Unwetterwarnung, GlÀtte

Unwetterwarnung vor GlÀtte - viele Schulen geschlossen

12.01.2026 - 05:24:38

In einigen BundeslÀndern sind die Schulen zu, der ADAC und der Bundesverkehrsminister mahnen zur Vorsicht: In weiten Teilen Deutschlands soll es am Montag durch gefrierenden Regen gefÀhrlich glatt werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab fĂŒr mehrere BundeslĂ€nder eine Unwetterwarnung wegen Glatteis aus.

"Die gefĂ€hrliche Situation ist noch nicht vorbei", sagte Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) der "Bild"-Zeitung mit Blick auf Tief "Gunda", das auf Wintersturm "Elli" folgte. Laut DWD besteht vor allem in der West- und SĂŒdhĂ€lfte Deutschlands hohe GlĂ€ttegefahr.

Schulen zu in einigen BundeslÀndern

Im bevölkerungsstĂ€rksten Bundesland Nordrhein-Westfalen bleiben die Schulen am Montag wegen der Glatteis-Gefahr ebenso geschlossen wie in Niedersachsen und in Bremen. Der PrĂ€senzunterricht fĂ€llt aus. In NRW werde lediglich eine Notbetreuung angeboten, teilte die Landesregierung mit. Die Behörden in Niedersachsen verwiesen darauf, dass ein sicherer SchĂŒlertransport nicht gewĂ€hrleistet werden könne. Ausnahmen gibt es auf den ostfriesischen Inseln.

Wegen der Blitzeis-Gefahr bekommen die SchĂŒlerinnen und SchĂŒler in Bremen Distanzunterricht. Das bedeutet, dass die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu Hause lernen - angeleitet von ihren LehrkrĂ€ften. "Ziel ist es, Risiken auf den Schulwegen zu vermeiden und die Sicherheit von SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern sowie BeschĂ€ftigten zu gewĂ€hrleisten", sagte eine Sprecherin des Bildungsressorts. FĂŒr SchĂŒlerinnen und SchĂŒler, die nicht zu Hause betreut werden können, wird an den allgemeinbildenden Schulen eine Notbetreuung organisiert. Schulbusse fahren am Montag nicht.

Der ADAC empfahl, auf unnötige Autofahrten zu verzichten. Gerade bei Blitzeis solle man das Auto lieber stehenlassen, warnte ein Sprecher.

In der Nacht meldeten die Polizeibehörden in den betroffenen LÀndern zunÀchst keine glÀttebedingten UnfÀlle. Einige Sprecher wiesen jedoch darauf hin, dass sich die Auswirkungen des Wetters erst am Nachmittag zeigen werden.

Bahn geht nicht von grĂ¶ĂŸeren Problemen aus

Die Deutsche Bahn rechnet fĂŒr Montag trotz der Warnungen nur mit kleineren EinschrĂ€nkungen durch den gefrierenden Regen. Am Wochenende hatte Wintersturm "Elli" im Norden Deutschlands noch fĂŒr massive EinschrĂ€nkungen im Fernverkehr gesorgt. Es sei nicht davon auszugehen, dass es erneut so große Probleme wie am Freitag und Samstag geben könnte, sagte der Chef des fĂŒr die Infrastruktur zustĂ€ndigen Bahn-Unternehmens DB InfraGo, Philipp Nagl. Am Montag seien aber noch EinschrĂ€nkungen im Zugverkehr im Norden Deutschlands möglich.

@ dpa.de