Imerys, Aktie

Imerys Aktie: 50 Millionen für EMILI-Machbarkeitsstudie

12.05.2026 - 06:29:58 | boerse-global.de

Der französische Mineralienkonzern konzentriert sich auf sein Lithium-Vorhaben in Frankreich, während er in Nordamerika zukauft und ein Sparprogramm umsetzt.

Imerys Aktie: 50 Millionen für EMILI-Machbarkeitsstudie - Foto: über boerse-global.de
Imerys Aktie: 50 Millionen für EMILI-Machbarkeitsstudie - Foto: über boerse-global.de

Lithium-Projekt rückt nach vorn

Imerys ordnet seine Lithium-Strategie neu. Der französische Konzern bündelt seine Mittel stärker auf das EMILI-Projekt in Zentralfrankreich und legt das britische Vorhaben in Cornwall auf Pflege und Instandhaltung. Das ist mehr als eine bloße Verschiebung im Projektportfolio. Es zeigt, wo der Konzern in den kommenden Jahren das größere industrielle Potenzial sieht.

Für EMILI hat die französische Regierung über die Banque des Territoires Ende April eine Minderheitsbeteiligung für 50 Millionen Euro übernommen. Das Geld soll die endgültige Machbarkeitsstudie unterstützen, die für Anfang 2027 erwartet wird. Der Plan bleibt ambitioniert: Ab 2030 sollen jährlich 34.000 Tonnen Lithiumhydroxid produziert werden, um die europäische Lieferkette für Elektroautos zu stützen.

Quartal mit solider Basis

Auch operativ hält sich Imerys in einem schwierigen Umfeld ordentlich. Im ersten Quartal 2026 kletterte der Umsatz auf 835 Millionen Euro, organisch lag das Wachstum bei 0,7 Prozent. Getragen wurde das von höheren Mengen und stabilen Preisen in wichtigen Segmenten.

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Das bereinigte EBITDA stieg auf 118 Millionen Euro. Auf der Nettoebene blieb am Ende aber fast nichts hängen: Der Gewinn schrumpfte auf 1 Million Euro nach 23 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Belastend wirkten vor allem Währungseffekte. Der schwächere US-Dollar drückte die berichteten Zahlen um 42 Millionen Euro.

Zukäufe und Kostendisziplin

Parallel dazu baut Imerys das Geschäft in Nordamerika aus. Im April wurde eine verbindliche Vereinbarung zur Übernahme von Great Lakes Minerals getroffen, einem US-Verarbeiter für die Feuerfest- und Schleifmittelindustrie. Nach der Integration soll das Unternehmen rund 80 Millionen Dollar Jahresumsatz beitragen.

Hinzu kommt das Sparprogramm „Project Horizon“. Es soll zwischen 50 und 60 Millionen Euro an Einsparungen gegenüber der Kostenbasis von 2025 bringen. Mehr als die Hälfte davon soll schon im laufenden Jahr wirksam werden, der volle Effekt ist für 2027 geplant. Genau diese Mischung aus Portfoliobereinigung, Zukäufen und Kostensenkung dürfte für die Bewertung der Aktie zentral bleiben.

An der Börse kommt das bislang nur verhalten an. Die Aktie schloss am Montag bei 22,54 Euro, liegt seit Jahresbeginn aber noch 6,24 Prozent im Minus. Vom 52-Wochen-Hoch ist sie knapp 19 Prozent entfernt, zugleich notiert sie über dem jüngsten Tief. 50-Tage-Linie und RSI deuten auf eine Phase ohne klare Richtung hin. Am 12. Mai richten sich die Blicke deshalb auf die Hauptversammlung und darauf, wie konkret Imerys den nächsten Schritt bei Lithium und Profitabilität beschreibt.

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