Hella GmbH & Co. KGaA, DE000A13SX22

Hella LEDayFlex III von Hella - Modularer Tagfahrlicht-Baukasten für flexible Frontdesigns

Veröffentlicht: 06.07.2026 um 09:13 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)

Hella LEDayFlex III Tagfahrleuchten setzen mit bis zu 8 Modulen pro Leuchte auf ein flexibles Baukastensystem für Pkw- und Nutzfahrzeug-Fronten. Für Anleger der Hella GmbH & Co. KGaA Aktien (ISIN DE000A13SX22) ein relevanter Umsatztreiber.

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Verantwortlich: Nora Steinfeld, ad hoc news Fachredaktion Bestseller & Flaggschiff. Geprueft am 06.07.2026, 09:11 Uhr. Details im Impressum.

Hella LEDayFlex III leuchtet dir entgegen, noch bevor der Motor läuft: Acht kleine, kaltweiße Lichtmodule ziehen wie eine Perlenkette über die Front eines Transporters, die Kunststofflinse fühlt sich unter den Fingerspitzen erstaunlich kühl an. Produktmanager Michael Lange erklärt in der Entwicklungsabteilung, wie Designer mit diesem modularen Tagfahrlicht-Baukasten die Frontsignatur von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen frei gestalten können.

Modulares Tagfahrlicht für flexible Frontdesigns

Beim Hella LEDayFlex III handelt es sich um ein ECE-zugelassenes LED-Tagfahrlicht-System, das aus einzeln kombinierbaren Lichtmodulen besteht, die zu kundenspezifischen Lichtsignaturen zusammengesteckt werden können. Laut Hersteller sind pro Leuchte bis zu acht runde oder eckige Module zulässig, je nach gewünschter Optik und vorgesehener Fahrzeugfront.

Jedes Modul integriert LED, Optik und Elektronik in einem kompakt gekapselten Gehäuse und wird über ein gemeinsames Anschlusskabel mit dem Bordnetz verbunden, wodurch der Einbau sowohl in der Erstausrüstung als auch im Nachrüstmarkt vergleichsweise schlank erfolgen kann. Die Lichtfarbe liegt bei etwa 5.000 Kelvin und entspricht damit einem neutralen bis leicht kühlen Weiß, das zur Optik moderner LED-Hauptscheinwerfer passt.

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Technische Daten und Varianten im Überblick

Hella bietet LEDayFlex III sowohl in runder als auch in rechteckiger Bauform an, jeweils mit klarem oder leicht strukturiertem Cover, um unterschiedliche Designansprüche von Herstellern und Umrüstern abzudecken. Die Module lassen sich mit definierten Mindest- und Maximalabständen zueinander montieren, damit die elektrischen und gesetzlichen Vorgaben für Tagfahrlichter eingehalten werden.

Die Leistungsaufnahme pro Modul liegt im niedrigen einstelligen Watt-Bereich, was die Zusatzlast für das Bordnetz überschaubar hält und die Langlebigkeit der LEDs unterstützt. Der Hersteller gibt eine Auslegung auf eine Fahrzeuglebensdauer von typischerweise 10 bis 15 Jahren an, abhängig von thermischen Randbedingungen und Einsatzprofil des Fahrzeugs, etwa im Stadt- oder Fernverkehr.

ECE-Zulassung und Einbauhinweise für Werkstätten

Für Werkstattprofis ist entscheidend, dass Hella LEDayFlex III über eine vollständige ECE-Zulassung als Tagfahrlicht verfügt, sodass bei korrektem Einbau keine zusätzliche Abnahme durch Prüforganisationen erforderlich ist. Entscheidend ist, dass Montagehöhe, seitlicher Abstand zur Fahrzeugmitte und der Winkel zur Fahrbahn im Rahmen der ECE-Regelung R87 bleiben, worauf Hella in den Montageanleitungen ausdrücklich hinweist.

Werkstattmeisterin Sabine Köhler demonstriert in einem Schulungszentrum, wie die Module zunächst auf einer Schablone angeordnet und dann als Einheit hinter einer Frontblende verschraubt werden. Durch das gemeinsame Anschlusskabel reduziert sich der Verkabelungsaufwand, allerdings müssen Tagfahrlicht und Standlicht korrekt verschaltet werden, damit das Tagfahrlicht beim Einschalten des Abblendlichts automatisch gedimmt oder deaktiviert wird.

Positionierung im Portfolio und Zielgruppen

Im Lichtportfolio von Hella nimmt LEDayFlex III die Rolle eines flexiblen Baukastens für kleine und mittlere Stückzahlen ein, etwa bei leichten Nutzfahrzeugen, kleineren Serien von Pkw-Sondermodellen oder Aufbauten von Herstellern im Van-Segment. Während große Volumenmodelle häufig auf fahrzeugspezifische Tagfahrlichtlösungen setzen, zielt dieses System auf Kunden, die eine individualisierte Lichtsignatur ohne komplett eigene Entwicklung nutzen wollen.

