Intel, Aktie

Intel Aktie: Craig Barratt übernimmt Aufsichtsratsvorsitz

13.05.2026 - 14:07:36 | boerse-global.de

Intel-Aktie fällt nach schwachen Notebook-Zahlen, während Hauptversammlung über Führungswechsel und Apple-Deal entscheidet.

Intel Aktie: Craig Barratt übernimmt Aufsichtsratsvorsitz - Foto: über boerse-global.de
Intel Aktie: Craig Barratt übernimmt Aufsichtsratsvorsitz - Foto: über boerse-global.de

Starke Zahlen, eine historische Kursrally und plötzlich kalte Füße bei den Investoren. Bei Intel prallen am Tag der Hauptversammlung extreme Gegensätze aufeinander. Seit Jahresbeginn hat sich der Aktienkurs mit einem Plus von gut 205 Prozent mehr als verdreifacht. Pünktlich zum Aktionärstreffen gerät der Aufwärtstrend nun ins Stottern.

Ein Analystenbericht von KeyBanc Capital Markets löste am Dienstag massive Gewinnmitnahmen aus. Die Experten meldeten für April einen Einbruch der Notebook-Auslieferungen um 27 Prozent gegenüber dem Vormonat. Daraufhin knickte die Intel-Aktie um rund zehn Prozent ein und ging bei 102,74 Euro aus dem Handel. Auch Konkurrenten wie Qualcomm und AMD verbuchten deutliche Abschläge.

Leerverkäufer positionieren sich bereits für weitere Kursverluste. Die Short-Quote nähert sich einem Jahreshoch, obwohl die Bären in den vergangenen Wochen laut S3 Partners Buchverluste im zweistelligen Milliardenbereich erlitten haben. Die Wall Street ist derweil gespalten. Die Deutsche Bank hält die positiven Nachrichten für vollständig eingepreist. Mizuho hob das Kursziel hingegen auf 124 US-Dollar an und verweist auf eine starke Nachfrage nach KI-Servern.

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Umbruch im Aufsichtsrat

Inmitten dieser Turbulenzen stimmt die Hauptversammlung heute über die künftige Ausrichtung ab. Ein Führungswechsel an der Aufsichtsratsspitze steht fest. Der Halbleiter-Veteran Craig H. Barratt übernimmt im Anschluss an das Treffen den Vorsitz von Frank D. Yeary, der nicht mehr zur Wahl antritt. Damit treibt Intel den Umbau des Kontrollgremiums weiter voran.

Operativ ruhen die Hoffnungen auf dem Ausbau der Auftragsfertigung. Einem Bericht des Wall Street Journals zufolge existiert eine vorläufige Einigung mit Apple. Intel soll künftig Chips für den iPhone-Konzern fertigen. Nennenswerte Umsätze aus diesem Deal dürften allerdings frühestens 2028 fließen.

Margendruck trifft auf KI-Fantasie

Kurzfristig belasten die Anlaufkosten für die neue 18A-Fertigungstechnologie die Profitabilität. Das Management rechnet für das zweite Quartal mit einer leicht sinkenden Bruttomarge von 39 Prozent. Dem gegenüber steht ein starkes Auftaktquartal. Der Umsatz kletterte zuletzt auf 13,6 Milliarden US-Dollar, während der bereinigte Gewinn die Markterwartungen deutlich übertraf.

Ein struktureller Wandel in der KI-Infrastruktur spielt Intel dabei in die Karten. Das Verhältnis von CPUs zu GPUs in Rechenzentren verschiebt sich zunehmend von 1:8 in Richtung 1:4. Gelingt es dem neuen Aufsichtsrat, diese Entwicklung in margenstarke Aufträge umzumünzen, bietet der aktuelle Rücksetzer vom 52-Wochen-Hoch bei knapp 110 Euro eine solide Ausgangsbasis für den restlichen Jahresverlauf.

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