Glyphosat-Produkt darf vorerst nicht verkauft werden
12.03.2025 - 17:38:09 | dpa.deWie das Bundesamt fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) mitteilte, darf das Bayer-Pflanzenschutzmittel Roundup Future in Deutschland vorerst weder angewendet noch verkauft werden. Das geht auf einen Widerspruch der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zurĂŒck, der eine aufschiebende Wirkung hat. Im nĂ€chsten Schritt wird Bayer angehört - danach könnte der Verkauf doch noch möglich sein.
Von Bayer hieĂ es, man arbeite daran, die Zulassung wiederherzustellen. "Wir sind zuversichtlich, dies schnell zu erreichen und damit sicherzustellen, dass Landwirte in Deutschland wieder Zugang zu diesem wichtigen Produkt haben - gerade jetzt zu Beginn der Saison." Die anderen in Deutschland zugelassenen glyphosathaltigen Produkte von Bayer seien davon nicht betroffen.
Die Umwelthilfe sieht das Thema Glyphosat ganz anders als der Leverkusener Konzern. "Es ist ein wichtiger Erfolg, dass das neu zugelassene Glyphosat-Pestizid Roundup Future vorerst nicht mehr verkauft und angewendet werden darf", sagt DUH-BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer JĂŒrgen Resch. Es zĂ€hle jeder Tag, an dem die Umwelt vor diesem giftigen Totalherbizid bewahrt werde.
Bayer betont hingegen, dass der Wirkstoff sicher fĂŒr Mensch und Umwelt sei, wenn er gemÀà der Anwendungshinweise verwendet werde. "Dies bestĂ€tigen zahlreiche Regulierungsbehörden weltweit seit Jahrzehnten", sagt der Firmensprecher und verweist darauf, dass die EU-Kommission Glyphosat im Jahr 2024 fĂŒr weitere zehn Jahre wieder zugelassen habe.
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