Geruch, Schleim, Robo-Quallen: Warum alle plötzlich über Anicka Yi reden
10.02.2026 - 14:17:53Alle reden über Kunst, die gut aussieht. Aber was ist mit Kunst, die riecht, fault, wabert und wie ein fremdes Lebewesen im Raum schwebt?
Genau da kommt Anicka Yi ins Spiel: eine der spannendsten Stimmen zwischen Kunst, Science-Fiction und Biotech. Wenn du denkst, du hast schon alles gesehen – diese Arbeiten stellen dein Kopfkino komplett auf den Kopf.
Das Netz staunt: Anicka Yi auf TikTok & Co.
Auf Social Media drehen viele durch, weil Yi eben keine klassisch „schönen“ Bilder malt, sondern mit Bakterien, Gerüchen, Schleim, Robotern und KI arbeitet.
Ihre Installationen sehen aus wie eine Mischung aus Labor, Unterwasserwelt und Alien-Filmset. Perfekter Stoff für Reels, Storys und Reaction-Videos: „Ist das noch Kunst oder schon Sci-Fi-Horror?“
Willst du sehen, was die Leute sagen? Hier geht's zu den echten Meinungen:
- Deep-Dive: YouTube-Reviews & Dokus zu Anicka Yis krassesten Installationen
- Inspo-Feed: Surreale Labor-Ästhetik & Ausstellungsbilder von Anicka Yi
- Virale Clips: TikTok-Reactions auf Yis schwebende Kunst & Biotech-Experimente
Vor allem ihre schwebenden Maschinen und Geruchsskulpturen landen immer wieder im For You Feed. Das ist Kunst, die du nicht nur anschaust – du spürst sie, atmest sie ein, manchmal mit leichtem Ekel-Faktor.
Meisterwerke & Skandale: Das musst du kennen
Damit du im Freundeskreis und im Groupchat mitreden kannst, kommen hier die Key-Pieces, die du dir unbedingt reinziehen solltest – auf Bildern, in Videos oder live.
- „In Love With the World“ (Tate Modern Turbinenhalle)
In London hat Yi eine ganze Museumshalle in eine lebendige Sci-Fi-Wolke verwandelt. Riesige, halb durchsichtige „Biomaschinen“ schwebten wie Quallen durch die Luft, gesteuert von einem unsichtbaren System. Gleichzeitig veränderte sich der Geruch im Raum: Mal roch es nach Seetang, mal nach Industrie, mal nach fremder Natur. Die Community war gespalten: „Mindblowing“ vs. „Warum stinkt das Museum?“ - Biotech- und Bakterien-Arbeiten
Yi arbeitet seit Jahren mit Bakterienkulturen, Pilzen und anderen Organismen. In manchen Arbeiten „wachsen“ Bildflächen mit Hilfe von Mikroorganismen, in anderen konserviert sie biologisches Material in futuristischen Behältern. Das Ergebnis: Kunst, die sich verändert, altert, zersetzt. Genau das sorgt für Diskussionen: Darf Kunst so vergänglich sein – und zahlt man dafür wirklich fünf- oder sechsstellige Beträge? - Geruch als Waffe
Eines ihrer bekanntesten Signature-Moves: Geruch als Kunstmedium. Yi hat etwa Geruchsinstallationen gebaut, die nach Angst, Macht oder bestimmten sozialen Gruppen riechen sollten. Kritiker sehen darin eine neue Form von „unsichtbarer Skulptur“, andere fragen sich: „Muss Kunst jetzt auch noch müffeln?“ Aber genau das ist der Punkt: Du kannst dich der Arbeit nicht entziehen – sie hängt dir in der Nase.
Optisch bewegen sich ihre Werke zwischen slimy, glibberig, translucent, hightech und superästhetischen Labor-Setups. Wenn du Alien-Ästhetik, Blade Runner-Vibes und Biohacking magst, triffst du bei Yi voll ins Schwarze.
Rekord-Preise: So viel ist die Kunst wert
Und jetzt die Frage, die alle Investment-Chats und Collector-Discords interessiert: Was kostet der Spaß?
Bei den großen Auktionshäusern wie Christie's und Sotheby's taucht Yi inzwischen regelmäßig auf. Laut öffentlich zugänglichen Auktionsdaten haben einzelne Werke von ihr bereits sechsstellige Beträge erzielt. Konkrete, offiziell bestätigte Rekordpreise variieren je nach Quelle – einige Arbeiten wurden im Bereich von hohen fünfstelligen bis klar sechsstelligen Summen gehandelt.
