Imperial Brands Aktie: 2,6 Milliarden Pfund Free Cashflow
19.05.2026 - 03:25:21 | boerse-global.deImperial Brands liefert solide Zahlen – doch das operative Geschäft zeigt Risse. Der Zigarettenkonzern schüttet hohe Cash-Bestände an die Aktionäre aus. Indes belasten regionale Einbrüche und Transformationskosten das Ergebnis. Das Management bestätigt dennoch den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr.
Cashflow und Kapitalrückführung
Imperial Brands weist für die letzten zwölf Monate einen Free Cashflow von 2,6 Milliarden Pfund aus. Die Cash-Conversion liegt bei 98 Prozent. Der Konzern hebt die Dividende um vier Prozent an. Hinzu kommt ein Aktienrückkauf über 1,45 Milliarden Pfund. Seit 2021 hat Imperial Brands insgesamt rund 11,5 Milliarden Pfund an die Aktionäre zurückgegeben. Das unterstreicht den Fokus auf hohe Aktionärsrenditen.
Operatives Geschäft im Wandel
Die Nettoumsätze aus Tabak und Next Generation Products (NGP) legten im ersten Halbjahr um 1,8 Prozent zu. Allerdings ist die regionale Entwicklung uneinheitlich. In Australien brachen die Volumina um 50 Prozent ein. In den USA drückten Werbeausgaben für NGP auf die Profitabilität.
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Imperial Brands treibt ein Kostensenkungsprogramm voran. Bis 2030 will das Unternehmen jährlich 320 Millionen Pfund einsparen. Das erste Halbjahr war jedoch von Einmalbelastungen geprägt. Dazu zählen ein Vergleich im US-Bundesstaat Delaware und Kosten für die strategische Neuausrichtung.
Ausblick bestätigt – operative Baustellen bleiben
Das Management bestätigt die Prognose für 2026: niedriges einstelliges Wachstum bei Tabak, zweistelliges Plus bei NGP. Das bereinigte Betriebsergebnis soll um drei bis fünf Prozent steigen. Beim bereinigten Gewinn je Aktie erwartet Imperial Brands ein Plus im hohen einstelligen Prozentbereich.
Allerdings belasten Währungseffekte mit null bis einem Prozent. Hinzu kommen geopolitische Risiken, etwa im Nahen Osten. Die Aktie notiert bei 33,28 Euro, rund 13 Prozent unter dem Jahreshöchststand. Seit Jahresbeginn hat das Papier acht Prozent verloren. Anleger scheinen die Risiken höher zu gewichten als die defensiven Qualitäten.
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