Guns, Roses

Guns N' Roses 2026: Kommen sie nochmal groß nach Deutschland?

10.02.2026 - 16:53:53

Guns N' Roses sorgen 2026 wieder für Gesprächsstoff. Tour-Pläne, Setlist-Gerüchte, Ticketpreise – alle Infos für deutsche Fans im Deep Dive.

In den Timelines ist es unübersehbar: Sobald irgendwo der Name Guns N' Roses fällt, drehen Rockfans weltweit durch – und deutsche Fans fragen sich: War's das mit den großen Deutschland-Shows oder kommt da 2026 doch noch was? Zwischen Tour-Pause, Festival-Spekulationen und ewigen Album-Gerüchten ist die Band gerade wieder ein Dauerthema. Wer sich jetzt rechtzeitig informiert, verpasst keinen möglichen Vorverkaufsstart und checkt gleichzeitig, ob sich ein Trip ins Ausland für ein Europa-Konzert lohnt.

Aktuelle Tourdaten & offizielle Ankündigungen von Guns N' Roses checken

Auch wenn Stand Anfang 2026 noch keine brandneuen Deutschland-Dates offiziell eingetragen sind, brodelt die Gerüchteküche – von Secret-Festival-Slots bis hin zu einem letzten großen Europa-Run. Gleichzeitig wird jede kleine Social-Media-Aktion der Band seziert: neue Studiofotos, kryptische Posts, Setlist-Änderungen. Kurz: Wer Guns N' Roses liebt, hat gerade wieder richtig viel Stoff zum Diskutieren.

Hintergründe: Die aktuellen News im Detail

Um die aktuelle Lage zu verstehen, lohnt sich ein Blick zurück auf die letzten Jahre. Nach der großen Not In This Lifetime...-Reunion-Tour mit Axl, Slash und Duff, die ab 2016 auch mehrfach nach Deutschland kam (u.a. Gelsenkirchen, Hannover, München), ging die Band nahtlos in weitere Tourblöcke über. 2022, 2023 und 2023/24 spielten Guns N' Roses weltweit Stadien und Festivals, darunter auch Headliner-Slots bei europäischen Open-Airs. Diese Dauerpräsenz auf den Bühnen war für eine Band dieser Größe ziemlich intensiv – und genau das spürt man jetzt.

In den letzten Monaten mehrten sich Hinweise, dass die Gruppe das Tourpensum etwas runterfährt. In Interviews wurde angedeutet, man wolle sich mehr Zeit für Studioarbeit nehmen und nicht jeden Sommer dieselben Stadien abklappern. Gleichzeitig betonen Mitglieder immer wieder, dass man noch nicht fertig sei: Es gäbe Ideen, Songskizzen und das Bedürfnis, nach den Singles Absurd und Hard Skool noch mehr neues Material zu veröffentlichen.

Für deutsche Fans bedeutet das eine etwas unklare, aber spannende Situation. Auf der offiziellen Tourseite tauchten bis dato vor allem Termine in Nord- und Südamerika sowie ausgewählte Festival-Slots auf. Europa wird häufig erst in späteren Wellen angekündigt. Booking-Insider, die in Branchenmedien zitiert werden, sprechen von einem möglichen kompakteren Europa-Leg, das sich auf große Märkte konzentriert – UK, Frankreich, Italien, Spanien, Deutschland. Konkrete Städte und Arenen halten sich die Promoter aber traditionell bis zur letzten Minute offen.

Ein weiterer Faktor: Viele große Rock-Acts staffeln ihre Touren inzwischen so, dass sie gezielt auf Anniversary-Jahre zielen. Bei Guns N' Roses werfen die nächsten Jubiläen von Appetite For Destruction und Use Your Illusion I & II immer ihre Schatten voraus. Gerade in deutschen Rockmedien wird spekuliert, ob ein mögliches Sonderformat – z.B. ein "Appetite-Only"-Set oder ein kompletter Use Your Illusion-Abend – als Anlass für eine neue Stadionrunde genutzt werden könnte.

Zusätzlich kommt der wirtschaftliche Druck: Die Ticketpreise für internationale Top-Acts sind überall gestiegen. Promoter müssen sicher sein, dass sich eine teure Produktion mit Pyro, LED-Wänden und aufwendiger Crew logistisch rechnet. Deutschland gilt zwar als starker Markt, aber man sieht, wie vorsichtig selbst Megastars inzwischen planen. Das erklärt, warum bislang eher punktuell Dates veröffentlicht werden – oft geknüpft an Festivals, bei denen die Infrastruktur schon steht.