Wichtig: Der Markt für Yi wird von Top-Galerien und internationalen Institutionen gestützt. Sie wird von renommierten Häusern wie Gladstone Gallery vertreten, was sie klar in Richtung Blue-Chip-Kunst schiebt, auch wenn sie im Vergleich zu manchen Mega-Stars noch unter den ganz absurden Millionenrekorden liegt.
Für junge Sammler:innen heißt das:
- Originale sind bereits im hochpreisigen Segment – eher nichts für den Nebenjob-Geldbeutel.
- Editionen, Drucke oder kleinere Arbeiten können trotzdem spannendes Einstiegslevel sein, wenn du langfristig an spekulatives Potenzial glaubst.
- Der kunsthistorische „Case“ ist stark: Sie verbindet Themen wie KI, Biotech, Klima, Körper und Zukunftsangst so früh und konsequent, dass viele sie als Schlüsselfigur ihrer Generation sehen.
Historisch gesehen hat Yi in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Run hingelegt: Große Museumsshows, wichtige Preise und Projekte, die in den Feuilletons genauso diskutiert werden wie in Tech-Blogs. Genau diese Mischung macht sie für den Markt so spannend.
Live erleben: Hier kannst du die Kunst sehen
Bevor du nur Screenshots sammelst: Diese Kunst musst du, wenn möglich, live erleben. Gerade weil Geruch, Raum und Bewegung so wichtig sind, sind Videos nur die halbe Wahrheit.
Aktuell präsentieren internationale Museen und Galerien immer wieder Arbeiten von Yi – vor allem in großen Metropolen und bei thematischen Ausstellungen rund um Technologie, Zukunft und Körper. Konkrete, tagesaktuelle Ausstellungsdaten variieren jedoch stark je nach Institution und werden oft kurzfristig aktualisiert.
Ausstellungscheck: Nach dem letzten Live-Stand lässt sich online kein klar gebündelter, dauerhaft aktueller Überblick über alle kommenden Shows finden. Aktuell keine Ausstellungen bekannt, die offiziell und zentral mit festen Daten kommuniziert werden, auf die wir uns hundertprozentig beziehen könnten.
Wenn du wirklich nichts verpassen willst, gibt es zwei sichere Quellen:
- Die offizielle Galerie-Seite: Gladstone Gallery – Anicka Yi
- Die offizielle Künstlerseite: Direkt bei Anicka Yi nachschauen (hier findest du oft News, Projekte, Background)
Dort werden laufende und kommende Ausstellungen, Biennalen und Kollaborationen am saubersten aktualisiert. Tipp für dich:
- Bookmark setzen & ab und zu checken.
- Newsletter abonnieren, falls angeboten.
- Auf Insta und TikTok den Namen tracken – viele Shows gehen zuerst über Social Media viral, bevor klassische Medien berichten.
Fazit: Hype gerechtfertigt?
Also, was machen wir jetzt mit dieser Kunst, die riecht, glibbert und in der Luft schwebt?
Pro Hype:
- Yi ist eine der wenigen, die Biologie, Technologie und Zukunftsfragen so radikal in die Kunst holt.
- Ihre Arbeiten sehen nicht nur stark aus, sie fühlen sich auch wie ein Preview auf die nächsten Jahrzehnte an – inklusive Ängsten, Hoffnungen und Body-Horror.
- Der Markt nimmt sie ernst: Top-Galerie, Museumspräsenz, solide Auktionsresultate. Kein kurzlebiger Insta-Hype.
Contra für Zartbesaitete:
- Wer Kunst vor allem als „schönes Ding über dem Sofa“ sucht, wird mit Bakterien, Gerüchen und schleimigen Biomaschinen eher nicht glücklich.
- Die Inhalte sind teilweise anstrengend, konfrontativ, eklig – aber genau da entsteht ihr Power-Moment.
Mein Tipp für dich: Wenn du auf Future Aesthetics, Sci-Fi-Vibes, Tech-Philosophie und Kunst stehst, die nicht nur Deko ist, dann ist Anicka Yi ein Must-See. Als Investment ist sie eher High-End-Game, aber als kulturelle Referenz für die nächsten Jahre fast unvermeidbar.
Speichere dir den Namen, check die Links, scrolle durch TikTok und YouTube – und entscheide selbst: Genialer Kunst-Hype oder einfach nur zu weird?


