgeblich auf neun Großabschlüsse zurück. Jeder dieser Mietverträge umfasste über 10.000 Quadratmeter und machte zusammen etwa 38 Prozent des gesamten Jahresumsatzes aus. Prominente Namen wie die Commerzbank und ING Deutschland prägten das Marktgeschehen.
Traditionell starke Nutzergruppen wie Banken und Beratungsunternehmen trieben die Nachfrage an. Der gesamte Flächenumsatz lag zwischen 551.800 und 611.000 Quadratmetern. Besonders gefragt waren Objekte, die sich noch im Bau befanden oder frisch saniert waren – ein klares Zeichen für den anhaltenden „Flight-to-Quality“.
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Rekordmieten bei steigendem Leerstand
Die hohe Nachfrage nach Premiumflächen ließ die Mietpreise explodieren. Die Spitzenmiete kletterte auf bis zu 53,30 Euro pro Quadratmeter. Auch die durchschnittliche Miete legte um rund 24 Prozent auf über 31 Euro zu.
Gleichzeitig stieg die Leerstandsquote auf Werte bis zu 13,2 Prozent. Der Grund: Neue Projekte wurden fertiggestellt, während ältere, unattraktive Flächen frei wurden. Der Markt spaltet sich: Im zentralen Geschäftsviertel (CBD) liegt der Leerstand bei nur 4,3 Prozent. In Nebenlagen und veralteten Gebäuden hingegen stehen viele Büros leer.
Frankfurt zieht im nationalen Vergleich davon
Im Vergleich der deutschen Top-7-Büromärkte ist Frankfurt 2025 der klare Spitzenreiter. Mit einem Wachstum von bis zu 62 Prozent verzeichnete die Stadt den mit Abstand stärksten Zuwachs. Andere Standorte wie Berlin meldeten hingegen rückläufige Umsätze.
Experten werten dies als Zeichen zurückkehrender Investitionszuversicht. Unternehmen schließen wieder langfristige Verträge ab. Die hohe Zahlungsbereitschaft für nachhaltige, moderne Flächen zeigt: Es geht nicht mehr nur um Quadratmeter, sondern um ESG-Standards und Mitarbeiterzufriedenheit.
Was kommt 2026?
Für das laufende Jahr erwarten Marktbeobachter eine stabile, aber wohl nicht mehr rekordverdächtige Nachfrage. Weitere Gesuche für große und mittlere Flächen liegen bereits vor.
Der Fokus bleibt auf Qualität und Nachhaltigkeit. Projekte mit hohen Standards werden weiter hohe Mieten erzielen. Die Schere zwischen Top- und Nebenlagen dürfte sich weiter öffnen. Während Spitzenlagen stabil bleiben, geraten unmodernisierte, ältere Objekte zunehmend unter Druck.
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