Unterm Strich heißt das: Noch ist nichts verloren. Nur weil aktuell keine neuen Deutschland-Shows auf der Tourseite stehen, heißt es nicht, dass 2026/27 nicht doch noch ein Block kommt. Historisch haben Guns N' Roses mehrfach relativ kurzfristig Europa-Runs annonciert. Wer wirklich auf Nummer sicher gehen will, sollte die offizielle Tourseite, die Kanäle der großen deutschen Veranstalter und die Social-Accounts von Slash & Co. im Blick behalten – denn wenn etwas kommt, geht der Vorverkauf schnell.

Die Setlist & Show: Was dich erwartet

Selbst wenn du Guns N' Roses in der aktuellen Besetzung schon gesehen hast: Die Sets haben sich in den letzten Tourjahren immer wieder spürbar verändert. Kernstücke wie "Welcome To The Jungle", "Sweet Child O' Mine", "Paradise City" und "Nightrain" sind natürlich gesetzt – ohne die würden die Fans dem Bandtruck vermutlich hinterherlaufen. Aber drumherum wurde einiges rotiert.

In den jüngsten Tourabschnitten tauchten regelmäßig Songs wie "Mr. Brownstone", "It's So Easy", "You Could Be Mine", "Estranged", "Civil War" und "November Rain" auf. Gerade Estranged und November Rain sind Live-Momente, bei denen du selbst in den hinteren Rängen spürst, wie 50.000 Leute gleichzeitig den Atem anhalten. Axl am Flügel, Slash mit endlosen Sololinien, das Licht in kalten Blautönen – das funktioniert auch 2026 noch, weil es nicht auf Nostalgie-Tricks basiert, sondern auf starken Songs.

Spannend ist, wie die Band inzwischen mit neueren Stücken und Coverversionen umgeht. In den letzten Jahren waren z.B. "Absurd" und "Hard Skool" regelmäßig im Set, manchmal ergänzt um Deep Cuts wie "Coma" oder "Slither" (als Verweis auf Slashs Velvet-Revolver-Phase). Auf der Coverseite tauchten u.a. "Live And Let Die" (Wings), "Knockin' On Heaven's Door" (Bob Dylan) und "Wichita Lineman" (Glen Campbell) auf – alles Songs, die sich im Laufe der Jahre fast wie eigenes Material anfühlen.

Die Show ist physisch spürbar länger als bei vielen anderen Rock-Acts: Zwei Stunden plus sind eher die Regel als die Ausnahme, gelegentlich kratzt das Set an der Drei-Stunden-Marke. Für dich als Fan heißt das: Du bekommst nicht nur ein Best-of der Klassiker, sondern auch Raum für Soli, Jam-Passagen, spontane Songentscheidungen. Slash' Gitarrensound bleibt dabei das Zentrum – seine Lead-Linien tragen viele Songs, während Duff mit Bass und Backings die punkige Kante hochhält.

Atmosphärisch schwanken die Abende zwischen gigantischer Stadionparty und nostalgischer Zeitkapsel. Wenn zu "Sweet Child O' Mine" alle Smartphones hochgehen, fühlst du dich kurz wie in einem globalen Rock-Stream. Gleichzeitig gibt es immer wieder Momente, in denen man spürt, wie alt diese Songs inzwischen sind – und wie stark sie trotzdem noch funktionieren. Viele TikToks aus den letzten Tourjahren zeigen genau diese Mischung: Eltern mit Bandshirts aus den 90ern stehen neben Kids, die die Band hauptsächlich von Spotify-Playlists kennen.

Für die Fans, die auf Überraschungen hoffen, ist vor allem interessant, wie flexibel die Band gegen Ende der Tourblöcke wird. Je mehr Shows gespielt sind, desto häufiger tauchen selten gespielte Stücke auf. Auf Reddit werden dann sofort Setlist-Statistiken gepostet: wann Patience zuletzt akustisch gespielt wurde, wie oft Yesterdays im Vergleich zu Don't Cry auftauchte oder wann zum letzten Mal Rocket Queen inkl. Extended-Midsection kam. Wenn 2026/27 neue Europa-Dates kommen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass genau diese Phase der Experimente schon voll läuft – ein Vorteil für deutsche Gigs, die oft eher am Ende eines Leg stattfinden.

