Honda, Aktie

Honda Aktie: 414,3 Milliarden Yen Fehlbetrag

16.05.2026 - 07:21:25 | boerse-global.de

Honda rutscht erstmals seit Jahrzehnten in die operativen Verlustzone, vor allem wegen hoher Kosten im Elektroauto-Geschäft.

Honda Aktie: 414,3 Milliarden Yen Fehlbetrag - Foto: über boerse-global.de
Honda Aktie: 414,3 Milliarden Yen Fehlbetrag - Foto: über boerse-global.de

Honda hat ein Kapitel geschrieben, das es fast sieben Jahrzehnte lang nicht gab: ein Jahresverlust im operativen Geschäft. Der Konzern meldete für das Geschäftsjahr bis Ende März einen operativen Fehlbetrag von 414,3 Milliarden Yen. Unter dem Strich fiel ein Nettoverlust von 423,9 Milliarden Yen an.

Der Markt reagierte trotzdem freundlich. Die Aktie legte am Freitag um 2,53 Prozent auf 7,51 Euro zu und kam auf Wochensicht auf ein Plus von 9,62 Prozent. Der Grund liegt weniger in den schwachen Zahlen als in dem, was Honda für das laufende Jahr signalisiert.

EV-Kosten drücken das Ergebnis

Belastet wurde das Ergebnis vor allem durch Umbau- und Abschreibungsaufwand rund um das Elektroauto-Geschäft. Dafür wies Honda Kosten von 1.577,8 Milliarden Yen aus. Das ist der zentrale Brocken hinter dem historischen Fehlbetrag.

Parallel dazu zieht der Konzern die Reißleine bei einem großen Projekt in Nordamerika. Der geplante 11-Milliarden-Dollar-Zulieferkomplex für Elektrofahrzeuge in Ontario liegt auf Eis. Honda justiert damit seine E-Strategie neu und setzt stärker auf Hybridmodelle.

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Motorräder federn den Schaden ab

Es gibt aber auch ein Gegengewicht. Das Motorradgeschäft lieferte Rekordwerte bei operativem Gewinn und Absatz, vor allem in Indien und Brasilien. Genau diese Sparte stabilisiert den Konzern in einer Phase, in der das Auto- und EV-Geschäft viel Kapital bindet.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Honda wieder einen operativen Gewinn von 500 Milliarden Yen. Außerdem peilt der Konzern in den nächsten drei Jahren Ausschüttungen von mindestens 800 Milliarden Yen an. Die Jahresdividende bleibt bei 70 Yen je Aktie.

Der Markt schaut nach vorn

Die Aktie notiert zwar klar über dem 50-Tage-Durchschnitt von 7,18 Euro, bleibt aber unter der 100-Tage-Linie von 7,89 Euro. Seit Jahresbeginn liegt sie noch im Minus, der Abstand zum 52-Wochen-Hoch beträgt 18,51 Prozent. Das zeigt: Die Erholung ist da, aber noch nicht stabil verankert.

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Am 16. Mai dominiert deshalb nicht der Rückblick auf das Verlustjahr, sondern der Versuch, wieder auf Gewinnkurs zu kommen. Gelingt Honda die Rückkehr zu einem operativen Überschuss, dürfte der Markt den harten Schnitt im EV-Geschäft eher als teure, aber notwendige Neuaufstellung werten.

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