Zu den Hauptzielgruppen zählen damit Fahrzeughersteller mit Nischen- und Sonderfahrzeugen, Umrüster im Nutzfahrzeugbereich sowie spezialisierte Werkstätten, die etwa Transporter für Handwerksbetriebe, Kommunalfahrzeuge oder Shuttle-Services optisch aufwerten. Auch im internationalen Aftermarket lässt sich der Baukasten einsetzen, solange die jeweiligen Zulassungsvorgaben mit den ECE-Regeln kompatibel sind.

Marktumfeld: Tagfahrlicht als Designmerkmal

Seit Tagfahrlicht in Europa schrittweise zur Pflicht wurde, hat sich die Funktion von einem reinen Sicherheitsmerkmal zu einem wichtigen Element der Markenidentität an der Fahrzeugfront entwickelt. OEMs nutzen Signatur-Licht für Wiedererkennung, etwa durch markante Konturen oder vertikale Lichtstreifen, die auch aus dem Augenwinkel auffallen, wenn man an einer Ampel nach links blickt.

Genau hier setzt LEDayFlex III an: Der modulare Aufbau ermöglicht es Designern, Formen nachzubilden, die zur restlichen Scheinwerfer-Architektur passen, ohne für jede Kleinserie einen komplett neuen Lichtleiter oder eine eigene Elektronikplattform entwickeln zu müssen. Für Hella ist das eine Möglichkeit, bei vielfältigen Fahrzeugprojekten frühzeitig als Entwicklungspartner eingebunden zu sein und die eigene Lichtkompetenz in das Designgespräch zwischen OEM-Designer und Ingenieur einzubringen.

Einbettung in den Forvia-Verbund

Unter dem Dach des Forvia-Konzerns, zu dem Hella seit der Übernahme gehört, wird das LEDayFlex-Produktportfolio als Bestandteil eines breiteren Angebots an Exterior-Lighting-Lösungen geführt, das von klassischen Scheinwerfern über dynamische Blinker bis hin zu projektierten Lichtsignaturen reicht. Konzernweit arbeiten Teams an adaptiven Leuchten, die sich an Fahrmodus oder Umgebung anpassen, etwa durch variable Lichtverteilungen oder animierte Willkommenssequenzen beim Entriegeln.

Produktverantwortliche betonen, dass modulare Systeme wie LEDayFlex III auch eine Brücke in Richtung Software-definierter Lichtfunktionen schlagen könnten, bei denen einzelne Module für unterschiedliche Szenarien angesteuert werden. Im aktuellen System stehen zwar statische Tagfahrlicht-Funktionen im Vordergrund, doch die Plattform-Erfahrung mit langlebigen LED-Modulen und robusten Gehäusen fließt in neue Generationen dynamischer Signatur-Lichtbänder ein.

Verfügbarkeit, Preise und Vertrieb

Hella vertreibt LEDayFlex III sowohl an OEM-Kunden als auch über den freien Teilehandel, in dem die Sets mit mehreren Modulen, Kabelbaum und Montagematerial angeboten werden. Preisangaben variieren je nach Konfiguration und Stückzahl, im europäischen Aftermarket bewegen sich komplette Sets typischerweise im mittleren zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Euro-Bereich, während OEM-Konditionen projektspezifisch verhandelt werden.

Der Fokus liegt nicht auf dem Endkunden, der im Onlinehandel einzelne Sets bestellt, sondern auf Werkstätten, Umrüstbetrieben und kleineren Fahrzeugherstellern, die den Einbau gleich mit anbieten. Für sie zählt neben dem Anschaffungspreis auch die Einbauzeit: Je einfacher sich die Module positionieren und verkabeln lassen, desto besser fällt die Gesamtkalkulation für Umbauprojekte aus.

Relevanz für Hella GmbH & Co. KGaA Aktien

Im Geschäftsmodell von Hella zahlen modulare Systeme wie LEDayFlex III auf das Kernthema Lichttechnologie ein, das seit Jahrzehnten einen wesentlichen Umsatzbeitrag liefert und im Forvia-Verbund weiter ausgebaut wird. Für die Hella GmbH & Co. KGaA Aktie spielt die Breite und Tiefe der Lichtproduktpalette eine Rolle, weil sie die Verhandlungsposition gegenüber OEM-Kunden stärkt und das Geschäft weniger abhängig von einzelnen Großprojekten macht.

Hella LEDayFlex III Tagfahrlicht im Faktencheck

  • Produkt: Hella LEDayFlex III Tagfahrlicht-System
  • Hersteller: Hella GmbH & Co. KGaA
  • Kategorie: Bestseller & Flaggschiff
  • Markteinführung: ab Mitte der 2010er-Jahre, laufend weiterentwickelte Generationen
  • UVP / Preis: je nach Setzusammenstellung, im Aftermarket meist mittlerer zweistelliger bis niedriger dreistelliger Eurobereich
  • Verfügbarkeit: über Hella-Vertrieb und freien Teilehandel in vielen europäischen Märkten
  • Zielgruppe: Werkstätten, Umrüstbetriebe, kleinere Fahrzeughersteller und Nischen-OEMs
  • Besonderheit / USP: modularer Baukasten mit bis zu acht LED-Modulen pro Leuchte für frei gestaltbare Tagfahrlichtsignaturen

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