ImmunityBio, Kanzleien

ImmunityBio: Drei Kanzleien am 29. April

30.04.2026 - 10:53:10 | boerse-global.de

ImmunityBio verzeichnet starkes Umsatzwachstum mit Krebsmittel Anktiva, sieht sich aber mehreren Sammelklagen wegen irreführender Werbeaussagen gegenüber.

ImmunityBio: Drei Kanzleien am 29. April - Foto: über boerse-global.de
ImmunityBio: Drei Kanzleien am 29. April - Foto: über boerse-global.de

Starke Verkaufszahlen, tiefer Fall an der Börse. Bei ImmunityBio klaffen operative Realität und juristische Risiken weit auseinander. Gleich drei Anwaltskanzleien brachten diese Woche Sammelklagen auf den Weg. Der Vorwurf wiegt schwer: irreführende Werbung für das Krebsmedikament Anktiva.

Falsche Versprechen im Podcast

Im Zentrum der Klagen steht Dr. Patrick Soon-Shiong. Der wissenschaftliche Leiter des Unternehmens äußerte sich in einem landesweit ausgestrahlten Podcast zu Anktiva. Dabei bezeichnete er das Mittel als Therapie für alle Krebsarten. Er nannte es einen therapeutischen Impfstoff zur Krebsprävention. Tatsächlich ist Anktiva nur für eine sehr spezifische Form von Blasenkrebs zugelassen.

Die US-Gesundheitsbehörde FDA schritt ein. Am 24. März 2026 wurde ein offizielles Warnschreiben der Behörde öffentlich. Die Folge: Der Aktienkurs brach um 21 Prozent ein.

Der Titel fiel auf 7,42 US-Dollar. Fast zwei Milliarden US-Dollar an Marktwert lösten sich damit in Luft auf.

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Das Unternehmen lenkt ein

ImmunityBio reagierte umgehend auf die Vorwürfe. Das Management reichte Anfang April eine umfassende Antwort bei der FDA ein. Das Unternehmen löschte den umstrittenen Podcast und stoppte geplante Fernsehspots. Parallel dazu verschärfte der Vorstand die internen Kontrollen für Werbemaßnahmen.

Den juristischen Ärger stoppt das vorerst nicht. Mehrere Kanzleien rufen geschädigte Aktionäre nun auf, sich den Sammelklagen anzuschließen. Die Frist für die Benennung eines Hauptklägers endet am 26. Mai 2026. Betroffen sind Investoren, die zwischen Mitte Januar und Ende März Papiere gekauft haben.

Operatives Geschäft brummt

Abseits der Gerichtssäle läuft das Geschäft auf Hochtouren. Im ersten Quartal stieg der vorläufige Nettoumsatz mit Anktiva auf 44,2 Millionen US-Dollar. Das entspricht einem Sprung von 168 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

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Währenddessen treibt ImmunityBio die globale Expansion voran. Anktiva erhielt kürzlich eine bedingte Zulassung in 27 EU-Staaten. Auch in Saudi-Arabien ist das Medikament nun auf dem Markt. Finanziell steht der Konzern mit Barreserven von rund 380 Millionen US-Dollar solide da.

Das operative Wachstum stützt den Kurs derzeit fundamental. Bis zum Kläger-Stichtag am 26. Mai 2026 formiert sich nun die juristische Gegenseite vor dem zuständigen Gericht in Kalifornien. Ein weiteres Eingreifen der FDA oder hohe Strafzahlungen könnten die kommerziellen Erfolge schnell wieder überschatten.

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