Produktion/Absatz, Arbeit

Vierte Verhandlungsrunde fĂŒr Hafenarbeiter lĂ€uft

Veröffentlicht am: 11.07.2024 um 10:53 Uhr | dpa.de

Im Tarifkonflikt der Seehafenbetriebe verhandeln Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite wieder.

Die vierte Verhandlungsrunde hat am Morgen in Bremen begonnen und ist bis Freitagabend geplant, wie der Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe (ZDS) mitteilte.

Der Tarifstreit wird begleitet von mehreren Warnstreiks. Am Morgen legten die Hafenarbeiter im niedersÀchsischen Brake die Arbeit nieder. "Der Streik lÀuft seit 6 Uhr und dauert voraussichtlich bis in den Abend hinein", sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi. Die BeschÀftigten aus Brake waren aufgerufen, sich an einer Kundgebung vor dem Verhandlungsort in Bremen zu beteiligen. Zuvor hatte es bereits in den HÀfen von Hamburg, Bremerhaven, Emden, Bremen und Wilhelmshaven Warnstreiks gegeben.

Arbeitgeber boten Lohnerhöhung um 2,9 Prozent

Verdi fordert fĂŒr die BeschĂ€ftigten rĂŒckwirkend zum 1. Juni unter anderem eine Erhöhung der Stundenlöhne um drei Euro sowie eine entsprechende Anhebung der SchichtzuschlĂ€ge. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

Der ZDS bot zuletzt zum 1. Juni eine Lohnerhöhung um 2,9 Prozent, mindestens aber 80 Cent mehr pro Stunde. Die SchichtzuschlÀge sollten demnach um 33 Cent auf 3,50 Euro steigen.

"In der dritten Verhandlungsrunde lagen wir noch weit auseinander", sagte Verdi-VerhandlungsfĂŒhrerin Maren Ulbrich. "Es kommt darauf an, dass insbesondere die unteren Lohngruppen durch die Lohnerhöhungen finanziell entlastet werden."

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