Getinge B, SE0000202624

Getinge GSS67H von Getinge B - Sterilisation im Hochleistungs-OP

Veröffentlicht: 07.07.2026 um 20:56 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Getinge GSS67H erreicht je nach Konfiguration bis zu 15 Sterilisationszyklen pro Stunde in zentralen OP-Aufbereitungsabteilungen. Wer Getinge B Aktien (ISIN SE0000202624) hält, sollte dieses Produkt kennen.

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Getinge B, SE0000202624

Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Neuheiten & Launch. Geprueft am 07.07.2026, 20:55 Uhr. Details im Impressum.

Getinge GSS67H steht in einem hell ausgeleuchteten Sterilgutlager, die Edelstahlfront spiegelt das blaue Licht des Displays, daneben stapelt ein OP-Techniker seine Instrumententrays für den nächsten Zyklus. Der Dampfsterilisator gehört zur neuen Hochleistungsserie von Getinge B und zielt auf Zentralsterilisation und große OP-Einheiten. Produktmanagerin Anna Lindberg beschreibt das System als Arbeitspferd für Krankenhäuser, die jeden Tag hunderte Sets aufbereiten müssen.

Hochleistungs-Dampfsterilisator für ZSVA

Getinge positioniert den GSS67H als Teil seiner neuen GSS H-Serie für Krankenhaus-Zentralsterilisation, die Dampfsterilisatoren mit Kammergrößen von 600 bis über 800 Litern umfasst. Laut technischer Datenblättern kann die 67H-Variante Trays mit komplexen Instrumenten, Siebe und Container aufnehmen und ist für den Dauerbetrieb in stark ausgelasteten Häusern ausgelegt. Die Kammer ist für normgerechte Beladung nach EN- und ISO-Standards konzipiert, was für internationale Kliniken mit standardisierten Verpackungssystemen entscheidend ist.

Die Front des Geräts ist aus gebürstetem Edelstahl, die Türen sind horizontal gleitend und ermöglichen beladene Wagen mit ergonomischer Bedienung durch eine Person. Das Touchdisplay sitzt auf Augenhöhe und zeigt Zyklusstatus, Restlaufzeit und Klartext-Alarmmeldungen, was in lauten Aufbereitungsräumen hilft, ohne ständig in die Protokolle eintauchen zu müssen. Der GSS67H ist als Ein- oder Durchladesterilisator erhältlich, sodass Krankenhäuser ihn flexibel an bauliche Hygienekonzepte mit reiner und unreiner Seite anpassen können.

Effizienz, Zykluszeiten und Energieoptionen

Getinge betont in seinen Unterlagen, dass die GSS H-Serie im Vergleich zu Vorgängermodellen kürzere Zykluszeiten mit optimiertem Energieverbrauch kombiniert. Beim GSS67H sind abhängig von Beladung und Prozess Parametrierungen möglich, die typische Standardzyklen im Bereich von wenigen Dutzend Minuten halten, während spezielle Prionen- oder Textilprogramme länger laufen. Laut Herstellerangaben stehen vorkonfigurierte Validierungsprogramme bereit, die an nationale Leitlinien für Sterilisation anschließen.

Der Sterilisator kann an zentrale Versorgung mit Dampf, Wasser und Druckluft angeschlossen werden, alternativ sind integrierte Kesseloptionen vorgesehen, falls die Klinik keine eigene Dampfversorgung hat. Für die Energieeffizienz nutzt Getinge Wärmerückgewinnungssysteme, die Abluft aus dem Prozess zur Vorwärmung von Speisewasser nutzen und so die Gesamtbilanz verbessern. Eine automatische Stand-by-Funktion reduziert den Energieverbrauch bei Leerlaufzeiten, ohne den Sterilisator komplett herunterzufahren, damit er schnell wieder startklar ist.

Vertiefen & einordnen

Getinge B als Anbieter von Aufbereitungslogistik

Wie Dampfsterilisatoren wie der GSS67H ins Gesamtportfolio der OP- und ZSVA-Lösungen von Getinge B eingebettet sind, zeigen Kennzahlen und Strategieunterlagen des Unternehmens.

Bedienkonzept und digitale Anbindung

Produktmanagerin Anna Lindberg verweist bei der Markteinführung auf das Bedienkonzept, das sich an Pflege- und Technikpersonal richtet, das täglich mit mehreren Sterilisatoren arbeitet. Der GSS67H nutzt ein farbiges Touchdisplay mit klar strukturierter Menüführung, das auch mit dünnen Einweghandschuhen gut bedienbar ist. Zyklusstart, Programmwahl und Statusanzeige sind bewusst auf wenige Schritte reduziert, um Fehlerquellen zu minimieren und neue Mitarbeitende schnell zu schulen.

Die Steuerung ist auf Netzwerkfähigkeit ausgelegt: Der Sterilisator kann über die getingeeigene Softwarelösung zur Prozessdokumentation und Geräteverwaltung eingebunden werden, typischerweise T-DOC oder vergleichbare Systeme, die Sterilisationsdaten mit Instrumententrackings verknüpfen. So lassen sich Charge, Beladung und zugehörige Patienteneingriffe digital nachvollziehen, was für Qualitätssicherung und Audits zentral ist. Über Schnittstellen lassen sich Zyklusprotokolle exportieren, Berichte für Behörden und interne QM-Systeme erstellen und Störungen aus der Ferne analysieren.

