CSU-Politiker Hoffmann: Wirtschaft zentral im Kampf um AfD-WĂ€hler
06.01.2026 - 09:04:42 | dpa.deWas die Menschen motiviere, die AfD zu wÀhlen, sei "Verunsicherung in vielerlei Hinsicht", sagte Hoffmann vor Beginn der Winterklausur der CSU-Landesgruppe im oberbayerischen Kloster Seeon dem Deutschlandfunk. Das sei "definitiv das Thema Migration", aber auch die "Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung im Land, zum Teil auch Sorge um den eigenen Arbeitsplatz".
Deshalb wolle die CSU den Wirtschaftsstandort Deutschland fit machen. "Die Menschen brauchen Sicherheit, was ihren Arbeitsplatz angeht, was die BeschÀftigung angeht. Und dann können wir mit guter Politik die AfD-Werte verÀndern in die richtige Richtung", sagte der Landesgruppenchef.
Zur Frage, ob etwa das von der CSU geplante Vorziehen von Unternehmenssteuersenkungen finanzierbar sei, sagte Hoffmann in der RTL/ntv-Sendung "FrĂŒhstart": Man dĂŒrfe sich nicht durch die Krise sparen. "Es geht darum, die Stimmung im Land zu verĂ€ndern, deswegen ist der Bereich Wirtschaft der erste Ansatzpunkt." Zudem habe man die BĂŒrokratie im Blick, im Umweltbereich etwa bei der Beteiligung von UmweltverbĂ€nden: Diese koste Geld und mache Verfahren langwierig. "Auch, wenn wir nach BrĂŒssel gucken, wollen wir dort eine deutliche Verschlankung erreichen", sagte er.
Hoffmann hatte das Amt des Landesgruppenchefs nach der Bundestagswahl im vergangenen Februar von seinem VorgĂ€nger Alexander Dobrindt ĂŒbernommen, der Innenminister wurde. FĂŒr Hoffmann ist es die erste Klausur, die er verantwortet.
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