Warken, GesprÀchsbedarf

Warken sieht noch GesprÀchsbedarf bei Zuckersteuer

26.04.2026 - 06:28:32 | dpa.de

Gesundheitsministerin Nina Warken hĂ€lt eine Steuer auf zuckerhaltige GetrĂ€nke fĂŒr sinnvoll, sieht aber noch GesprĂ€chsbedarf in der Bundesregierung.

"Deswegen mĂŒssen wir erst klĂ€ren, ob wir das umsetzen wollen", sagte die CDU-Politikerin der "Bild am Sonntag".

Als Gesundheitsministerin könne sie es nur unterstĂŒtzen, "wenn Menschen einen gesĂŒnderen Lebensstil haben und wenn wir auch den Weg gehen, den andere LĂ€nder gegangen sind, zum Beispiel beim Thema Zucker", so Warken. "Ich glaube, das kann ein guter Weg sein, auch in der PrĂ€vention."

Hintergrund sind Empfehlungen einer Regierungskommission fĂŒr eine Reform zur finanziellen Entlastung der gesetzlichen Krankenkassen. Das von Warken eingesetzte Expertengremium schlĂ€gt dafĂŒr unter anderem auch die EinfĂŒhrung einer gestaffelten Steuer auf zuckergesĂŒĂŸte ErfrischungsgetrĂ€nke wie Colas und Limonaden vor.

Die Ministerin ist fĂŒr einen solchen Schritt in der Regierung aber nicht federfĂŒhrend zustĂ€ndig. VerbraucherschĂŒtzer haben bereits Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) aufgefordert, jetzt einen konkreten Gesetzentwurf fĂŒr eine Zuckersteuer vorlegen. Das Sparpaket fĂŒr die Gesundheitskosten soll voraussichtlich an diesem Mittwoch ins Kabinett kommen.

de | boerse | 69242995 |