Griechenland und Israel vereinbaren Anti-Drohnen-Allianz
22.01.2026 - 00:21:12Athen. Griechenland und Israel gehen eine wegweisende Sicherheitspartnerschaft ein. Im Fokus stehen Abwehrtechnologien gegen Drohnenschwärme und Cyberangriffe.
Die Vereinbarung wurde am Dienstag in Athen zwischen den Verteidigungsministern Nikos Dendias und Israel Katz unterzeichnet. Sie ist eine direkte Antwort auf die wachsende Bedrohung durch unbemannte Luft- und Unterwasserfahrzeuge in modernen Konflikten. Beide Länder wollen israelische Spitzentechnologie mit griechischen Operationserfahrungen im östlichen Mittelmeer verbinden.
Herzstück der Kooperation ist der Austausch von technischem Know-how und Einsatzwissen. Die Zusammenarbeit geht über reine Abwehrsysteme hinaus und umfasst auch die Abwehr von Cyber-Bedrohungen. Ein besonderer Fokus liegt auf der Entwicklung von Taktiken gegen Drohnenschwärme, die konventionelle Luftabwehr überfordern können.
Passend zum Thema Cyberangriffe – viele Organisationen sind auf moderne Cyberattacken nicht vorbereitet. Der kostenlose E‑Book‑Report „Cyber Security Awareness Trends“ erklärt aktuelle Bedrohungen, neue gesetzliche Anforderungen (inkl. KI‑Regulierung) und konkrete Schutzmaßnahmen, die IT‑Verantwortliche sofort umsetzen können. Praxisnahe Checklisten zeigen, wie Sie Angriffsflächen reduzieren und kritische Systeme härten. Ideal für Entscheider, IT‑Leiter und Sicherheitsbeauftragte. Jetzt Cyber‑Security‑Report herunterladen
„Die Partnerschaft soll Griechenland in die Lage versetzen, Bedrohungen durch hochentwickelte unbemannte Systeme wirksam zu neutralisieren“, hieß es aus Verhandlungskreisen. Die Zusammenarbeit baut auf Jahren gemeinsamer Militärübungen und nachrichtendienstlicher Kooperation auf.
Schlüsselstein für „Schild des Achilles“
Die Anti-Drohnen-Kooperation ist ein zentraler Baustein von Griechenlands milliardenschwerem Modernisierungsprogramm „Schild des Achilles“. Dieses mehrschichtige Luft- und Raketenabwehrnetz soll zu den modernsten in Europa zählen und bis zu drei Milliarden Euro kosten.
Als Rückgrat sind israelische Systeme wie Barak MX, David‘s Sling und Spyder im Gespräch. Sie stammen von Rüstungsführern wie Israel Aerospace Industries und Rafael. Insgesamt plant Griechenland eine Militärreform von 25 bis 28 Milliarden Euro bis 2036, mit jährlich rund zwei bis 2,5 Milliarden Euro.
Implikationen für die Region und Europa
Das Abkommen festigt die trilaterale Allianz mit Zypern im östlichen Mittelmeer. Beide Länder betreiben bereits ein gemeinsames Lufttrainingszentrum in Griechenland. Erst vor einem Jahr genehmigte Athen die Beschaffung von 36 israelischen PULS-Raketenwerfern für etwa 650 Millionen Euro.
Während seines Besuchs betonte Minister Katz die gemeinsame Entschlossenheit, die Stabilität in der Ägäis zu wahren. Die Partnerschaft stärkt nicht nur die nationale Sicherheit Griechenlands, sondern auch seine Rolle in der NATO durch den Aufbau spezialisierter Fähigkeiten.
Antwort auf die Zukunft des Krieges
Die Vereinbarung spiegelt globale Lehren aus aktuellen Konflikten wider, in denen kostengünstige Drohnen erheblichen Schaden anrichteten. Die Betonung autonomer Systeme zeigt, dass sich beide Nationen auf den Schlachtfeld der Zukunft vorbereiten.
Durch die Partnerschaft mit Israel, einem globalen Führer in Drohnen- und Abwehrtechnologie, positioniert sich Griechenland an der technologischen Spitze. Die Integration dieser Systeme in den „Schild des Achilles“ soll einen umfassenden Schutzschirm gegen ein breites Spektrum von Bedrohungen aus der Luft schaffen.
Ausblick: Von der Kooperation zur Beschaffung
Die aktuelle Vereinbarung legt den Grundstein für konkrete Beschaffungsverträge in naher Zukunft. Die erfolgreiche Umsetzung soll zur formellen Beschaffung israelischer Anti-Drohnen-Lösungen führen.
Die Allianz könnte sich künftig auf weitere Technologiefelder wie künstliche Intelligenz und Weltraumassets ausweiten. Für Griechenlands Militärmodernisierung bleibt die strategische Beziehung zu Israel voraussichtlich ein Grundpfeiler – für mehr Sicherheit im östlichen Mittelmeer.
PS: Wer die Abwehr gegen Drohnen stärkt, darf die digitale Front nicht vernachlässigen. Das Gratis‑E‑Book „Cyber Security Awareness Trends“ fasst die wichtigsten Entwicklungen zusammen und bietet pragmatische Schutzmaßnahmen für kritische Infrastrukturen, Lieferketten und Entscheidungsträger. Direkt umsetzbare Empfehlungen helfen, digitale Risiken zu reduzieren – nützlich für Behörden, Zulieferer und Unternehmen, die Netze und Systeme härten müssen. Gratis E‑Book „Cyber Security Awareness Trends“ sichern


