Rhein sieht RentenvorschlĂ€ge als gute Grundlage fĂŒr Zukunft
23.06.2026 - 13:59:11 | dpa.deSie seien "eine gute Grundlage fĂŒr ein sicheres und modernes Rentensystem der Zukunft", teilte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Wiesbaden mit.
Die ReformvorschlĂ€ge stĂ€rkten die Leistungsgerechtigkeit, indem individuelle Lebensleistung stĂ€rker berĂŒcksichtigt werde. "Gleichzeitig enthalten sie AnsĂ€tze fĂŒr einen neuen Generationenvertrag mit einer verlĂ€sslich guten Rente auch fĂŒr junge Leute, die jetzt ins Berufsleben starten", ergĂ€nzte Rhein.
Ein Leben lang arbeiten und dann finanzielle Absicherung erleben?
Wer sein Leben lang gearbeitet habe, mĂŒsse im Alter davon auch leben können. "Gleichzeitig gilt: Wer gearbeitet hat, aber aus gesundheitlichen GrĂŒnden nicht mehr kann, braucht ebenso eine faire Absicherung im Alter", urteilte der hessische MinisterprĂ€sident.
Richtig sei auch, "die Altersvorsorge insgesamt breiter aufzustellen und den Kapitalmarkt fĂŒr unsere Rentnerinnen und Rentner arbeiten zu lassen".
Jetzt komme es darauf an, "zĂŒgig zu handeln, das Konzept der Fachleute konstruktiv aufzugreifen und es nicht zu zerreden".
Die Empfehlungen der Rentenkommission sollen zĂŒgig eins zu eins umgesetzt werden. Das kĂŒndigten Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Bundesozialministerin BĂ€rbel Bas (SPD) nach Entgegennahme des Abschlussberichts der Kommission in Berlin an - obwohl es an den 33 VorschlĂ€gen schon von vielen Seiten Kritik gibt.
Kern der VorschlĂ€ge ist eine neue Kapitalrente, fĂŒr die die RentenbeitrĂ€ge steigen wĂŒrden. Diese soll in Zukunft höhere Renten fĂŒr heute JĂŒngere möglich machen als nach derzeitigem Recht. SelbststĂ€ndige und Politiker sollen in die gesetzliche Rente einzahlen. Perspektivisch sollen Menschen im Alter mit gesetzlicher, betrieblicher und privater Rente 70 Prozent des letzten Nettolohns haben - so rechnete es der Co-Vorsitzende der Rentenkommission, Frank-JĂŒrgen Weise, vor.