Dazu kommt der optische und technische Part: große LED-Wände, Pyro zu den richtigen Momenten, synchronisierte Lightshows zu Welcome To The Jungle oder You Could Be Mine. Die Band ist längst im Stadion-Zeitalter angekommen, ohne die dreckige Clubenergie komplett aufzugeben. Wenn die ersten Riffs über die PA gehen und Axl seine typische Bühnenrunde startet, merkst du sofort, warum diese Band seit den späten 80ern nicht mehr aus der Rockkultur verschwunden ist.

Die Gerüchteküche: Was Fans vermuten

Auf Reddit, TikTok und in deutschen Facebook-Gruppen überschlagen sich die Spekulationen. Ein Thema taucht immer wieder auf: "War die letzte Tour der endgültige Abschied von den ganz großen Europa-Stadien?" Manche User behaupten, interne Quellen würden sagen, dass Guns N' Roses künftig eher selektiv große Festivals und einzelne Metropolen bespielen. Andere wehren sich dagegen und verweisen auf Städte wie Berlin und München, die bei früheren Touren zuverlässig ausverkauft waren.

Ein zweites Dauer-Thema ist das "neue Album", das seit Jahren als Running Gag durch die Community geistert. Nach Chinese Democracy warten viele Fans auf ein weiteres Studio-Lebenszeichen. Immer wenn Slash oder Duff in Interviews erwähnen, dass im Studio Material bearbeitet oder Ideen gesammelt werden, explodieren die Threads: "Dieses Jahr kommt es!", "Sie droppen sicher irgendeine Überraschungs-EP vor der nächsten Tour", "Vielleicht spielt die Band neue Songs zuerst live an, um sie zu testen." Konkrete Beweise gibt es nicht, aber selbst kleine Hinweise – ein neues Riff im Soundcheck, ein Trademark-Lick, das Fans auf Bootlegs entdecken – werden sofort analysiert.

Auch die Ticketpreise sorgen für Diskussionen. In den letzten Tourzyklen lagen Sitzplatzkarten in guten Kategorien gerne deutlich über 100 Euro, Innenraum-Tickets noch darüber. Für viele jüngere Fans ist das eine echte Hürde. Entsprechend häufig liest man Kommentare wie: "Ich liebe die Band, aber ich kann mir das einfach nicht leisten" oder "Wenn sie nochmal kommen, gehe ich nur, wenn es wenigstens eine günstigere Kategorie gibt". Gleichzeitig posten andere, dass sie für einen der letzten großen Rock-Acts mit Originalmitgliedern bereit sind, genau diesen Aufpreis zu zahlen – Stichwort: Once in a lifetime.

Auf TikTok kursieren außerdem immer wieder Clips von Axl Roses Stimme – teils positive, teils sehr kritisch. Ein Teil der Community meint, seine Stimme sei 2023/24 wieder stabiler gewesen als noch ein paar Jahre zuvor. Andere teilen Videos, in denen hohe Parts deutlich tiefer gesungen werden. Daraus entstehen neue Konfliktlinien: Ist es legit, dass eine Band mit älterwerdenden Mitgliedern Songs anpasst? Oder erwartet man bei den Ticketpreisen Vocals so nah wie möglich an den Albumversionen? Gerade in deutschen Kommentaren fällt auf, dass viele Fans erstaunlich differenziert argumentieren: Man spürt Respekt vor dem Alter der Musiker, aber auch den Anspruch, für das Geld eine starke Performance zu bekommen.

Ein besonders heißes Spekulationsfeld sind mögliche deutsche Festivalauftritte. Immer wieder tauchen Fake-Lineups auf, in denen Guns N' Roses als Geheim-Headliner bei Rock am Ring, Wacken oder einem imaginären Metal-Superfestival auftauchen. Einzelne Leaks von vermeintlichen Crew-Mitgliedern oder Technikern machen Screenshots die Runde, bevor sie wieder gelöscht werden. Bisher hat sich vieles davon als Wunschdenken entpuppt – aber in der Vergangenheit haben Bands dieser Liga durchaus kurzfristige Festival-Deals abgeschlossen, also ist die Fantasie nicht völlig abwegig.

