Freeport-McMoRan Aktie: Technisch überverkauft
22.03.2026 - 05:04:55 | boerse-global.deDer Kupferriese Freeport-McMoRan steht an der Börse unter erheblichem Druck. Während makroökonomische Sorgen den gesamten Bergbausektor belasten, signalisieren technische Indikatoren nun ein Niveau, das auf eine baldige Erschöpfung der Verkaufswelle hindeuten könnte. Für Marktteilnehmer rückt damit die fundamentale Bewertung wieder stärker in den Fokus.
Technische Indikatoren am Limit
Die jüngste Verkaufswelle hat die Aktie in den technisch überverkauften Bereich gedrückt. Mit einem Relative-Stärke-Index (RSI) von 29,5 wurde die kritische Marke von 30 unterschritten. In der technischen Analyse gilt dies als Signal dafür, dass die Geschwindigkeit und das Ausmaß der Kursverluste kurzfristig überzogen sein könnten. Innerhalb der letzten 30 Tage verlor der Titel rund 16,7 % an Wert und blieb damit deutlich hinter der Entwicklung der Wettbewerber zurück.
Diskrepanz zur fundamentalen Bewertung
Trotz der Kursverluste zeigt sich eine wachsende Lücke zwischen dem aktuellen Börsenpreis und dem berechneten inneren Wert des Unternehmens. Eine aktuelle Analyse auf Basis eines Discounted-Cash-Flow-Modells (DCF) beziffert den fairen Wert der Aktie auf etwa 84,26 US-Dollar. Beim aktuellen Kursniveau entspricht dies einem theoretischen Abschlag von rund 38 %. Diese Bewertung basiert auf der Erwartung, dass der freie Cashflow bis zum Ende des Jahrzehnts signifikant steigen wird, gestützt durch die umfangreichen Kupferreserven des Konzerns.
Makroökonomischer Gegenwind und operative Wende
Verantwortlich für die aktuelle Schwäche ist primär ein vorsichtigeres Marktumfeld für Rohstoffe. Steigende Energiekosten treiben die Inflationssorgen an, was die Erwartungen an baldige Zinssenkungen dämpft. Für Freeport bedeutet dies konkret höhere Produktionskosten: Die Netto-Cash-Kosten pro Pfund Kupfer werden im ersten Quartal 2026 voraussichtlich auf 2,60 US-Dollar steigen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Freeport-McMoRan?
Operativ konzentriert sich das Management auf die Erholung der Grasberg-Mine in Indonesien. Nach einem Schlammaustritt im September 2025 war die Produktion dort eingeschränkt. Allerdings hält das Unternehmen an seinem Zeitplan fest:
- Start des schrittweisen Neustarts im zweiten Quartal 2026
- Zielmarke von 85 % der normalen Produktionskapazität im zweiten Halbjahr 2026
- Fokus auf Kupfernachfrage durch Rechenzentren und Netzausbau
Die kommenden Monate bleiben für Freeport-McMoRan herausfordernd, da die Absatzprognose für das erste Quartal mit 640 Millionen Pfund Kupfer deutlich unter dem Vorjahresniveau liegt. Die Kombination aus dem niedrigen RSI-Wert und dem geplanten Hochlauf der Grasberg-Mine im zweiten Quartal 2026 könnte jedoch die Basis für eine Stabilisierung bilden, sofern der Kupferpreis seine psychologisch wichtige Unterstützung bei 5,00 US-Dollar pro Pfund verteidigt.
Freeport-McMoRan-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Freeport-McMoRan-Analyse vom 22. März liefert die Antwort:
Die neusten Freeport-McMoRan-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Freeport-McMoRan-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Freeport-McMoRan: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...
So schätzen die Börsenprofis Freeport-McMoRan Aktien ein!
Für. Immer. Kostenlos.

