FTSE, London

FTSE 100: Ă–lschock treibt London

24.03.2026 - 21:45:20 | boerse-global.de

Der britische Leitindex legt zu, während andere europäische Börsen schwächeln. Grund ist die sektorale Gewichtung, die von höheren Rohölpreisen aufgrund des anhaltenden Nahostkonflikts profitiert.

FTSE 100: Ă–lschock treibt London - Foto: ĂĽber boerse-global.de
FTSE 100: Ă–lschock treibt London - Foto: ĂĽber boerse-global.de

Der Londoner Leitindex schlug sich am Dienstag besser als viele seiner europäischen Pendants. Während die Wall Street unter dem Gewicht steigender Ölpreise nachgab, behauptete sich der FTSE 100 mit einem Plus von rund 0,7 Prozent.

Brent über 100 Dollar – London profitiert

Der Grund für die relative Stärke liegt auf der Hand: Der britische Index ist traditionell stark mit Energiewerten bestückt. Als Brent-Rohöl am Dienstag wieder über die Marke von 100 Dollar je Barrel kletterte, zog das die Ölwerte mit nach oben – und der FTSE 100 folgte.

Auslöser für die Erholung beim Rohöl war die Fortsetzung des militärischen Konflikts zwischen Israel und Iran. Berichte über massive Explosionen in Teheran und anderen Städten ließen die Hoffnungen auf eine schnelle Deeskalation schwinden. Am Vortag hatte ein Kommentar von US-Präsident Trump über angeblich produktive Gespräche mit dem Iran den Ölpreis noch um fast 11 Prozent abstürzen lassen – doch die iranische Seite dementierte entsprechende Verhandlungen prompt und scharf.

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Während Europa zögert, hält London die Linie

Der DAX gab am Dienstag leicht nach, der CAC 40 pendelte um die Nulllinie. Der FTSE 100 hingegen profitierte von seiner sektoralen Zusammensetzung. Energiebezogene Sektoren gehörten weltweit zu den klarsten Gewinnern des Tages – der NYSE Arca Oil Index etwa legte um rund 2,6 Prozent zu.

Auf der anderen Seite des Spektrums litten Softwaretitel deutlich. An der Wall Street fiel der entsprechende Branchenindex auf den tiefsten Stand seit einem Monat. Dieser Gegenwind traf den technologielastigeren Nasdaq mit einem Minus von 0,8 Prozent spürbar härter als London.

Auch an den Anleihemärkten rumpelte es: Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen stieg auf rund 4,39 Prozent – den höchsten Abschlussstand seit fast acht Monaten. Steigende Zinsen belasten in der Regel Wachstumswerte stärker als die defensiv-zyklische Mischung, die den FTSE 100 prägt.

Solange der Nahostkonflikt – inzwischen in seinem 25. Tag – keine Entspannung zeigt und Berichte über eine mögliche Ausweitung auf Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate im Raum stehen, dürfte der Ölpreis weiterhin das bestimmende Thema an den Märkten bleiben. Für den FTSE 100 ist das vorerst kein schlechtes Umfeld.

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