Ebenfalls beliebt: Setlist-Wetten. In diversen Foren erstellen User komplette Traum-Setlists für einen möglichen Deutschland-Gig 2026/27. Klassiker wie Welcome To The Jungle, Paradise City, Sweet Child O' Mine, November Rain und Don't Cry sind gesetzt, aber spannend wird es bei den Deep Cuts: "Kommt Locomotive zurück?", "Trauen sie sich nochmal an Coma?", "Gibt es irgendwann ein Chinese Democracy-Medley?". Manche wünschen sich auch eine stärkere Fokussierung: ein Abend mit voller Appetite-Durchspielung, ein Illusion-Spezial oder eine Show mit erhöhtem Chinese Democracy-Anteil.

Du merkst: Auch ohne konkrete neue Dates ist die Band präsent. Jede Kleinigkeit – ein Studiofoto, ein neues Slash-Solo in einem anderen Projekt, eine Aussage von Duff in einem Podcast – reicht, um die Community wieder hochzufahren. Und genau aus diesem Netzrauschen heraus entstehen oft Trends, die am Ende Druck auf Promoter und Band aufbauen: Wenn klar wird, wie groß die Nachfrage in einem Land ist, steigen die Chancen, dass beim nächsten Tourblock doch noch Deutschland mit eingeplant wird.

Alle Daten auf einen Blick

Da offizielle neue Deutschland-Dates für 2026 Stand jetzt noch nicht bestätigt sind, lohnt sich ein Blick auf typische Tourmuster und die wichtigsten Eckdaten vergangener Runs. So kannst du einschätzen, was realistisch ist – und welche Städte bei einer möglichen Rückkehr im Fokus stehen könnten.

JahrRegion / FokusBeispiele für StädteBesonderheiten
2016–2017Weltweit / Reunion-PhaseBerlin, München, HannoverStart der Not In This Lifetime...-Tour mit Axl, Slash & Duff
2018Europa & FestivalsBerlin, Odense, LondonMehr Festival-Headliner, leicht angepasste Setlists
2019Nord-/SüdamerikaLos Angeles, Mexico City, Buenos AiresFokus auf amerikanischen Markt, neue Stadien
2022Europa-ComebackPrag, Wien, LondonRückkehr nach pandemiebedingter Pause, leicht modernisierte Produktion
2023Globaler RunTel Aviv, Rom, SydneyLange Setlists, stabile Core-Besetzung
2024–2025Selektive Dates & Festivalsu.a. ausgewählte US- und EU-StädteReduzierter Tourplan, mehr Fokus auf Studioarbeit
2026 (prognostisch)Potentielle Europa-WelleBerlin, München, Paris, London (Spekulation)Noch nichts offiziell – hohe Nachfrage bei Fans, verstärkte Gerüchte

Zusätzlich lohnt sich ein Blick auf historische Meilensteine, die bei neuen Tourankündigungen gerne ausgeschlachtet werden:

ReleaseJahrRelevanz für Touren
Appetite For Destruction1987Lieferte den Kern der Live-Klassiker: "Welcome To The Jungle", "Paradise City", "Sweet Child O' Mine"
Use Your Illusion I & II1991Source für epische Live-Momente: "November Rain", "Civil War", "Estranged", "Don't Cry"
Chinese Democracy2008Wechselhafte Live-Präsenz, einzelne Songs tauchen in Setlists wieder auf
Singles "Absurd" & "Hard Skool"2021Jüngere Songs, die testweise in Setlists eingebaut wurden

Häufige Fragen zu Guns N' Roses

Um dir den Überblick zu erleichtern, haben wir die Fragen gesammelt, die deutschsprachige Fans aktuell am häufigsten stellen – und beantworten sie ausführlich.

1. Kommen Guns N' Roses 2026 nach Deutschland?

Stand Februar 2026 gilt: Es gibt noch keine offiziell bestätigten neuen Deutschland-Termine. Das heißt aber nicht automatisch, dass nichts mehr kommt. In den letzten Tourzyklen wurden Europa-Blöcke oft in mehreren Wellen announced. Erst geht Nord- oder Südamerika online, später folgen Festivals und zusätzliche Stadion-Shows in Europa. Deutschland war in der Vergangenheit fast immer Teil dieser zweiten Welle – allein schon wegen der starken Ticketnachfrage in Städten wie Berlin, München oder Hamburg.

