Iberdrola Aktie: Mexiko-Verkauf an Grupo Cox für 4,2 Milliarden
15.05.2026 - 20:27:46 | boerse-global.deIberdrola treibt den Ausbau seiner Stromnetze in Großbritannien weiter voran. Über die Tochter ScottishPower hat der Konzern Rückendeckung von der britischen Regulierungsbehörde Ofgem für die Vorfinanzierung zweier großer Übertragungsprojekte in Schottland erhalten.
Es geht um rund 173 Millionen Euro. Das Geld fließt in das Tealing-to-Kincardine-Upgrade und das Denny-to-Wishaw-Netzprojekt. Beide Vorhaben sind Teil des ASTI-Rahmens und des RIIO-T3-Regelwerks.
Mehr Leitungen für die Energiewende
Der Kern des Plans ist klar. Die Netze sollen mehr Kapazität bekommen, damit erneuerbare Energie besser eingespeist werden kann. Zugleich soll die Infrastruktur die breitere Elektrifizierung stützen.
Iberdrola verknüpft diese Investitionen mit dem Zielbild für „Clean Power 2030“. Der Konzern baut damit weiter an der Netzstabilität, die für den Umbau des Energiesystems nötig ist. Das ist kein Nebenschauplatz, sondern ein zentrales Geschäftsfeld.
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Parallel dazu hat Iberdrola zuletzt auch sein Mexiko-Geschäft verkauft. Am 14. Mai 2026 schloss der Konzern die Übertragung an Grupo Cox ab. Der Preis lag bei rund 4,2 Milliarden Dollar.
Der Deal umfasst 2.600 Megawatt installierte Kapazität, eine Projektpipeline von 12.000 Megawatt und ein großes Portfolio an Gewerbe- und Industriekunden. Mit dem Verkauf verschiebt Iberdrola den Fokus noch stärker auf Netze und Strominfrastruktur.
Aktionäre rücken in den Blick
Vor der Hauptversammlung Ende Mai fährt der Konzern die Ansprache der Anteilseigner hoch. In Spanien gibt es zusätzliche regionale Termine. Zugleich hat das Management eine Gesamtausschüttung von 4,5 Milliarden Euro vorgeschlagen.
Darin enthalten sind eine Schlussdividende von 0,427 Euro je Aktie und eine bereits ausgezahlte Zwischendividende von 0,253 Euro. Außerdem koppelt Iberdrola einen Beteiligungsanreiz an eine Präsenz von 70 Prozent auf der Versammlung. Das soll die Beteiligung erhöhen.
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Auch operativ meldet der Konzern Fortschritte. In Portugal ging das Windprojekt Tâmega Norte ans Netz. Die hybride Wind-Wasser-Kraftwerksanlage mit 195 Megawatt steht für ein Investment von 346 Millionen Euro.
Die Aktie reagiert darauf bisher verhalten. Sie notiert bei 19,27 Euro und damit leicht unter dem Vortag. Auf Sicht von 30 Tagen liegt das Papier rund 3,7 Prozent im Minus, seit Jahresbeginn aber noch im Plus.
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