GoPro, Fortbestand

GoPro sieht Fortbestand durch Speicherpreis-Schock gefÀhrdet

Veröffentlicht am: 02.06.2026 um 06:26 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Actionkamera-Pionier GoPro US38268T1034 sieht sich durch die stark gestiegenen Preise fĂŒr Speicherchips in Existenznöten.

Die Firma aus dem US-Bundesstaat Kalifornien warnte Anleger, dass es Zweifel am Fortbestand des Unternehmens gebe. Eine solche vorsorgliche Mitteilung ist eine verpflichtende Warnung an Investoren im Fall finanzieller Schwierigkeiten. GoPro könne zusĂ€tzliche Finanzierung oder Vereinbarungen mit Geldgebern anstreben, um eine ZahlungsunfĂ€higkeit zu vermeiden, hieß es.

GoPro hatte bereits nach dem ersten Quartal darauf hingewiesen, dass sich die Speicherpreise fĂŒr die Firma zum Teil mehr als verdoppelt hĂ€tten. Der beschleunigte Aufbau riesiger Rechenzentren fĂŒr KĂŒnstliche Intelligenz treibt gerade die Preise fĂŒr Halbleiter-Produkte wie Speicherchips drastisch in die Höhe. Das bekommen auch andere Elektronikkonzerne zu spĂŒren. Bei GoPro geht die zusĂ€tzliche Belastung aber mit einem schwĂ€chelnden GeschĂ€ft einher. Im vergangenen Quartal sank der Umsatz im Jahresvergleich um gut ein Viertel - und unterm Strich sammelte sich ein Verlust von knapp 81 Millionen Dollar an.

GoPro ist ein Pionier im GeschĂ€ft mit Action-Kameras fĂŒr Sportler und Abenteurer, die oft von Snowboardern, Surfern oder Radfahrern genutzt werden. Die Firma traf in den vergangenen Jahren aber auf zunehmende Konkurrenz am Markt.

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