Realistisch ist ein Szenario, in dem kurzfristig ein kompakter Europa-Run inklusive eines oder zwei Deutschland-Konzerten angekündigt wird, z.B. im Rahmen eines Festival-Sommers oder als Abschluss eines Tourlegs. Wer sicher gehen will, folgt der offiziellen Tourseite, den Socials des Bands und den großen deutschen Veranstaltern, die solche Stadionshows normalerweise hosten. Wichtig: Verlasse dich nicht auf Screenshots fragwürdiger Fan-Seiten oder angeblicher "Leaks", sondern check immer die Originalquellen.

2. Wie hoch sind die Ticketpreise für Guns N' Roses-Konzerte?

Die Preise schwanken je nach Stadt, Land, Veranstalter und Venue stark. Bei den letzten Europa-Touren lag der grobe Rahmen etwa so:

  • Günstigere Sitzplätze: oft ab ca. 80–90 Euro (teilweise Sichtbehinderung oder weiter oben)
  • Standard-Sitzplätze in guter Lage: häufig 110–140 Euro
  • Innenraum/Front-of-Stage: nicht selten 150 Euro und deutlich darüber
  • VIP- oder Early-Entry-Pakete: je nach Paket zum Teil weit über 250 Euro

Wegen gestiegener Produktions- und Logistikkosten ist nicht damit zu rechnen, dass Tickets 2026 günstiger werden. Im Gegenteil: Viele Promoter warnen bereits, dass Preise tendenziell eher weiter steigen. Wenn du dir ein Ticket sichern willst, lohnt es sich, früh im Vorverkauf dabei zu sein – dort sind die günstigeren Kategorien meist schneller weg. Achtung vor Resale-Plattformen: Offizielle Partner erkennst du auf der Webseite der Band oder der lokalen Veranstalter.

3. Wie lange dauert ein Guns N' Roses-Konzert?

Im Vergleich zu vielen anderen großen Acts sind Guns N' Roses für ihre langen Shows bekannt. In den letzten Jahren lagen die meisten Sets bei rund 2,5 Stunden, teilweise sogar etwas darüber. Das hängt natürlich vom Abend, vom Event (Festival vs. eigene Headline-Show) und von der Tagesform der Band ab.

Der Vorteil: Auch wenn du nur die größten Hits kennst, bekommst du viel für dein Geld. Die Band spielt selten unter 20 Songs, oft sind es 23–26 Stücke inklusive Soli, Intros und ausgedehnten Versionen. Klassiker wie Welcome To The Jungle, Sweet Child O' Mine, Paradise City und November Rain sind quasi Pflicht – dazu kommen Deep Cuts und Covers. Plane also genug Zeit ein: An- und Abreise, Schlangen am Einlass und Merch-Stand, eventuell Vorband – so ein Abend kann locker fünf bis sechs Stunden Gesamterlebnis bedeuten.

4. Lohnt sich ein Trip ins Ausland, wenn es keine Deutschland-Show gibt?

Viele deutsche Fans haben genau das in den letzten Jahren gemacht – Trips nach Prag, Wien, Paris oder London waren extrem verbreitet. Ob es sich für dich lohnt, hängt von deinem Budget, deiner Reiselaune und der Tageszeit der Show ab.

Pluspunkte für einen Auslandstrip:

  • Du kannst die Show mit Städtetrip verbinden (London, Paris, Rom, Prag, Wien etc.).
  • Manchmal gibt es dort bessere Ticketverfügbarkeiten oder leicht andere Preise.
  • Je nach Venue ist die Stimmung anders – kleinere Stadien oder große Parks wirken teilweise intimer.

Minuspunkte:

  • Reisekosten (Flug/Zug, Unterkunft, Verpflegung) kommen on top.
  • Mehr Orga-Stress: Einlasszeiten, Transfers, Sprache, ggf. andere Ticket-Systeme.
  • Eventuelle Rückreise direkt nach der Show kann anstrengend werden.

