Geely Aktie: Robotaxi enthüllt!
21.04.2026 - 04:08:01 | boerse-global.deKurz vor der Automesse in Peking dreht Geely an mehreren Rädern gleichzeitig: ein erster nativer Robotaxi-Prototyp, ein neues KI-Entscheidungssystem für die Serienproduktion — und ein Rückruf, der die Euphorie etwas dämpft. Die Aktie notiert gut 30 Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt, hat das Jahreshoch aber noch nicht zurückerobert.
KI-Architektur geht in Serie
Das wichtigste Technologiesignal kommt vom sogenannten „World Action Model" (WAM). Geely beschreibt es als fahrzeugweites Entscheidungssystem, das Cockpit, automatisiertes Fahren und Fahrwerkssteuerung auf einer gemeinsamen Architektur bündelt. Natürliche Sprachbefehle und Absichtserkennung sollen komplexe Verkehrssituationen bewältigen — ohne dass der Fahrer manuell eingreift.
Erstmals zum Einsatz kommt WAM im ZEEKR 8X, dem neuen Flaggschiff-SUV der Premiumtochter. Damit verlässt das System den Prototypenstatus und wird Realität für Käufer. Parallel präsentiert Geely in Peking seinen ersten nativen Robotaxi-Prototyp — ein Fahrzeug, das von Grund auf für den fahrerlosen Flottenbetrieb konzipiert wurde, nicht bloß ein umgerüstetes Serienmodell.
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Rekordquartal, aber Polestar-Rückruf trübt das Bild
Die operativen Zahlen des ersten Quartals sind stark. Geely verkaufte konzernweit knapp 938.000 Fahrzeuge — ein neuer Höchstwert für diesen Zeitraum. Mehr als jedes zweite davon war elektrifiziert: Die NEV-Quote erreichte 52,4 Prozent. Besonders auffällig: Die Exportzahlen verdoppelten sich mehr als — ein Plus von 126 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Weniger erfreulich ist ein Rückruf bei Polestar. Betroffen sind 1.473 Einheiten des Polestar 4 mit 86-kWh-Batteriepaketen, bei denen Inkonsistenzen im Produktionsprozess zu übermäßiger Hitzeentwicklung führen können. Die Module werden kostenfrei ersetzt. Für einen Konzern dieser Größe ist das ein überschaubarer Vorgang — als Qualitätssignal in einem hart umkämpften Premiumsegment ist er dennoch unangenehm.
Lynk & Co neu geordnet
Strukturell gibt es eine Verschiebung im Europageschäft: Volvo Cars übernimmt künftig den kommerziellen Betrieb und den Markenbetrieb für Lynk & Co in Europa. Beide Marken gehören zur Geely Holding, die Konsolidierung soll Synergien heben. Lynk & Co selbst zeigte zuletzt erste Teaser eines zweitürigen GT-Konzepts — ein sportlicher Gran Turismo auf bestehender Geely-Architektur, der die Marke im gehobenen Segment schärfer positionieren soll.
Die Automesse in Peking beginnt Ende April und wird zeigen, wie der Markt auf den Robotaxi-Prototyp und das WAM-System reagiert — zwei Vorhaben, an denen Geely seinen Anspruch als Technologiekonzern messen lassen will.
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