Anstieg in Westafrika - Mpox bleibt internationale Notlage
09.06.2025 - 20:19:14 | dpa.deDas Virus könnte sich auch unbemerkt auf anderen Kontinenten verbreiten. Deshalb bleibe die Ausbreitung von Mpox eine internationale Gesundheitsnotlage, teilte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus auf Empfehlung unabhÀngiger Experten in Genf mit.
Das Mpox-Virus (frĂŒher: Affenpocken) wird bei engem Körperkontakt ĂŒbertragen. Infektionen verlaufen oft mild mit Hautausschlag und Fieber. Sie können aber bei kleinen Kindern oder Menschen mit geschwĂ€chtem Immunsystem tödlich sein.
Mehr als 37.000 bestÀtigte Mpox-FÀlle
Die WHO hatte im August 2024 eine "Gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" (PHEIC) ausgerufen. Diese höchste Alarmstufe soll Regierungen zu mehr Wachsamkeit veranlassen und Gelder fĂŒr die BekĂ€mpfung mobilisieren. Die WHO berichtete jedoch, dass es noch immer "Herausforderungen" bei der Ăberwachung und Diagnose der Mpox-Ausbreitung sowie zu wenig Geld fĂŒr den Kampf gegen die Krankheit gebe.
Seit Anfang 2024 sind der WHO mehr als 37.000 bestÀtigte Mpox-FÀlle in 25 Staaten gemeldet worden. Darunter waren 125 Patienten, die an der Krankheit starben.
Weitere Ausbreitung seit Februar
Brennpunkt des Infektionsgeschehens ist die Demokratische Republik Kongo. Dort wurden bislang 60 Prozent der Mpox-FÀlle verzeichnet. Aktuell kommen in dem zentralafrikanischen Staat 2.000 bis 3.000 neue VerdachtsfÀlle pro Woche dazu. Auch Uganda, Burundi und Sierra Leone gehören zu den LÀndern mit hohen Fallzahlen.
Die WHO hatte zuletzt im Februar die Fortsetzung der internationalen Gesundheitsnotlage bekanntgegeben. Seitdem ist Mpox erstmals in Albanien, Ăthiopien, Malawi, Nordmazedonien, dem SĂŒdsudan, Tansania und Togo aufgetreten.
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