Granatapfel, Superfood

Granatapfel: Das Superfood im Winter-Check

24.01.2026 - 05:44:12

Studien belegen die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung von Granatäpfeln, die besonders für Herz-Kreislauf-Gesundheit relevant sein könnte. Die Frucht liefert wertvolle Nährstoffe.

Granatäpfel sind mehr als nur eine exotische Frucht. Aktuelle Studien bestätigen ihr Potenzial als wahres Kraftpaket für die Gesundheit. Besonders in der kalten Jahreszeit, wenn heimisches Obst rar wird, rückt die Frucht aus dem Mittelmeerraum in den Fokus.

Die Kraft steckt in den Kernen

Der gesundheitliche Wert liegt vor allem in den Polyphenolen. Diese starken Antioxidantien schützen Zellen vor schädlichen freien Radikalen. Die antioxidative Kraft von Granatapfelsaft könnte sogar die von Rotwein und grünem Tee übertreffen.

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Die Frucht liefert zudem:
* Vitamin C, Vitamin K und B-Vitamine wie Folsäure
* Die Mineralstoffe Kalium und Eisen
* Nur rund 78 Kilokalorien pro 100 Gramm bei geringem Fettgehalt

Was die Forschung sagt

Die Wissenschaft konzentriert sich besonders auf drei Bereiche: Herz-Kreislauf-Gesundheit, Entzündungen und Krebs. Studien deuten an, dass regelmäßiger Konsum von Granatapfelsaft den Blutdruck senken kann. Die Polyphenole verbessern offenbar die Funktion der Blutgefäße und reduzieren oxidativen Stress.

Auch die entzündungshemmenden Eigenschaften werden intensiv erforscht. Sie könnten bei der Vorbeugung von Zivilisationskrankheiten eine Rolle spielen. Erste klinische Studien zeigen zudem mögliche Effekte gegen das Wachstum von Prostata- und Brustkrebszellen. Forscher betonen aber: Die Frucht ist eine Ergänzung, kein Ersatz für medizinische Therapien.

So kaufen und lagern Sie richtig

Die Hauptsaison für Granatäpfel in Deutschland läuft von September bis Februar. Beim Kauf sollten Sie auf reife Exemplare achten:

  • Pralle, glatte Schale mit intensiver Farbe
  • Hohes Gewicht für saftige Kerne
  • Metallischer Klang beim Klopfen

Die Lagerung ist einfach: Bei Zimmertemperatur halten sich ganze Früchte etwa zwei bis drei Wochen. Im Kühlschrank bleiben sie sogar mehrere Monate frisch. Ausgelöste Kerne sollten im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von fünf Tagen verzehrt werden.

Küchen-Tricks für die rote Frucht

Ausschließlich die saftigen Kerne – die Arillen – sind essbar. Sie schmecken süß-säuerlich und leicht herb. Perfekt als Topping für Salate, Müsli oder Joghurt. In der orientalischen Küche passen sie auch zu herzhaften Gerichten mit Lamm oder Geflügel.

So entkernen Sie, ohne die Küche einzu färben: Halbieren Sie die Frucht und halten Sie die Hälften mit der Schnittfläche nach unten über eine Schüssel. Klopfen Sie kräftig mit einem Löffel auf die Schale – die Kerne fallen heraus. Die Unter-Wasser-Methode in einer Schüssel verhindert zusätzlich Spritzer.

Superfood: Hype oder Heilmittel?

Der Granatapfel gilt als Superfood, ein Begriff, den Verbraucherschützer kritisch sehen. Die gesundheitlichen Werbeversprechen seien oft nicht eindeutig wissenschaftlich belegt. Zwar zeigen Studien vielversprechende Ergebnisse, doch es braucht weitere Forschung für definitive Aussagen.

Fakt ist: Kein einzelnes Lebensmittel kann eine ungesunde Lebensweise ausgleichen. Die positiven Effekte des Granatapfels entfalten sich am besten im Rahmen einer ausgewogenen, pflanzenbasierten Ernährung. Ganze Kerne sind dabei oft besser als reiner Saft – sie liefern zusätzlich wertvolle Ballaststoffe.

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