H-Power, Hauptversammlung

H-Power: Hauptversammlung bestätigt Namenswechsel

01.06.2026 - 21:49:24 | boerse-global.de

H-Power (ehemals AFC Energy) fokussiert sich auf wasserstoffbasierte Stromerzeugung und strebt kommerzielle Rentabilität ohne Subventionen an.

H-Power: Hauptversammlung bestätigt Namenswechsel - Bild: über boerse-global.de
H-Power: Hauptversammlung bestätigt Namenswechsel - Bild: über boerse-global.de

Der frühere AFC Energy heißt jetzt offiziell H-Power plc, und die Aktionäre haben den Kurs auf der jüngsten Hauptversammlung am vergangenen Freitag mit breiter Mehrheit abgesegnet. Aus dem Unternehmen hieß es, sämtliche Beschlussvorlagen seien ordnungsgemäß angenommen worden. Der Namenswechsel war bereits auf der April-Hauptversammlung beschlossen worden, Mitte Mai nahm die Aktie dann unter dem neuen Kürzel HPOW den Handel auf.

Die Namensänderung ist kein kosmetischer Akt. Sie signalisiert den strategischen Fokus auf wasserstoffbasierte Stromerzeugung und Ammoniak-Spaltung. Zurück zur alten ISIN unter GB00B18S7B29 gibt es nicht — die Identifikationsnummer bleibt bestehen, was für Altaktionäre Kontinuität bedeutet.

Aktuell notiert H-Power bei 0,18 Euro, ein Minus von 1,6 Prozent zum Freitagsschluss. Die vergangenen zwölf Monate waren indes ein Lauf: 81,6 Prozent Kursplus. Vom 52-Wochen-Tief bei 0,09 Euro hat sich der Titel sogar fast verdoppelt.

Strategische Neuausrichtung ohne Subventionen

Nach dem sogenannten "Second Admission" beläuft sich das Grundkapital auf 1,13 Milliarden Aktien. Eine wichtige Größe für Aktionäre, die ihre Meldepflichten nach britischem Recht prüfen müssen.

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H-Power fokussiert sich auf Ammoniak-basierte Wasserstoffproduktion und die Stromerzeugung daraus. Das Produktportfolio umfasst dezentrale Ammoniak-Cracker und Brennstoffzellen-Generatoren — skalierbare, saubere Stromlösungen.

Das Management hat sich auf eine "strategische Neuausrichtung" verständigt, die vor allem eines will: kommerzielle Rentabilität ohne Staatshilfe. Eine Reorganisation soll ab 2026 jährliche Einsparungen bringen.

Kostensenkung als Schlüssel

Der Hebel heißt Hy5, ein tragbarer Wasserstoff-Cracker, der kostengünstigen Wasserstoff vor Ort produzieren soll. Das Unternehmen peilt Produktionskosten von 10 Pfund pro Kilogramm bis Ende 2026 an — ein Preis, der auf dem britischen Markt als potenziell disruptiv gilt.

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Parallel dazu steht die nächste Generation des flüssigkeitsgekühlten Brennstoffzellen-Generators S+30 in den Startlöchern. Die Auslieferung ist für 2026 geplant. Gegenüber der Vorgängerversion soll die Produktion 85 Prozent günstiger werden.

Ob das reicht, um im hart umkämpften Wasserstoffmarkt Fuß zu fassen, wird sich in den kommenden Quartalen zeigen müssen. Mit der neuen Identität und gesenkten Kosten hat H-Power zumindest die Weichen gestellt.

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