WDH, Bundesweit

WDH: Bundesweit Warnstreiks in Kliniken und Heimen gestartet

06.03.2025 - 07:16:54 | dpa.de

(Im 1. Satz des 2. Absatzes wurde das Wort «aus» ergÀnzt, im 1.

(Im 1. Satz des 2. Absatzes wurde das Wort «aus» ergÀnzt, im 1. Satz des 3. Absatz das Wort «einem».)

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Im Tarifkonflikt des öffentlichen Dienstes hat Verdi einen bundesweiten Warnstreiktag an zahlreichen KrankenhĂ€usern und in Pflegeeinrichtungen von Bund und Kommunen gestartet. So seien in Köln etliche BeschĂ€ftigte mehrerer Kliniken dem Streikaufruf gefolgt, sagte ein regionaler Vertreter der Gewerkschaft der Deutschen Presse-Agentur.

Verdi geht davon aus, dass sich BeschĂ€ftigte aus bundesweit mehr als 200 Gesundheitseinrichtungen an dem Warnstreiktag beteiligen. Dabei geht es insbesondere um KrankenhĂ€user und Pflegeeinrichtungen. Laut Gewerkschaft gibt es in allen bestreikten Einrichtungen einen Notdienst. In Pflegeheimen werde hĂ€ufig auf eine Besetzung wie an Wochenenden zurĂŒckgegriffen.

Mit einem Aktionstag, der sich Warnstreiks in anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes wie etwa kommunalen Verkehrsbetrieben anschließt, will Verdi den Druck auf die Arbeitgeber weiter erhöhen. So gelte es die Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen zu verbessern, um BeschĂ€ftigte zu halten, neue Mitarbeiter zu gewinnen so und dem Personalmangel entgegenzuwirken.

Kritik von kommunalen Arbeitgebern

Die kommunalen Arbeitgeber kritisieren das Vorgehen. Warnstreiks, die die Kinderbetreuung, die Gesundheitsversorgung und den Nahverkehr einschrĂ€nkten oder gar lahmlegten, schadeten in erster Linie den BĂŒrgern. Die dritte Verhandlungsrunde vom 14. bis zum 16. MĂ€rz solle eine "tragfĂ€hige Lösung" bringen. DafĂŒr brauche es aber Bewegung auf beiden Seiten.

Verdi fordert acht Prozent mehr Entgelt, mindestens aber 350 Euro mehr im Monat. Die Arbeitgeber hatten bisher kein konkretes Angebot vorgelegt. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen sind etliche Kundgebungen geplant. Verdi-Bundeschef Frank Werneke will am Vormittag im ostwestfÀlischen Bad Oeynhausen sprechen. Weitere Kundgebungen sind in Dortmund, Bochum, Essen, Köln oder Solingen von Verdi vorgesehen.

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