Intel, Aktie

Intel Aktie: Apple-Deal auf zehn Milliarden Dollar

13.05.2026 - 04:17:44 | boerse-global.de

Intel verhandelt mit Apple über einen großen Produktionsvertrag. Die US-Regierung unterstützt die Gespräche, um die Abhängigkeit von asiatischen Herstellern zu reduzieren.

Intel Aktie: Apple-Deal auf zehn Milliarden Dollar - Foto: über boerse-global.de
Intel Aktie: Apple-Deal auf zehn Milliarden Dollar - Foto: über boerse-global.de

Die US-Regierung formt die heimische Halbleiterindustrie aktiv um. Aktuell vermitteln Bundesbehörden offenbar einen weitreichenden Produktionsvertrag zwischen Intel und Apple. Das Ziel: Die Lieferketten des iPhone-Konzerns sollen unabhängiger von Asien werden.

Nach einer massiven Rallye nehmen Anleger am Dienstag Gewinne mit. Die Aktie fällt um knapp sieben Prozent auf 102,22 Euro. Seit Jahresanfang steht dennoch ein beeindruckendes Plus von über 200 Prozent auf der Anzeigetafel.

Staatliche Hilfe für den Foundry-Ausbau

Die Verhandlungen zwischen den beiden Technologiegiganten laufen unter staatlicher Aufsicht. Die US-Behörden halten mittlerweile rund zehn Prozent der Intel-Anteile. Zuvor wandelte der Staat Subventionen aus dem CHIPS Act in Eigenkapital um.

Apple will seine Abhängigkeit vom taiwanischen Auftragsfertiger TSMC verringern. Intels neuer 18A-Fertigungsprozess positioniert sich hier als zentrale Alternative. Analysten der Bank of America schätzen das Volumen dieses möglichen Deals auf etwa zehn Milliarden US-Dollar.

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Ausrüster wittern lukrative Bestellungen

Ein Abschluss hätte weitreichende Folgen für die gesamte Branche. Beobachter erwarten massive Investitionen in neue Produktionsanlagen. Intel könnte bis zu 15 teure EUV-Lithografiesysteme beim niederländischen Anlagenbauer ASML ordern.

Umfasst der Vertrag auch iPhone-Prozessoren, winken ASML Aufträge im Wert von 4,6 Milliarden Euro. Ohne das Smartphone-Volumen sinkt die Summe auf knapp zwei Milliarden Euro. Parallel dazu könnte der Deal dutzende Spezialmaschinen von BE Semiconductor erfordern.

KI-Boom treibt das operative Geschäft

Operativ profitiert Intel massiv vom aktuellen Branchenzyklus. Im abgelaufenen Quartal übertraf der Konzern die Markterwartungen deutlich. Der Umsatz kletterte auf 13,6 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn je Aktie lag mit 29 Cent weit über den Prognosen.

CEO Lip-Bu Tan berichtet von einer beispiellosen Nachfrage im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Allein die Sparte für Rechenzentren und KI wuchs um 22 Prozent auf gut fünf Milliarden US-Dollar. Die Folge: Zahlreiche Banken passen ihre Bewertungsmodelle an.

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Analysten reagieren mit höheren Kurszielen auf die operativen Fortschritte. Mizuho hebt die Marke auf 124 US-Dollar an. Die Deutsche Bank visiert nun glatte 100 US-Dollar an.

Konkrete Zahlen zur weiteren Entwicklung liefert das Management in Kürze. Für das laufende Quartal peilt Intel einen Gewinn von rund 20 Cent je Aktie an.

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