Kolumbien, Niederlande und andere fĂŒr klare Abkehr von Kohle und Gas
21.11.2025 - 15:22:10In einer gemeinsamen ErklÀrung bekrÀftigten sie dies und beriefen sich auf das Ziel, die ErderwÀrmung auf 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen.
Konferenz in Kolumbien geplant
Die Konferenz dĂŒrfe nicht enden ohne einen Fahrplan fĂŒr die globale Abkehr von fossilen Brennstoffen, erklĂ€rte Kolumbiens Umweltministerin Irene Velez Torres. Es mĂŒsse einen konkreten Plan geben. "Fossile Brennstoffe sind die Haupt-Triebkraft der Klimakrise."
FĂŒr Ende April kommenden Jahres laden Kolumbien und die Niederlande zu einer Konferenz ins kolumbianische Santa Marta. Es solle um eine sozial gerechte Abkehr von fossilen Brennstoffen gehen. Eingeladen seien Staaten ebenso wie Organisationen oder Indigene. Die Konferenz solle den UN-Prozess der Klimakonferenzen ergĂ€nzen.
Koalitionen der Willigen als Alternative?
Die niederlĂ€ndische Klimaministerin und Vize-MinisterprĂ€sidentin Sophie Hermans betonte, der Tagungsort, ein wichtiger Hafen fĂŒr Kohleexporte, sende ein Signal, ebenso die Tatsache, dass Kolumbien ein wichtiges Kohleförderland sei. "LĂ€nder, die von fossilen Brennstoffen abhĂ€ngig sind, wollen ihre AbhĂ€ngigkeit von Ăl-, Gas- und Kohleförderung beenden. Aber um das auf gerechte Weise zu machen, bedarf es nie dagewesener internationaler Zusammenarbeit, damit niemand zurĂŒckgelassen wird."
In den vergangenen Jahren sind zunehmend Zweifel aufgekommen, ob die Weltklimakonferenzen, auf denen BeschlĂŒsse einstimmig gefasst werden mĂŒssen, der Eskalation der Klimakrise schnell genug etwas entgegensetzen können. Koalitionen williger LĂ€nder - wie die Initiative von Kolumbien - werden als mögliche Alternative diskutiert.
Neben Kolumbien und den Niederlanden stellten sich zunĂ€chst unter anderem Spanien, Ăsterreich, Belgien, Australien, DĂ€nemark, Mexiko sowie besonders vom Klimawandel bedrohte Inselstaaten hinter die Forderung.

