Gold, Dollar

Gold: 4.488,99 Dollar – Siebenwochentief

18.05.2026 - 10:41:04 | boerse-global.de

Steigende Ölpreise und Zinserwartungen setzen Gold unter Druck. Das Edelmetall fällt auf den tiefsten Stand seit Ende März.

Gold: 4.488,99 Dollar – Siebenwochentief - Foto: über boerse-global.de
Gold: 4.488,99 Dollar – Siebenwochentief - Foto: über boerse-global.de

Gold sendet ein ungewöhnliches Signal. Trotz eskalierender Lage am Persischen Golf fällt das Edelmetall auf den tiefsten Stand seit sieben Wochen. Der Markt schaut derzeit weniger auf Sicherheit als auf Inflation und US-Zinsen. Das ist der Kern des Rücksetzers.

Am Montag, den 18. Mai 2026, sank der Spot-Preis zeitweise auf 4.488,99 US-Dollar je Unze. Damit notierte Gold so niedrig wie seit Ende März nicht mehr.

Krise treibt Zinsangst

Normalerweise stützt eine geopolitische Krise den Goldpreis. Diesmal läuft die Marktlogik anders. Die geschlossene Straße von Hormus treibt die Ölpreise und damit die Sorge vor neuem Preisdruck.

Die Lage bleibt angespannt. Ein Drohnenangriff auf ein Kernkraftwerk in den Vereinigten Arabischen Emiraten sorgt für zusätzliche Unruhe. Saudi-Arabien fing drei Drohnen ab.

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Für Gold ist das heikel. Steigende Energiekosten können die Inflation länger hoch halten. Damit sinkt der Spielraum der US-Notenbank für Zinssenkungen.

Fed-Erwartungen drehen gegen Gold

Die Zinserwartungen haben sich spürbar verschoben. Laut CME FedWatch liegt die Chance auf eine Zinserhöhung bis Dezember 2026 nun bei rund 50 bis 54 Prozent. Eine Zinssenkung preist der Markt nur noch mit 0,4 Prozent ein.

Das trifft Gold an einer empfindlichen Stelle. Das Metall wirft keine laufenden Erträge ab. Wenn Anleiherenditen steigen, werden verzinsliche Alternativen attraktiver.

Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen lag zuletzt bei 4,6 Prozent. Das stützt den Dollar und erhöht die Opportunitätskosten der Goldhaltung. Große Gold-ETFs wie GLD und IAU verzeichneten zuletzt Kapitalabflüsse.

Chartbild bleibt angeschlagen

Auch technisch hat sich die Lage eingetrübt. Vom Jahreshoch bei rund 5.603 US-Dollar hat Gold etwa 19 Prozent verloren. Der Markt nähert sich einem sogenannten Death Cross.

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Dabei fällt die 50-Tage-Linie unter die 200-Tage-Linie. Viele Trader werten das als Warnsignal für weiteren Druck. Als mögliche Unterstützung gilt der Bereich um 4.093 US-Dollar.

Im Bergbausektor bleiben die Signale gemischt. Lake Victoria Gold meldete Fortschritte beim Bohrprogramm auf dem Imwelo-Projekt. First Quantum Minerals und Royal Gold schlossen ein Streaming-Abkommen fĂĽr die Kansanshi-Mine.

Das zeigt: Das langfristige Interesse an physischer Produktion ist nicht verschwunden. Kurzfristig dominieren aber Makrothemen den Spotmarkt. Solange Ă–lpreise, Fed-Erwartungen und US-Renditen nach oben zeigen, bleibt Gold trotz Krisenlage unter Druck.

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