Wenn du die Band noch nie gesehen hast und das Gefühl hast, dass 2026/27 vielleicht eine der letzten großen Runden sein könnte, kann sich ein geplanter Auslands-Trip lohnen. Gerade Städte wie Prag oder Wien sind aus vielen deutschen Regionen gut per Zug erreichbar – und die Stimmung bei solchen Shows ist oft großartig, weil viele Fans von überall anreisen.

5. Wie gut ist die Band live aktuell noch drauf?

Die ehrliche Antwort: Es gibt Höhen und Tiefen, aber die meisten Berichte der letzten Jahre waren überraschend positiv. Slash und Duff liefern konstant starke Performances, die Rhythmussektion ist tight, und die Produktion ist auf Stadium-Niveau. Bei Axl Rose hängt viel vom jeweiligen Abend ab. Manche Shows werden online für starke Vocals gefeiert, andere Clips bekommen Kritik, weil hohe Parts angepasst oder Passagen stärker gesprochen als gesungen werden.

Wichtig ist der Kontext: Die Band ist seit Jahrzehnten unterwegs, die Songs sind stimmlich anspruchsvoll, und Touren mit vielen aufeinanderfolgenden Dates gehen an niemandem spurlos vorbei. Viele Fans berichten, dass die Gesamtenergie des Abends – Sound, Licht, Pyro, Publikumsreaktionen, Soli – die kleineren Schwankungen mehr als aufwiegt. Wenn du mit dem Anspruch hingehst, eine lebende Rocklegende in der Spätphase zu erleben, und nicht ein 1:1-Playback der Studioversion erwartest, ist die Chance hoch, dass du zufrieden rausgehst.

6. Welche Songs spielen Guns N' Roses fast immer?

Auch wenn Setlists rotieren, gibt es ein inoffizielles Pflichtprogramm, das fast nie fehlt. Dazu zählen u.a.:

  • "Welcome To The Jungle" – meistens relativ früh im Set, maximaler Adrenalin-Kick
  • "Sweet Child O' Mine" – der Moment, in dem auch der letzte Casual mitsingt
  • "Paradise City" – traditioneller Rausschmeißer mit Feuerwerk und Konfetti
  • "November Rain" – epischer Mittelteil der Show, Axl am Piano
  • "Nightrain" – gerne im letzten Drittel, wenn die Stimmung auf dem Peak ist
  • "Live And Let Die" & "Knockin' On Heaven's Door" – Cover, die sich wie eigene Hits anfühlen

Dazu kommen je nach Abend Songs wie Mr. Brownstone, It's So Easy, You Could Be Mine, Civil War, Estranged, Patience oder neuere Stücke. Wenn du also noch überlegst, ob sich ein Ticket lohnt: Die Chance, dass du die großen Klassiker verpasst, ist extrem gering.

7. Wie bleiben Fans über neue Termine und News up to date?

Am sichersten bist du, wenn du mehrere Quellen parallel im Auge behältst:

  • Die offizielle Website der Band mit der Tour-Übersicht (Link oben im Artikel)
  • Social-Media-Accounts von Guns N' Roses, Slash und Duff (insbesondere Instagram & X)
  • Newsletter großer deutscher Veranstalter und Ticketanbieter
  • Lokale Venues (z.B. Olympiastadion, große Arenen), die große Shows hosten
  • Seriöse Musikmedien und Rockportale im deutschsprachigen Raum

Viele Vorverkäufe starten mit einem gestaffelten System: Pre-Sales für Fanclubs oder bestimmte Kreditkarten, dann der allgemeine Verkauf. Wenn du früh dran sein willst, lohnt sich ein kostenloser Account bei offiziellen Fanclubs oder Newslettern. Achte aber darauf, nicht auf inoffizielle Fanclub-Seiten hereinzufallen, die nur Adressen sammeln. Prüfe immer, ob ein Angebot auf die offizielle Bandseite zurückverlinkt.

Bis neue Deutschland-Daten feststehen, bleibt für deutsche Fans also vor allem eines: beobachten, diskutieren, hoffen – und sich vielleicht schonmal überlegen, in welche Stadt du springst, falls plötzlich ein Europa-Leg angekündigt wird, das an Deutschland knapp vorbeigeht. Denn eins ist klar: Wenn Guns N' Roses 2026/27 nochmal auf großem Level unterwegs sind, werden auch die deutschsprachigen Fans wieder laut genug sein, um gehört zu werden.


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