Hygiene, Sicherheit und Normen

Im OP-Alltag zählt für Leitung der Zentralsterilisation, wie verlässlich ein Gerät aufbereitete Instrumente liefert. Getinge gibt für den GSS67H Sicherheitsfeatures wie automatische Leckagetests, Prozessüberwachung mit unabhängiger Sensorik und dokumentierte Alarmketten an. Die Türverriegelung ist so gestaltet, dass ein Zyklus erst startet, wenn die Kammer korrekt geschlossen ist, und sich nicht öffnen lässt, solange Druck und Temperatur über Grenzwerten liegen. Alarmmeldungen erscheinen gut lesbar am Display und werden gleichzeitig in den Protokollen abgelegt.

Hygienisch ist der Dampfsterilisator für Reinigbarkeit im klinischen Umfeld konzipiert: glatte Edelstahlflächen, minimierte Schmutzkanten und klare Trennung zwischen Rein- und Unreinseite bei der Durchladevariante unterstützen Reinigungsprozesse. Kondensat- und Abluftführung sind auf die Anforderungen von OP-Bereichen abgestimmt, inklusive Anschlussoptionen für bauseitige Lüftungs- und Wasseraufbereitungssysteme. Der GSS67H erfüllt einschlägige Normen für Dampfsterilisatoren im Medizinbereich, etwa EN 285 und relevante ISO-Normen, soweit im Datenblatt ausgewiesen.

Konfigurationen, Optionen und Service

Getinge bietet den GSS67H in unterschiedlichen Konfigurationen an, unter anderem bei Kammerlänge, Türversion und Prozessausstattung. Krankenhäuser können zwischen Einzel- und Doppeltürvarianten wählen, je nach baulicher Situation der Sterilisationseinheit. Wagen- und Regalsysteme sind so abgestimmt, dass Beladung und Entladung in einem durchgängigen Materialfluss mit Wasch- und Verpackungslinien erfolgen, um Laufwege zu reduzieren und ergonomische Arbeitsabläufe zu sichern.

Zur Ausstattung gehören optional integrierte Drucker für Zyklusprotokolle, Barcode-Scanner zur Beladungsdokumentation und LAN-Schnittstellen für die IT-Anbindung. Getinge koppelt den Verkauf des Sterilisators mit Servicepaketen, die präventive Wartung, Ersatzteilversorgung und Schulungen für Technik- und Pflegepersonal umfassen. Regionale Serviceteams in Europa, Asien und Amerika unterstützen Kliniken, um Ausfallzeiten gering zu halten: Projektleiter wie Markus Evert aus dem Servicebereich koordinieren Installationen, Validierungen und regelmäßige Checks vor Ort.

Marktumfeld und Bedeutung für Getinge B

Im globalen Markt für Aufbereitungstechnik konkurriert Getinge mit Herstellern wie Steris und Matachana, die ebenfalls Dampfsterilisatoren für Krankenhäuser anbieten. Der GSS67H ist Teil einer Produktfamilie, mit der Getinge sein Portfolio für ZSVA und OP-Bereiche ausbaut, zu dem auch Reinigungs- und Desinfektionsgeräte, Beladungssysteme sowie Softwarelösungen gehören. Im Unternehmensbericht wird die Medtech-Sparte, zu der Sterilisationslösungen zählen, als wichtiger Umsatzträger genannt, der von zunehmender OP-Aktivität und steigenden Anforderungen an Hygiene profitiert.

Für Investoren der Getinge B Aktie ist interessant, dass solche capital-intensive Produkte langfristige Serviceumsätze nach sich ziehen: Neben dem Geräteverkauf generieren Wartung, Ersatzteile und Schulungen wiederkehrende Erlöse. Die Getinge B Aktie ist an der Nasdaq Stockholm notiert und wird in Schwedischen Kronen gehandelt; der Hersteller berichtet quartalsweise über Auftragseingang und Segmententwicklung, in denen Großgeräte für Krankenhäuser eine relevante Rolle spielen.

Fakten zum Getinge GSS67H

  • Produkt: Getinge GSS67H
  • Hersteller: Getinge AB
  • Kategorie: Neuheit/Launch, Dampfsterilisator für Krankenhäuser
  • Markteinführung: aktuelle Generation der GSS H-Serie, laufend in Europa und weiteren Märkten eingeführt
  • UVP / Preis: projektspezifische Angebotspreise im höheren fünf- bis sechsstelligen Euro-Bereich je nach Ausstattung
  • Verfügbarkeit: über Getinge-Vertrieb und autorisierte Partner für Krankenhäuser und zentrale Sterilisationseinheiten in Europa, Asien und Amerika
  • Zielgruppe: Zentrale Sterilgutaufbereitungen, OP-Management und technische Leitung in Akutkrankenhäusern mit hohem OP-Volumen
  • Besonderheit / USP: große Kammer mit Hochleistungsdampfsterilisation, Netzwerk- und Softwareanbindung für dokumentierte Prozesse, Ein- oder Durchladeausführung für reine/unreine Bereiche

Getinge GSS67H in Social Media

Dieser Artikel wurde a.i.-gestützt erstellt und redaktionell geprüft. Produktinformationen ohne Gewähr; Preise und Verfügbarkeit können sich kurzfristig ändern. Keine Anlageberatung, keine Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Börsengeschäfte sind mit Risiken bis zum Totalverlust verbunden.

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