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Intel stellt mit Arc Pro B70 und B65 neue Profi-Grafikkarten vor

20.03.2026 - 01:01:24 | boerse-global.de

Intel stellt die Arc Pro B70 und B65 mit Big-Battlemage-Architektur vor und greift damit den lukrativen Profi-Markt für KI und Rendering an.

Intel stellt mit Arc Pro B70 und B65 neue Profi-Grafikkarten vor - Foto: über boerse-global.de
Intel stellt mit Arc Pro B70 und B65 neue Profi-Grafikkarten vor - Foto: über boerse-global.de

Intel greift die Marktführer Nvidia und AMD in der Profi-Grafik an. Am 25. März stellt der Chip-Riese seine neuen High-End-Arbeitsplatz-GPUs Arc Pro B70 und B65 offiziell vor. Sie basieren auf der leistungsstarken „Big Battlemage“-Architektur und zielen auf den lukrativen Markt für KI, 3D-Rendering und wissenschaftliches Rechnen.

Die Enthüllung folgt wochenlangen Spekulationen und indirekten Bestätigungen. Bereits Anfang März tauchten Hinweise auf die B70 in Intels eigener Software-Dokumentation auf. Jetzt liegen durchgesickerte Pressematerialien vor, die den Termin und die Spezifikationen bestätigen.

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Die „Big Battlemage“-Architektur im Detail

Das Herz der neuen Top-Karte, der Arc Pro B70, ist der BMG-G31-Chip. Er verfügt über 32 Xe2-Cores der zweiten Grafikarchitektur-Generation. Ausgestattet ist die GPU mit einem großen 32 GB ECC GDDR6-Speicher auf einem 256-Bit-Bus – eine Konfiguration, die auf speicherintensive Profi-Anwendungen zugeschnitten ist. Die Leistungsaufnahme soll zwischen 160 und 290 Watt konfigurierbar sein, das Referenzdesign liegt bei 230 Watt.

Das Schwestermodell Arc Pro B65 bietet ebenfalls 32 GB ECC-Speicher, kommt aber mit 20 Xe2-Cores und einer Leistungsaufnahme von 200 Watt daher. Sie stellt damit eine leistungsstarke Mittelklasse-Option dar und verbessert den bereits erhältlichen Arc Pro B60 deutlich durch die massive Speicheraufrüstung. Verfügbar sollen beide Modelle sowohl von Intel selbst als auch von Partnern wie ASRock sein.

Fokus auf Profitabilität und Datenintegrität

Intels Strategie ist klar: Der Chipkonzern attackiert zuerst den professionellen Markt. Der Grund ist einfach: Hier sind die Gewinnmargen traditionell höher als im umkämpften Gaming-Segment. Der entscheidende Unterschied zu Consumer-Karten ist der ECC-Speicher (Error-Correcting Code). Er korrigiert Speicherfehler automatisch und ist für wissenschaftliche Berechnungen, KI-Modelltraining oder komplexes Rendering unverzichtbar, wo absolute Datenintegrität zählt.

Dieser Schritt baut auf der bestehenden Arc Pro A-Serie auf, die Features wie Hardware-Raytracing in die Einsteiger- und Mittelklasse brachte. Die B70 und B65 sind der logische nächste Schritt, um in höhere Leistungsklassen vorzudringen. Während Gamer auf eine Consumer-Version der „Big Battlemage“-Technologie hoffen, priorisiert Intel erst einmal den Aufbau von Glaubwürdigkeit im Profi-Sektor.

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Kann Intel Nvidia und AMD herausfordern?

Die B70 ist ein direkter Angriff auf die Dominanz von Nvidia mit seiner RTX-Workstation-Serie und AMD mit den Radeon Pro Modellen. Mit 32 Kernen und 32 GB VRAM positioniert Intel die Karte als leistungsfähiges Werkzeug für Profis, die viel Grafikspeicher benötigen – möglicherweise zu einem attraktiveren Preis als die absolute Top-End-Konkurrenz.

Erste Leistungshinweise aus Intels eigenen Dokumenten deuten auf einen Leistungssprung von etwa dem 1,5-fachen der B70 gegenüber der B60 hin. Unter optimierten Bedingungen könnte die Performance nahezu doppelt so hoch ausfallen. Die entscheidenden Fragen für den Markterfolg werden jedoch der Endpreis, detaillierte Benchmarks und vor allem die Software-Zertifizierungen für professionelle Anwendungen sein.

Die Einführung dieser Karten unterstreicht Intels langfristiges Engagement im GPU-Geschäft. Gelingt der Einstieg in den hochwertigen Workstation- und KI-Markt, könnte dies den Weg für künftige High-End-Gaming-Karten ebnen und Intel als dritte ernstzunehmende Kraft im Grafikkartenmarkt etablieren.

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