GNW-News, Minute

GNW-News: Jede Minute zĂ€hlt: EAACI fordert dringende Maßnahmen, um Schulen fĂŒr Anaphylaxie-gefĂ€hrdete Kinder sicher zu machen

Veröffentlicht am: 28.04.2026 um 18:39 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
ZÜRICH, April 28, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Anaphylaxie-gefĂ€hrdete Kinder werden in Schulen noch immer nicht konsequent geschĂŒtzt, trotz klarer medizinischer Leitlinien.
ZÜRICH, April 28, 2026 (GLOBE NEWSWIRE) -- Anaphylaxie-gefĂ€hrdete Kinder werden
in Schulen noch immer nicht konsequent geschĂŒtzt, trotz klarer medizinischer
Leitlinien.
So lautete die Warnung auf dem Spanish Congress of Deputies wÀhrend der
Veranstaltung ?Jede Minute zÀhlt: Förderung Anaphylaxie-sicherer Schulen", auf
dem der Spanish Association of People with Food and Latex Allergies (spanische
Verband von Menschen mit Nahrungsmittel- und Latexallergien, AEPNAA), die
Spanish Society of Allergology and Clinical Immunology (spanische Gesellschaft
fĂŒr Allergologie und klinische Immunologie, SEAIC), die Spanish Society of
Pediatric Clinical Immunology, Allergology and Asthma (spanische Gesellschaft
fĂŒr pĂ€diatrische klinische Immunologie, Allergologie und Asthma, SEICAP) und die
European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) ein gemeinsames
Manifest verabschiedeten, in dem stĂ€rkere Schutzmaßnahmen in Schulen gefordert
werden.
Als Vertreterin der EAACI sagte PrÀsidentin María José Torres, dass die Reaktion
auf Anaphylaxie nach wie vor uneinheitlich sei und die Sicherheit der Kinder
somit vom Zufall abhÀnge, also davon, ob das Personal die Symptome erkenne, ob
Medikamente verfĂŒgbar seien und ob es Protokolle gebe.
Anaphylaxie ist eine schwere, schnell fortschreitende allergische Reaktion, die
innerhalb von Minuten lebensbedrohlich werden kann. FĂŒr viele Familien gehört
dieses Risiko zum Alltag - vor allem wÀhrend der Schulzeit, wenn sich die Kinder
außerhalb der unmittelbaren Reichweite ihrer Eltern oder Betreuer befinden.
In dem Manifest werden praktische Maßnahmen zur Schließung dieser LĂŒcken
dargelegt: ein gemeinsames Protokoll fĂŒr Schulen, obligatorische Schulungen fĂŒr
das Personal, zugÀngliche Adrenalin-Autoinjektoren, individualisierte
BetreuungsplÀne und eine stÀrkere Koordinierung zwischen Gesundheits- und
Bildungssystemen.
?FĂŒr viele Kinder ist Anaphylaxie kein hypothetisches Risiko, sondern Teil des
tÀglichen Lebens", so María José Torres, PrÀsidentin der EAACI. ?Wenn eine
schwere Reaktion auftritt, muss sofort gehandelt werden. Es gibt keinen Raum fĂŒr
Verzögerung oder fĂŒr die Ungewissheit darĂŒber, wer handeln soll."
Sie fĂŒgte hinzu, dass unterschiedliche Sicherheitsstandards an Schulen nicht
akzeptabel seien. ?Die Kinder sollten nicht in einer Schule sicherer sein als in
einer anderen. Wir brauchen klare Protokolle, geschultes Personal und sofortigen
Zugang zu Notfallbehandlungen - bevor Zeit verloren geht."
Die Veranstaltung brachte Patientenorganisationen, wissenschaftliche
Gesellschaften, FachkrÀfte des Gesundheitswesens, Familien und öffentliche
Einrichtungen zusammen und verdeutlichte die Ungewissheit, mit der Familien
tÀglich konfrontiert sind, die nicht sicher sein können, dass die Schulen in der
Lage sind, schnell zu reagieren.
FĂŒr die EAACI ist die Sachlage eindeutig. Die PrioritĂ€t liegt jetzt in der
Umsetzung: Es muss sichergestellt werden, dass gefÀhrdete Kinder nicht nur auf
dem Papier, sondern auch in der Praxis geschĂŒtzt werden.
Mit der UnterstĂŒtzung dieser Initiative bekrĂ€ftigt die EAACI ihr Engagement fĂŒr
die Förderung evidenzbasierter Maßnahmen, die die Patientensicherheit verbessern
und Kinder und Familien dort schĂŒtzen, wo sie es am meisten brauchen.
Über die EAACI
Die European Academy of Allergy and Clinical Immunology (EAACI) ist die auf dem
Gebiet der Allergie und klinischen Immunologie fĂŒhrende Fachorganisation in
Europa. Die EAACI bringt KlinikÀrzte und -Àrztinnen, Forschende und Angehörige
anderer Gesundheitsberufe zusammen, um die Gesundheit und Versorgung von
Menschen mit allergischen und immunologischen Erkrankungen durch Forschung,
Bildung und Interessenvertretung zu verbessern.
Kontakt: communications@eaaci.org | +41 44 205 55 33
Fotos zu dieser Mitteilung sind verfĂŒgbar unter:
http://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/ca605fbb-0ff4-40ba-be81-
fbfc0b45538c
http://www.globenewswire.com/NewsRoom/AttachmentNg/e7eba67f-
15f6-4f73-85ae-503e18d6036a
Â
Disclaimer...
de | boerse | 69253831 |