NobelpreistrĂ€gerin kritisiert 'kriminelle' FĂŒhrung in Venezuela
29.01.2026 - 05:27:20 | dpa.deDie geschĂ€ftsfĂŒhrende PrĂ€sidentin Delcy RodrĂguez, mit der die Regierung in Washington zusammenarbeitet, sei nicht vertrauenswĂŒrdig, sagte Machado vor Journalisten in Washington. "Jeder weiĂ, worum es bei diesem Regime geht. Wir sprechen hier von Kriminellen."
Auf die Frage eines Journalisten, ob sie bereit wĂ€re, mit RodrĂguez in einer Ăbergangsregierung die Macht zu teilen, antwortete Machado: "Wir arbeiten daran, einen echten Ăbergang zu ermöglichen. Dies ist kein Ăbergang nach russischem Vorbild, bei dem die Mafia an der Macht bleibt und letztendlich die BĂŒrger darunter leiden". Sie werde sich weiter fĂŒr echten Wandel einsetzen - und nicht dafĂŒr, dass ein Teil des herrschenden Apparats an der Macht bleibt.
RodrĂguez gelangte infolge der militĂ€rischen Intervention der USA in Venezuela an die Staatsspitze. Zuvor war sie Stellvertreterin des autoritĂ€ren PrĂ€sidenten NicolĂĄs Maduro gewesen, der am 3. Januar bei einem US-MilitĂ€reinsatz in der Hauptstadt Caracas gefangengenommen und anschlieĂend nach New York gebracht wurde. Dort soll ihm wegen angeblicher Verwicklung in Drogendelikte der Prozess gemacht werden.
Seit dem Machtwechsel befindet sich das sĂŒdamerikanische Land in einer Phase politischer UmbrĂŒche. RodrĂguez ist allem Anschein nach diejenige innerhalb der venezolanischen Regierung, mit der die US-Regierung direkt verhandelt - vor allem ĂŒber die Verwaltung der riesigen Ălvorkommen des sĂŒdamerikanischen Landes.
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